Rudern in der Stuttgarter Rudergesellschaft
   
 
   
   
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14.3.2010: LRV- Langstrecke Breisach im Kleinboot: Guter Start in die neue Saison!

Ganz gut verkauft hatten sich am Wochenende die Teilnehmer der Stuttgarter RG bei der alljährlichen Kader-Langstreckenüberprüfung über 5300m in Breisach. Tobias Reiner setzte sich bei idealen äußeren Bedingungen - kein Wind, kaum Strömung - bei den 19-22Jährigen durch. Benjamin Bogenschütz zeigte in der Leichtgewichtsklasse der Männer mit einem zweiten Platz ebenfalls, dass er den Winter gut genützt hatte. Mit Platz drei bei den Juniorinnen 17/18 war Gesine Thiessen auch gut dabei und Svenja Leemhuis (Bild) konnte sich als beste Baden-Württembergerin im großen Meldefeld der 15/16 Jährigen auf den vierten Platz vorfahren. Philip Sporer bestätigte seine Leistung der November-Langstrecke von Mannheim. Allerdings fehlen dem 17Jährigen in einem starken Feld der leichten 17/18Jährigen noch ein paar Körner, um vorne mit zu fahren - er musste sich ins hintere Mittelfeld einreihen. Aber er hat noch ein Jahr in dieser Klasse. Ebenfalls eine mittlere Platzierung fuhr Anna Toth bei den 15/16 jährigen leichten Juniorinnen heraus.  Ergebnisse

6.2.2010: Mensch gegen Maschine - Ergocup in Neckarelz. Einige neue persönliche Bestzeiten für Stuttgarts Ruderer

Der kleine, aber feine, Ergometer-Cup in Neckarelz sollte eine erste Zwischenstation auf dem Weg in die neue Wettkampfsaison werden. Mit fünf Aktiven war es eine vergleichsweise kleine Stuttgarter Truppe, die sich dem Kampf gegen das Windrad stellten. Bis kurz vor Startbeginn war außerdem noch nicht einmal klar, ob Svenja Leemhuis aufgrund einer Bronchienerkrankung überhaupt starten konnte. Aber unsere U17-Hoffnung hatte kein Fieber und auch keinen hartnäckigen Husten und so konnte sie an den Start gehen. Dort fuhr sie ein einsames Rennen und konnte sogar ihre persönliche Bestzeit verbessern bzw. auf der nationalen Rangliste den fünften Platz erobern. Auch Felix Roy (Bild, links) siegte in seinem Rennen. Doch in dieser offenen Männerkonkurrenz musste er auf der virtuellen 2000m-Strecke erst einmal 1500m hart arbeiten, bis er sich in Führung schieben konnte.  Er hatte sich sein Rennen gut eingeteilt und wurde ebenfalls mit einer neuen persönlichen Bestleistung belohnt. Den größten Sprung machte der deutsche Meister im Leichtgewichts-Doppelzweier, Benjamin Bogenschütz (Bild, rechts). Mit über 10 Sekunden unterbot er deutlich seine bisherige Bestleistung aus dem vergangenen Jahr und kann sich jetzt auf der nationalen Rangliste auf Platz 23 aller Leichtgewichts-Männer einsortieren. Noch eine persönliche Bestzeit bedeutete der dritte Platz für Anna Toth bei den U17-Leichtgewichten. Nach krankheitsbedingtem Trainingsrückstand war das nicht unbedingt zu erwarten. Etwas Pech hatte Philip Sporer, der sein Rennen der U19-Leichtgewichte sehr knapp verlor - ihm fehlten nur wenige Schläge, da er im Schlussspurt deutlich aufkam. Ihn plagten außerdem noch die Folgen eines grippalen Infekts, so dass gut noch etwas mehr drin gewesen wäre.  Bilder von Peter Roller 

28./29.11.2009: Kaderlangstrecke Dortmund - Tobias Reiner, Benjamin Bogenschütz und Valentin Schätzlein messen sich mit den Besten

Bei stürmischen Bedingungen und Regen ließ Chef-Bundestrainer Hartmut Buschbacher die Bundeskaderruder und solche, die es werden wollen, im Kleinboot und erstmals auch im Großboot über die 6km-Strecke in Dortmund gegeneinander antreten. Von der Stuttgarter RG hatten die zwei Leichtgewichtsruderer  Benjamin Bogenschütz und Valentin Schätzlein sowie Tobias Reiner im schweren Einer die Herausforderung angenommen. Und es war wirklich eine Herausforderung, denn zu der harten Konkurrenz kamen noch ein harter, böiger Wind und entsprechende Wellen. Ein tolles Comeback nach seiner  - durch einen einjährigen Auslandszivildienst in Peru bedingten - Auszeit gelang Tobias Reiner. Er ruderte sich auf Platz 21 der besten Skuller Deutschlands und setzte als U-23-Ruderer ein dickes Ausrufezeichen und ein erstes Signal: Ich bin wieder da! Besonders hart war der Gegenwind natürlich für die Leichtgewichtsruderer. Valentin Schätzlein quälte sich mit kurzen, harten Schlägen immerhin auf Platz 17. Als alter Hase hatte er gleich erkannt, dass an diesem Tag das Boot auf Frequenz gehalten werden mußte, um nicht vom Wind ausgebremst zu werden. Benjamin Bogenschütz hatte im selben Rennen mehr Probleme. Auf dem ersten Kilometer war er mit seiner eher ruhigen Frequenz noch gut dabei, aber als der Wind mehr und mehr in die Strecke pfiff, war es aus mit dem Vortrieb - und er geriet mehr und mehr ins Hintertreffen. Platz 29 stand für ihn am Schluß auf der Ergebnisliste - ein bißchen weiter vorne wollte er sich eigentlich schon einordnen. Die beste Platzierung für Stuttgart holte die für Saarbrücken startende Nationalachter-Ruderin Nina Wengert. Inzwischen greift sie nicht mehr aus der Not zu den Skulls, sondern es macht ihr richtig Spaß. Und das merkte man auf der Strecke, denn als beste Riemenruderin landete sie auf dem 6. Platz. Ergebnisse

23.10.2009 - Seit 70 Jahren „klemmt“ es. In Uhlbach feiert Klaus Klemm an diesem Wochenende seinen runden Geburtstag!

„Ein Leben für den Rudersport“ heißt es immer, wenn die Rudersportgemeinde von den Großen in ihrem Sport spricht. Bei Klaus Klemm kann man das genau genommen nicht sagen, denn bei ihm fallen einem mindestens drei Leben für den Rudersport ein. Erste Spuren von ihm gibt es in Bad Godesberg, wo er selbst aktiv gerudert hat und wohl beschlossen hat: Da kann man noch vieles besser machen. Und dann machte er – und zwar richtig: Sein zweites Ruderleben opferte er als Trainer der Stuttgarter Rudergesellschaft und weckte diese durch sein unermüdliches Schaffen aus dem Dornröschenschlaf. Dank seiner Tätigkeit gaben sich bald Deutsche Meister aller Altersklassen die Klinke der Bootshaustür in die Hand, und der eine oder andere Weltmeisterschaftsteilnehmer und sogar Olympiastarter wurde im Bootshaus an der Inselstraße von ihm geformt. Noch heute lebt der Verein im sportlichen Bereich von der Struktur, die Klaus Klemm geschaffen hat: Der Leistungssport hat seinen hohen Stellenwert, den er während der Ära Klemm erreicht hat, beibehalten, und noch heute fragt nach einer Regatta jeder: und – wieviel Siege? Manchmal muß man dann antworten: Viele  - aber einer weniger als Esslingen. Das ist aber dann aus Stuttgarter Sicht nicht ganz so schlimm, denn wie jeder weiß, lebt Klaus Klemm seit Mitte der 90er Jahre sein drittes Ruderleben in bewährter Manier im Esslinger Ruderverein - gehört aber eigentlich noch zu uns. Er konnte es halt nicht lassen. Und da es ihm nun mal in der Nähe des Siegerstegs am besten gefällt, legen die Esslinger Ruderer dort auch ziemlich häufig an. Aber das wundert niemand wirklich. Wenn einer eine Abkürzung auf einer geraden Regattastrecke kennt, dann Klaus Klemm. Und uns wundert das nicht, denn wer Rudern lebt, schafft auch das.  Also – alles Gute Klaus! Und weiter so! 

10./11.10.2009: Deutsche Sprint-Meisterschaften Köln - Silber und Bronze für die Rudergesellschaft!!

Kurz und heftig - so kann man die Sprintrennen der Deutschen Meisterschaften in Köln auf einen Nenner bringen. Die über die Normaldistanz von 2000m so wichtigen Taktikbesprechungen reduzieren sich auf der gut 300m langen Sprintstrecke auf eine einzige Hau-Ruck-Taktik: Vorlegen und vorne bleiben! Richtig gut verinnerlicht hatten das die vier Nachwuchsruderer der Stuttgarter Rudergesellschaft im Doppelvierer der 17/18 Jährigen. Nur der Vierer aus Castrop-Rauxel hatte zum Schluß der Sprintstrecke den Bug vor dem Stuttgarter Quartett. Die anderen Vierer im Finale konnten dem Schwabenpfeil nicht folgen. Max Merwarth und Youssef Idkhafif waren schon mit breiter Brust zu ihren Kollegen Nico Livolsi und Felix Roy in den Vierer gestiegen, denn sie hatten bereits Bronze im Doppelzweier nach Stuttgart geholt. In einem Herzschlagfinish unterlagen sie äußerst knapp den Ruderern aus Speyer und Essen. Im Essener Boot saß mit Timo Piontek der frisch dekorierte Doppelzweier-Weltmeister der Junioren und war am Ende heilfroh das Silber mit einem halben Bugkasten vor dem Stuttgarter Zweier gerettet zu haben. Gold ging an die Ruderer aus Speyer. Entsprechend motiviert ging das Stuttgarter Quartett in das Vierer-Finale. Nachdem auf den Herbstregatten in Nürtingen und Bad Waldsee der Vierer noch nicht ganz rund lief, war die Mannschaft auf der Meisterschaft auf die Minute topfit. Zwar konnte man das Boot aus Rauxel nicht gefährden, aber den Rest der Republik hielt man sicher in Schach. Danach war natürlich beste Laune angesagt, denn im Feiern ging es dann ganz gegen das Motto der Sprintmeisterschaften: Nicht kurz und heftig, sondern lang und heftig!

 
26./27.9.2009: Herbstsaison abgeschlossen: 20 Siege in Nürtingen, 13 Siege in Waldsee und 17 Siege in Marbach

Obwohl einige Leistungsträger im Herbst nicht oder nur teilweise an den Start gegangen sind, konnten bei den Sprintregatten in Nürtingen, Waldsee und Marbach insgesamt 50 Siege eingefahren werden. Die Medaillenlieferanten waren diesmal besonders die Juniorinnen, die fast jedes Rennen nach Hause fahren konnten. Aber auch die A-Junioren zeigten, dass mit ihnen jederzeit zu rechnen ist, auch wenn der Doppelvierer-Wanderpokal in Bad Waldsee nicht verteidigt werden konnte. Aber immerhin verlor man nur knapp gegen die Undine aus Radolfzell, die immerhin mit Michel Overlack einen Junioren-Weltmeister in dieser Bootsklasse am Start hatte. Abräumer bei den Juniorinnen waren Gesine Thiessen, Anna Toth und Svenja Leemhuis. Gesine Thiessen sicherte sich in Marbach sowohl im Juniorinnen-Vierer als auch im Frauen-Vierer mit ihrer Renngemeinschaft aus Waiblingen und Waldsee das ausgeschriebene Preisgeld. Souverän auch die Vorstellung von Svenja Leemhuis im Einer 15/16 mit zwei weiteren ungefährdeten Siegen in Marbach und auch Hannes Currle und Tim Lutz gewannen beide Zweier 14 unangefochten. 


Der siegreiche Vierer 15/16 in Bad Waldsee: M.Schöckle, A.Toth, S.Leemhuis, A.Uhle, A. Hecklinger

Nürtingen 19./20.9.09 

2x Einer 15/16: Svenja Leemhuis 

2x Einer 14: Hannes Currle

2x Zweier 17/18: Gesine Thiessen in Rgm.

2x Vierer 17/18: Gesine Thiessen in Rgm.

1x Zweier 15/16: A. Eckardt/S. Leemhuis

1x Zweier 15/16: A. Toth/S. Leemhuis

2x Vierer-Männer: B. Bogenschütz in Rgm.

1x Einer-Männer: Benny Bogenschütz

1x Einer-Männer: Tobias Reiner

2x Einer 15/16LG: Anna Toth

2x Vierer 17/18: Roy/Livolsi/Idkhafif/Merwarth

1x ZweierMix: G.Thiessen/B.Bogenschütz

1x Zweier LG: P.Merkt/M. Mages

 

 Bad Waldsee  26./27.9.09

2x Zweier 17/18: Gesine Thiessen in Rgm.

2x Zweier 17/18: Y. Idkhafif/M. Merwarth

2x Einer 15/16LG: Anna Toth

1x Einer 15/16: Anna Toth

1x Vierer 17/18: Gesine Thiessen in Rgm.

1x Vierer: Gesine Thiessen in Rgm.

1x Achter 17/18: Idkhafif/Merwarth/Roy in Rgm.

1x Einer 17/18: Felix Roy

1x Vierer 15/16: A.Toth/S. Leemhuis in Rgm.

1x Zweier 15/16: Svenja Leemhuis in Rgm.

 Marbach 3./4.10.09

2x Zweier 17/18: Gesine Thiessen in Rgm.

2x Zweier 17/18: Y. Idkhafif/M. Merwarth

2x Einer 15/16: Svenja Leemhuis

2x Einer 14: Hannes Currle

2x Vierer 17/18: Gesine Thiessen in Rgm.

1x Vierer: Gesine Thiessen in Rgm.

2x Achter 17/18: Idkhafif/Merwarth in Rgm.

1x Zweier: Gesine Thiessen in Rgm.

2x Zweier 14: Hannes Currle/ Tim Lutz

1x Zweier 15/16 LG: Philipp Tabarelli in Rgm.

 

25./26.7.2009: Fünf Titel bei den Landesmeisterschaften in Breisach. Viermal Silber und fünfmal Bronze runden das hervorragende Ergebnis ab!



Als der Männerachter der Stuttgarter RG am Sonntag im letzten Rennen der diesjährigen Landesmeisterschaften der Ruderer in Breisach mit der Bronzemedaille geehrt wurde, war das das Sahnehäubchen auf einem sehr erfolgreichen Wochenende für die Untertürkheimer Ruderer. Zwar mußte man in diesem Achterrennen Karlsruhe und Heidelberg den Vortritt lassen, aber dass die etatmäßigen Einer- und Zweierspezialisten im Großboot auch noch zum Erfolg kamen, war nicht selbstverständlich. In den Kleinbooten zeigten die Spezialisten aus Untertürkheim nämlich, dass an ihnen kein Weg vorbeiging: Christian Löffler gewann den Männer-Einer und sicherte sich den "Preis der Donau", der damit zum vierten Mal in Folge im Bootshaus an der Inselstraße blieb. Zusammen mit Benjamin Bogenschütz holte er außerdem den Titel im Männerzweier. Den dritten Titel im Männerbereich gewann  Valentin Schätzlein im Männereiner, der Leichtgewichte. Bogenschütz/ Schätzlein sicherten sich darüber hinaus in einem sehr engen Rennen die Bronzemedaille im Doppelzweier der Leichtgewichte. Mit Gerhard Müller wollten Löffler, Schätzlein und Bogenschütz auch noch den Männervierer für sich entscheiden. Zwar reichte es "nur" zu Silber, aber da man kurzfristig in ein Leihboot umsteigen mußte, konnte man trotzdem zufrieden sein. Aber nicht nur die Männer standen ganz oben auf dem Podest. Mit Tim Lutz und Hannes Currle kam der schnellste Doppelzweier der Junioren 13/14 aus Untertürkheim. Und noch ein Untertürkheimer Doppelzweier war der schnellste im "Ländle": Svenja Leemhuis und Anika Eckardt holten sich den Titel bei den Juniorinnen 15/16. Svenja Leemhuis mußte sich im Einer 15/16 nur der Dritten der Deutschen Meisterschaften aus Heidelberg geschlagen geben und gewann Silber. In dieser Altersklasse gab es weiteres Edelmetall: Philipp Tabarelli und Philip Sporer gewannen bei den Leichtgewichten die "Bronzene". Philipp Tabarelli versuchte es mit Thomas Diehl bei den "Leichten" eine Altersklasse höher noch einmal - auch hier gab es einen dritten Platz. Noch eine "Leichte" kam aufs Treppchen: Anna Toth belegte bei den Einern 15/16 ebenfalls den dritten Platz. Bei den Junioren 17/18 schickte die Stuttgarter RG mit Felix Roy, Max Merwarth, Youssef Idkhafif und Nico Livolsi einen Vierer in den  Kampf um die Medaillen. Lange Zeit kämpften sie mit dem Boot des Ulmer RC Donau um den Sieg, mußten sich aber letztendlich mit einer Silbermedaille zufrieden geben. Eine weitere Silbermedaille erkämpfte sich Hannes Currle im Einer 13/14. Er und sein Hauptkonkurrent aus Heidelberg lieferten sich im Endlauf ein einsames Rennen, denn der Rest der Konkurrenz fiel schnell aussichtslos zurück. Der Ruderer aus Heidelberg hatte schließlich das glücklichere Ende für sich.  Der dritte Platz im Gesamtergebnis um den "Preis des Ministerpräsidenten" hinter Heidelberg und Ulm bedeutete, dass zum vierten Mal in Folge die Stuttgarter RG unter die Top 3 der vierzig Rudervereine in Baden-'Württemberg kam. Entsprechend zufrieden konnte man nach dieser Meisterschaft seine Boote wieder in die heimischen Bootslager verstauen. Ergebnisse  Bilder

3.-5.7.2009: Mit einem großen Krach zum Vizemeister - Hannes Currle und Tim Lutz rudern bei U15-Meisterschaften auf Platz zwei!

Vor wenigen Wochen setzten sich  Hannes Currle (links) und Tim Lutz (ganz links) beim Nominierungswettkampf für den Bundeswettbewerb der U15 Ruderer gegen die baden-württembergischen Mitbewerber durch. In München sollten sie die Farben Baden-Württembergs gegen 26 Boote aus den übrigen Bundesländern vertreten. Am Donnerstag vor der Abreise zum Bundeswettbewerb nach München gab es dann den großen Krach: Ausgerechnet bei der letzten kleine Trainingsausfahrt kollidierten die beiden 14Jährigen kurz vor dem Anlegesteg mit einem entgegenkommenden Boot. Ein Ausleger des Bootes hatte nur noch Schrottwert, der Einsatz des gewohnten Bootes stand in den Sternen. Zum Glück für die beiden wurde kurzerhand der Ausleger eines bauähnlichen Bootes mit einer gut zweistündigen "Bastelstunde" passend gemacht. Scheinbar hatte dieser Adrenalinschub alle Kräfte mobilisieren können, denn auf der 3000m Langstrecke in München ruderten die beiden Untertürkheimer die zweitbeste Zeit aller 27 gestarteten Boote und qualifizierten sich für das A-Finale der sechs schnellsten Boote, das am Sonntag über 1000m auf der Olympiastrecke in Oberschleißheim ausgerudert wurde. Trotz eines verpatzten Starts gelang es den beiden, Boot um Boot wieder zu "kassieren". Nur die bereits auf der Langstrecke vor ihnen platzierten Ruderer aus Torgau/ Sachsen konnten ihren Vorsprung ins Ziel retten. Jetzt sind die beiden Youngsters von der Stuttgarter Rudergesellschaft natürlich klare Favoriten für die in drei Wochen stattfindenden Landesmeisterschaften. Eine Rolle, mit der sie gut leben können. Vielleicht klappt es diesmal auch ohne großen Aufreger mit dem Ausleger. 

29.6.2009: Anke Schläger für U23-WM nominiert - Felix Roy holt Bronze im U19-Achter bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Duisburg

Mit ihrem sechsten Platz im B-Finale vor wenigen Wochen auf der internationalen Regatta in Ratzeburg setzten Anke Schläger und Sandra Luptowitsch (Esslingen) den Grundstein für die Nominierung für die Achterbildung der U23-Frauenmannschaft im Hinblick auf die U23-Weltmeisterschaften in Prag. Auch bei den am Wochenende stattfindenden deutschen Jahrgangsmeisterschaften bestätigten sie mit einem sechsten Platz im Finale des ungesteuerten Zweiers, dass sie weiter zu den Top 6 Zweiern im U23-Bereich gehören, die den Deutschen Ruderverband im Zweier und Achter bei den U23-Weltmeisterschaften in Prag vertreten werden. Im vier Wochen dauernden vorbereitenden Trainingslager am Bundesstützpunkt Ratzeburg wird der Bundestrainer U23 aus dem Kreis der Athletinnen einen Achter plus zwei Ersatzruderinnen bestimmen. 
Einen langen Weg bis zur Bronzemedaille bei den Jahrgangsmeisterschaften U19 hatte auch Felix Roy hinter sich. In zahlreichen internen Leistungstests konnte er sich für den schnelleren der beiden Südachter qualifizieren, die in Duisburg dem Norden, Osten und Westen Paroli bieten sollten. Hinter zwei Achtern aus dem Norden erkämpfte sich der Südachter mit Felix Roy die Bronzemedaille. Als verheißungsvollen Auftakt gab es im gesteuerten Vierer einen vierten Platz für Felix Roy, der nicht unbedingt zu erwarten war und der die Hoffnung auf eine Medaille im Achter nährte. Nach den ersten tausend Meter im Achterrennen nahm diese Hoffnung mit dem dritten Platz Gestalt an, und die acht Jungs ließen sich nicht mehr vom dritten Platz verdrängen. Gesine Thiessen schaffte es mit ihrer Partnerin Anna Schmidt (Waldsee)  im Doppelzweier U19 ins Finale und konnte dort noch ein weiteres Boot hinter sich lassen. Bis 500m vor dem Ziel der 2000m-Strecke sah es sogar noch so aus, dass sie um den vierten Platz mitruderten. Aber im Endspurt mußten sie sich dann doch mit dem fünften Platz zufrieden geben. Bis ins Halbfinale schafften es die U17-Juniorinnen Svenja Leemhuis und Anika Eckardt im gesteuerten Doppelvierer mit ihren Partnerinnen von Breisacher Ruderverein. Nach einem beherzt geführten Rennen und einem unglücklichen vierten Platz in diesem Halfinale, mußte man mit dem B-Finale vorlieb nehmen. Dort hatte man das anstrengende Halfinale noch nicht ganz verdaut und mußte in einem engen Feld mit dem fünften Platz vorlieb nehmen. Unglücklich das Halbfinale verpasst hatten Philipp Tabarelli und sein Esslinger Partner Thorben Gähr. Eine Boje machte im Endspurt allen Träumen vom Halbfinale im Leichtgewichts-Doppelzweier U17 ein abruptes Ende. 

19.6.2009: Nach Lobenstein und vor Duisburg: Schwierige  Aufgaben für Stuttgarts Rudernachwuchs

Wir kennen es aus der Werbung mit Boris Becker: "Das ist ja einfach". Auf der Regatta in Lobenstein/ Thüringen bewahrheitete sich dieser bekannte Satz für die Ruderer der Stuttgarter RG. 13 Siege wurden eingefahren - fast jeder Start ein "Treffer". Erfolgreichster Sportler war Christian Löffler (Bild), der in den verschiedenen Männerrennen vom Einer bis zum Vierer 5 Siege verbuchen konnten. Sein Partner Benjamin Bogenschütz brachte es auf 3 Siege. Doppelsiege erruderten sich die Junioren Gesine Thiessen, Max Merwarth und Youssef Idkhafif sowie Nico Livolsi. Thomas Diehl mit seinem Überlinger Partner Alexander Speer holten den Leichtgewichts-Doppelzweier der 17/18Jährigen und Gerhard Müller saß im erfolgreichen Männer-Vierer mit Christian Löffler und zwei Ruderern aus Würzburg und Karlsruhe.
  
Ein Teil der Nachwuchsmannschaft aber blieb zuhause bzw. trainierte extern für die bevorstehenden U23- und U 19/U 17-Meisterschaften Duisburg. Anke Schläger bereitete sich in Dortmund zusammen mit Zweierpartnerin Sandra Luptowitsch aus Esslingen für den bei den U23-Meisterschaften gemeldeten Achter vor. Ein heißer Tanz steht den beiden im ebenfalls gemeldeten Zweier ohne Steuerfrau bevor. Da hier für die Erstplatzierten noch Karten für die U23-Nationalmannschaft vergeben werden, ist die gesamte bundesdeutsche Spitze in diesem Rennen vertreten. Bei den Junioren trainierte U19-Mann Felix Roy in Breisach mit dem Südpoolachter ebenfalls für den großen Showdown in Duisburg. Die U17-Juniorinnen Anika Eckardt und Svenja Leemhuis trainierten auch in Breisach. Sie werden versuchen, mit ihren Breisacher Partnerinnen im gesteuerten Vierer möglichst weit nach vorne zu fahren.. Aber eines der größten Meldefelder auf den Meisterschaften, wird diese Aufgabe nicht einfach machen. Ebenfalls eine schwierige Aufgabe hat Philipp Tabarelli im Leichtgewichts- Doppelzweier U17, in dem das Meldefeld noch größer als bei den Vierer-Mädels ist. Gesine Thiessen schließlich wird es mit ihrer Waldseer Partnerin Anna Schmidt ebenfalls bei weitem nicht so einfach haben wie in Heidelberg und Lobenstein. Zwar sind es im U19-Doppelzweier weniger Boote, aber dies nur, weil sich über die verschiedenen Ranglistenregatten die Spreu vom Weizen getrennt hatte. Man darf also gespannt sein, wie diese schwierigen Aufgaben von Stuttgarts Rudernachwuchs bewältigt werden. 

23./24.5.2009: Regatta Heidelberg: 16 Siege in Heidelberg. Philip Sporer gewinnt alle vier Rennen!

"Wer will nochmal, wer hat noch nicht?" Auf der Heidelberger Ruderregatta hatten fast alle Starter der Rudergesellschaft einen Sieg - und oft nicht nur einen. Philip Sporer (Bild), der in seinen bisherigen Rennen in der Saison oftmals nur äußerst knapp das Nachsehen hatte, konnte gleich viermal am Siegersteg anlegen. Er siegte an beiden Tagen jeweils ungefährdet im Leichtgewichtseiner und auch im schweren Einer der 15/16jährigen Junioren, die bisher noch keinen Sieg zu verzeichnen hatten. Jetzt fehlt ihm nur noch ein Sieg für die höchste Leistungsklasse. Ähnlich dominierend gestaltete Svenja Leemhuis bei den 15/16jährigen Juniorinnen ihre Rennen. Sie siegte an beiden Tagen im Einer und gewann außerdem am Samstag den Doppelzweier mit ihrer Breisacher Partnerin Alessa Uhle. Bei den Männern ließen Christian Löffler und der frischgebackene Deutsche Meister Benjamin Bogenschütz keinen Zweifel aufkommen, wer in Heidelberg die 1500m Strecke beherrschte: Beide gewannen am Samstag ihre Einer und zusammen den Doppelzweier. Am Sonntag siegte  Christian Löffler im Hauptlauf erneut im Einer.  Gesine Thiessen (17/18), Philipp Tabarelli (15/16Lgw), Nico Livolsi (15/16) und Hannes Currle (14) gewannen jeweils einmal im Einer. Gesine Thiessen gelang außerdem am Samstag noch ein Sieg im Doppelzweier mit ihrer  Partnerin Anna Schmidt aus Bad Waldsee. Ein Wermutstropfen gab es doch noch: Felix Roy konnte auf der gleichzeitig stattfindenen Juniorenregatta in Köln nicht überzeugen und muß seine Hoffnungen auf einen Platz im Junioren-Nationalteam wohl begraben. Bilder

16./17.5.2009: Deutsche Meisterschaften in Essen: Valentin Schätzlein und Benjamin Bogenschütz werden Deutscher Meister im Leichtgewichts-Doppelzweier!

Sie wollten den favorisierten Krefeldern einen harten Kampf bieten und richteten sich auf ein Duell bis auf die letzten Meter ein - doch es kam ganz anders. Schon nach 500 Metern lösten sich Schlagmann Valentin Schätzlein und Bugmann Benjamin Bogenschütz von den Krefeldern und auch die späteren Drittplatzierten aus Marktheidenfeld mußten trotz BIitzstarts bereits nach dem ersten Viertel der 2000m Strecke abreißen lassen. Auch im Reportageboot rieb man sich verwundert die Augen: Nicht Krefeld, das man auf dem Papier vorne hatte, sondern Stuttgart konnte sich Schlag für Schlag weiter aus dem Feld lösen. Bei 1500m und perfekten äußeren Bedingungen hatten sich die zwei Leichtgewichte aus der Landeshauptstadt schon 6 Sekunden Vorsprung erarbeitet. Es lief einfach perfekt an diesem Tag, und obwohl Krefeld zum Schluß noch einmal Druck machte, war es erneut die Stuttgarter Kombination, die auch auf dem letzten 500-Meter-Teilstück die schnellste Zeit ruderte. Mit 7 Sekunden Vorsprung, d.h drei Bootslänge auf die Krefelder,  überquerten die Stuttgarter schließlich die Ziellinie auf dem Essener Baldeneysee und sorgten mit ihrem deutschen Meistertitel für die erfolgreiche Vorsetzung der Stuttgarter Siege in dieser Bootsklasse. Diese begann Ende der 70er Jahre und hier holten  auch die Olympiateilnehmer Ingo Euler und Bernhard Rühling in den 90er Jahren einige Meisterschaften nach Stuttgart. Ergebnisse  Bilder

 
22.10.2009 +++++++++Rahmentrainingsplan März und Kraft zum Download++++

10.5.2009: Zweimal Bronze im A-Finale und zwei Abteilungssiege auf der internationalen DRV-Juniorenregatta in München

Beim ersten Aufeinandertreffen eines Teils der nationalen und internationalen  Spitzenboote im Juniorenrudern auf der Olympia-Regattastrecke München Oberschleißheim erlebten die Junioren der Stuttgarter RG ein Wechselbad der Gefühle. Am Samstag hielt nur Felix Roy (Bild) bei den 17/18 jährigen Junioren die Stuttgarter Fahne hoch. Im Vierer mit Steuermann gab es eine Bronzemedaille für ihn und seine Renngemeinschaftspartner aus Rheinfelden, Offenbach und Ulm. Gesine Thiessen schied in der gleichen Altersklasse im Juniorinnen-Einer im Vorlauf aus und auch Svenja Leemhuis und Anika Eckardt konnten sowohl im Doppelzweier der 15/16 jährigen Junioren als auch in ihren Einern nicht um den Sieg mitrudern. Allerdings hatten die beiden im Doppelzweier einen schweren Lauf erwischt. Das sah man am Sonntag, als alle drei Boote aus ihrem Lauf die vorderen Plätze im A-Lauf belegten. Entsprechend souverän konnten Svenja Leemhuis und Anika Eckardt dann den B-Lauf gewinnen und hätten im A-Finale um den dritten Rang mitrudern können. Svenja Leemhuis siegte am Sonntag genauso sicher im C-Lauf der Einer, weil sie als Viertplatzierte eines sehr stark besetzten Laufs am Samstag die anderen Viertplatzierten vom Vortag klar dominierte. Mit ihrer Zeit wäre sie im A-Lauf zeitgleich mit der Drittplazierten gewesen. Anika Eckardt lieferte mit einem vierten Platz im B-Lauf ebenfalls ein respektables Ergebnis ab. Felix Roy erkämpfte sich am Sonntag mit dem süddeutschen Auswahlboot nach einem souveränen Vorlaufsieg einen dritten Platz im Juniorenachter, den die Nationalmannschaft aus Großbritanien für sich entscheiden konnte. Und auch Gesine Thiessen holte sich einen dritten Platz im B-Lauf der 17/19 jährigen Juniorinnen. Ergebnisse

7.5.2009: Nachtrag Mannheim: Bilder online!

4.5.2009: : Ruderfest mit "Kanalmeisterschaften" für Freizeitmannschaften am 18. Juli 2009 - Meldet Euch ab heute an!

Am Samstag, den 18. Juli geht es im Rahmen des Ruderfests 2009 im Neckar Seitenkanal vor dem Bootshaus in Untertürkheim um die "Kanalmeisterschaften" der Jedermann-Mannschaften, die in zwei großen Barken gegeneinander antreten. Jeder Verein, Stammtisch, Freundeskreis oder wer immer sich zu acht zusammenfindet, kann daran teilnehmen. Ausführliche Infos zum Event und zur Anmeldung hier

 

23.-26.4.2009: Deutsche Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg/Havel – Anke Schläger und Sandra Luptowitsch rudern ins B-Finale

Fast wäre es das große Wunder von Brandenburg geworden - ein kleines war es allemal. Nachdem Anke Schläger (links) und Sandra Luptowitsch vor drei Wochen bei der nationalen Kaderüberprüfung in Leipzig noch ihr blaues Wunder erlebt hatten und sich ganz hinten einsortieren mußten, zeigten sie über die 2000m Strecke eine Wiederauferstehung der besonderen Art und wurden sechste im B-Finale. Sicherlich hatte das Abschneiden in Leipzig auch trainingsmethodische und technische Gründe, denn der Zweier konnte krankheitsbedingt nicht das geplante Programm abspulen. Es mußte also improvisiert werden, und man konnte nicht alle notwendigen Register ziehen, um auf beiden Hochzeiten entsprechend „tanzen“ zu können. Um so erfreulicher war, dass man nun einen entscheidenden Schritt weiter gekommen ist und den Anschluß im U-23 Bereich herstellen konnte. Zwar ist der Spitzenbereich des deutschen Frauenruderns, d.h. die ersten fünf Boote im A-Finale noch eine andere Liga, aber alle anderen Boote sind in Reichweite wie zum Beispiel die letztjährigen Juniorenweltmeisterinnen Broders/ Schütte, die nur einen Platz besser platziert waren. Es wären für die Stuttgart/Esslinger Kombination sogar die Plätze 8 und 9 in Reichweite gewesen, wenn nicht die ersten 500m zu schwach gewesen wären. Aber daran kann man arbeiten. Die weiteren Starter der Stuttgarter RG bei diesen Kleinbootmeisterschaften und des gleichzeitig stattfindenden Juniorentests haben noch etwas mehr Arbeit vor sich. Etwas unglücklich erwischte Benjamin Bogenschütz bei den Leichtgewichts-Männern einen der schnellsten Vorläufe, und somit war der Traum von einer Platzierung unter den Top 24 schnell ausgeträumt. Er erreichte durch ein beherztes Halbfinale sicher das Rennen um die Plätze 25-30, um schließlich - auf einem ohnehin schon durch den Wind aufgewühlten Kurs - durch zusätzliche Motorbootwellen behindert Platz 28 zu belegen. Valentin Schätzlein hatte in derselben Konkurrenz die bessere Auslosung und kam unter die Top 24. Aber mehr als den 24. Platz konnte er nicht verbuchen. Auch Felix Roy mußte sich im Junioren Zweier-Ohne mit seinem Kitzinger Partner Ingo Böhm bei den 17/18 jährigen Junioren in den hinteren Finals einordnen. Immerhin gelang ihnen zusammen mit ihren Münchner Kollegen im Vierer noch ein Achtungserfolg, indem sie ihre Abteilung für sich entscheiden konnten. Ergebnisse

 

25./ 26.4.2009: Mannheimer Früh-Regatta - Svenja Leemhuis und Gesine Thiessen rocken den Hafen! Acht Siege für die Stuttgarter RG 

Die Mannheimer Frühregatta zeigte sich von ihrer allerbesten Wetterseite -  strahlender Sonnenschein, angenehme 23 Grad und relative Windstille – das  waren ideale Bedingungen für unsere Ruderinnen und Ruderer um Top-Leistungen in den Rennen zu bringen. Insgesamt gab es 8 Siege und weitere zahlreiche gute Platzierungen für die Stuttgarter Rudergesellschaft! Svenja Leemhuis siegte zweimal im Einer der 15/16 jährigen Juniorinnen B, sowie einmal im Doppelzweier zusammen mit Anna Tóth. Gesine Thiessen gewann an beiden Tagen Ihre Abteilungen im Juniorinnen-Einer-A der 17/18 Jährigen und hielt am Samstag im U 23-Frauen Einer gut mit den älteren Konkurrentinnen mit. Hannes Currle siegte am Samstag in einem heiß umkämpften Rennen im Jungen Einer 95 in der höchsten Leistungsklasse. Am Sonntag wurde er im gesetzten Lauf der am Samstag Top-Platzierten Dritter. Für diese Niederlage wurde er durch einen sehr sicheren Sieg im Jungen Doppelzweier zusammen mit Tim Lutz entschädigt. Bemerkenswert war das Zustandekommen des Sieges von Tim Lutz am Sonntag im Einer: Er kontrollierte, an dritter Stelle liegend, den führenden Ruderer so lange, bis dieser schließlich an der 500m-Marke kenterte. Dann schob er sich mit einem sehenswerten Endspurt an die Spitze und gab diese bis zum Ziel nicht mehr ab.  Unsere beiden leichten Junior-Einer-Fahrer Philipp Sporer und Philipp Tabarelli fuhren bei den 15/16 jährigen B-Junioren engagiert ihre Rennen und verfehlten den Sieg teilweise nur sehr knapp. Francois Xavier Bucher belegte an beiden Tagen im Männer Einer den zweiten Platz. Max Merwarth und Youssef Idkhafif belegten an beiden Tagen bei den 17/18jährigen Junioren-A im Zweier ohne den zweiten Platz hinter Ulm. Im Doppelzweier wurden die Beiden am Samstag Zweiter und am Sonntag Vierter. Noch nicht richtig rund lief es bei Thomas Diehl, er belegte im leichten Junior A-Einer an beiden Tagen einen vierten Platz. Herzlichen Dank auch an die Fahrer Jürgen Schmid, Frieder Schmidt, Sophie Klemm, Francois Xavier Bucher, Kai-Uwe Leemhuis und Familie Tabarelli ohne die diese Regatta nicht möglich gewesen wäre, weil zeitgleich auch die Deutschen Kleinbootmeisterschaften der Männer und Frauen in Brandenburg beschickt wurden. Ergebnisse

 

5.4.2009: Kaderüberprüfung Leipzig: Kein Auftakt nach Maß - es gibt noch einiges zu tun

Bei optimalen äußeren Bedingungen fand am Sonntag in Leipzig die Langstreckenüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes über 6km statt. Auf dem schmalen, leicht gewundenen, Elster-Saale-Kanal kämpften Deutschlands Top-Ruderer im Kleinboot (Einer, Zweier-Ohne) um wertvolle Sekunden im Kampf gegen die Uhr. In Startabständen von mindestens einer Minute gingen auch Anke Schläger und Sandra Luptowitsch (Esslingen) im Frauen Zweier-Ohne in ihr Rennen gegen die Uhr. Am Ende gab es zuerst Zufriedenheit, weil alles nach Plan ging: gut die Linie gehalten, gute Renneinteilung, alle Vorgaben umgesetzt. Dann aber  mußte man ernüchtert feststellen, dass das alles nicht ausreichte. Noch fehlen ca. 30 Sekunden um bei den U23-Frauen mitzuschwimmen. Zu den Siegerinnen aus Ulm/ Crefeldt (siehe Bild) fehlt dann noch einmal mehr als doppelt so viel. Auch Benjamin Bogenschütz bei den Leichtgewichts-Männern hatte sich nichts vorzuwerfen. Auch er kam mit der Strecke gut zurecht, setzte seine Vorgaben um und mußte sich am Ende doch in die zweite Reihe einordnen. Zwar konnte er gegenüber dem Langstreckenergebnis in Breisach deutlich an Boden gut machen, für die Top Ten reichte es aber deutlich nicht. Valentin Schätzlein war aufgrund einer Erkrankung im leichten Einer nicht am Start. Für alle Stuttgarter kommt bereits in drei Wochen bei den deutschen Kleinbootmeisterschaften ein weiterer Vergleich auf höchster nationaler Ebene. Bilder Ergebnisse

29.3.2009: Die Farbe der Stunde ist "blau" : Die Stuttgarter RG gewinnt erneut die Cannstatter Kanne und auch den Jugendachter

Was für ein Schreck in der Morgenstunde! Am Morgen des "Stuttgarter Stadtachter" meldet sich der Backbord-Bugmann Benjamin Bogenschütz mit einer akuten Magen-Darm-Grippe krank. Nachdem schon ein paar Tage zuvor Schlagmann Thorsten Schnabel wegen einer schweren Bronchitis und Schüttelfrost für den Stadtachter Startverbot erhalten hatte, war das ein weiterer Rückschlag für die angestrebte Verteidigung der Cannstatter Kanne, des Langstreckenrennens über 3200m von der Wilhelms- zur Aubrücke. Doch die große Ersatzbank in diesem Jahr machte es möglich, diese Ausfälle zu kompensieren. Mit Francois-Xavier Bucher und Routinier Wolfram Diehl standen zwei Ruderer auf der Backbordseite zur Verfügung, die die gesamte Vorbereitung mitgemacht hatten und sich entsprechend fit und motiviert an ihre Aufgabe machten. Und sie machten ihre Aufgabe gut, denn die Kanne bleibt ein weiteres Jahr in Untertürkheim. Ulm, Stuttgart-Cannstatt, Friedrichshafen, Marbach und noch einmal Ulm wurden sicher auf die Plätze verwiesen. Auch der Jugendachter setzte sich souverän durch. Mit drei Juniorinnen an Bord wurden die Boote aus Marbach und Gaienhofen klar distanziert. Eine Energieleistung unserer drei starken Juniorinnen Anika Eckardt, Gesine Thiessen und Svenja Leemhuis. 

Sieger offene Klasse: Gerhard Müller, Wolfram Diehl, Felix Roy, Francois-Xavier Bucher, Christian Löffler, Valentin Schätzlein, Lutz Weiler, Philipp Merkt, Stm. Jerome Graham

Sieger Jugend: Philipp Tabarelli, Svenja Leemhuis, Anika Eckardt, Gesine Thiessen, Nico Livolsi, Felix Roy, Max Merwarth, Youssef Idkhafif, Stm. Jerome Graham  BIlder

Bilder Jugendachter
Bilder LRVBW-Homepage
Bilder Stadtachter Homepage
Artikel Cannstatter Zeitung

1.3.2009: +++++++++++++Barke online++++++++++++++++

Wie immer gilt: Wer online ist, ist früher informiert. Ein paar Tage vor der Ausgabe in Printform, ist die Barke  hier abrufbar

17.1.2009: Süd-Open - Kräftemessen auf dem Ergometer
Felix Roy und Nico Livolsi siegen bei den Junioren

In den Räumen der Realschule Remseck in Pattonville fanden die diesjährigen Süddeutschen Meisterschaften auf dem Concept-Ruderergometer statt. Den Kaderruderern diente dieser Wettkampf gleichzeitig als Leistungsüberprüfung in der Mitte der Vorbereitungsperiode. Die Teilnehmer der Stuttgarter Rudergesellschaft konnten sich ausnahmslos über neue persönliche Bestzeiten freuen, auch wenn der eine oder andere natürlich noch ein Stück von der Spitze entfernt war. Ganz oben aufs Treppchen schaffte es Felix Roy (Bild) bei den Junioren 17/18 und mit Nico Livolsi siegte ein weiterer Ruderer der Stuttgarter RG bei den Junioren 15/16. Bei den Junioren 14 war ebenfalls ein Stuttgarter auf dem Treppchen: Hannes Currle mußte sich nur dem Heidelberger Bastian Faralisch beugen. Im selben Rennen schaffte es mit Tim Lutz ein weiterer Stuttgarter unter die Top 5. Ein Überraschungserfolg gelang Benjamin Schnepf mit dem dritten Platz bei Junioren 12. Bei den Juniorinnen 13 mußten Selene Grube und Mara Loos bei ihrem Einstand ins Rennrudern die Konkurrenz noch ziehen lassen.  Bei den Juniorinnen 15/16 allerdings freute sich Svenja Leemhuis über ihren dritten Platz hinter zwei Ruderinnen aus Würzburg. Mit einem mächtigen Endspurt sicherte sich Anika Eckardt im selben Rennen noch den vierten Platz. Das läßt auf die Saison auf dem Wasser hoffen, wenn die beiden im Doppelzweier ihr Glück versuchen werden. Philipp Sporer freute sich als Super-Leichtgewicht über einen Platz im hinteren Mittelfeld, denn auch er verbesserte seine Bestzeit um einige Sekunden. Mit Max Merwarth und Youssef Idkhafif starteten zwei weitere 17/18 jährige Junioren mit ihrem Vereinskollegen Felix Roy. Aber mit ca. 25 Sekunden Rückstand auf Felix reichte es trotz Bestzeiten nicht für eine vordere Platzierung. Auch Benjamin Bogenschütz konnte bei den Leichtgewichts-Männern nicht in die Entscheidung eingreifen. Aber er ruderte auch gegen Top-Konkurrenten, wie z.B. die Kühner-Brüder aus Saarbrücken, die 2008 im Leichtgewichtsvierer bei den Olympischen Spielen dabei waren. Mit einer Verbeserung seiner Bestzeit um 10 Sekunden zeigte er, daß er auf dem richtigen Weg ist, immer weiter an die nationale Spitze heranzurudern. Ergebnisse

6.12.2008: Germany's next Top-Rower: Talentiade in Marbach 

Alle Jahre wieder kommt nicht nur die Weihnachtszeit, sondern auch die Wintertalentiade des Landesruderverbands. Sie findet traditionell in Marbach statt und gibt den Vereinen im Land die Möglichkeit, ihre Nachwuchssportler (10-14 Jahre) in einer Art Vielseitigkeitsprüfung in der Turnhalle an den Start zu bringen. Auf über 10 Stationen werden die motorischen Fähigkeiten der jungen Teilnehmer auf die Probe gestellt, und nur der Ruderergometer ist die einzige sportartspezifische Anforderung. Die Suttgarter RG war dieses Jahr nur mit vier Talenten vertreten, da nicht alle in Frage kommenden Nachwuchssportler zum Nikolaustermin Zeit hatten. Aber Luca Ziegler, Tim Lutz, Eva Pühn und Alissa Möhle machten ihre Sache gut und holten den 8. Platz in der Gesamtwertung. Alissa Möhle (Bild links) siegte in der Altersklasse Mädchen 98! Die anderen drei Youngster kamen alle unter die jeweiligen Top 10 und punkteten somit für den Verein. Ergebnisse Bilder

1.12.2008: ++++++++++ Die neue Barke ist online ++++++++++++++++++++++

Wie immer gilt: Wer surft, ist früher informiert - die neue Barke liegt hier online bereit und kann gelesen werden. 

13.10.2008: 9 Siege beim Ländervergleichskampf in Karlsruhe - Riesenpech auf der Deutschen Sprintmeisterschaft in Eschwege

Was wäre wenn ...Youssef Idkhafif und Max Merwarth die Kunst des Geradeaus-Ruderns etwas besser beherrscht hätten? Auf den Deutschen Sprintmeisterschaften über 350m im hessischen Eschwege hatten sich die beiden am vergangenen Wochenende relativ mühelos ins Finale des Doppelzweiers 15/16 durchgearbeitet und galten als Mitfavoriten auf einen der ersten drei Plätze. Nach 150m sah es sogar nach einem möglichen Titelgewinn aus, denn die Stuttgarter hatten ihren Bug in Führung geschoben. Sie waren allerdings von ihrer Ideallinie abgekommen und touchierten die Bojenkette. Ein Krebs und ein herausspringender Skull beendeten jäh alle Träume vom Edelmetall. Eine bittere Erfahrung für die zwei Nachwuchsruderer, die aber noch am Ort der Enttäuschung auf Wiedergutmachung schworen. Allerdings müssen sie sich dafür noch ein ganzes Jahr gedulden. 

In Karlsruhe waren am 4./5.Oktober der U17 und U15 Nachwuchs aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz/Saarland zum diesjährigen Ländervergleich zusammen gekommen. Unsere Nachwuchsskuller trugen mit dazu bei, daß Baden-Württemberg die Länderwertung klar gewinnen konnte. Insgesamt legten der Nachwuchs der Stuttgarter Rudergesellschaft neunmal am Siegersteg an. Svenja Leemhuis (14) und Hannes Currle (13)  konnten ihre Einer am Samstag für sich entscheiden. Svenja Leemhuis gewann außerdem noch zusammen mit Anna Toth den Zweier 14. Mit einer Zehntel verpaßte Gesine Thiessen (Bild) einen Einersieg, konnte jedoch am Sonntag in den Großbooten mit ihren Kolleginnen aus Baden-Württemberg gleich dreimal am Siegersteg anlegen. Hannes Currle saß ebenfalls zweimal in einem erfolgreichen Verbandsboot, und auch Anna Toth überquerte am Sonntag im Team Baden-Württemberg im Leichtgewichtsbereich als Erste die Ziellinie. Philipp Sporer, Philipp Tabarell und Thomas Diehl scheiterten in den Kleinbooten am Samstag teilweise denkbar knapp und hinterließen in den Verbandsbooten einen guten Eindruck. Zu einem Sieg reichte es aber nicht. Ergebnisse

27./28.09.2008: Und nochmal 22 Siege! Diesmal in Nürtingen. Masters-Achter gelingt Revanche!

Der Regattaveranstalter in Nürtingen schwebte am Samstag auf Wolke sieben: Ein großes Meldeergebnis, schönstes Spätsommerwetter und ein Sieg des heimischen Masters-Achter 43 über den "Regionalrivalen" aus Stuttgart. Am Sonntag war immer noch schönstes Spätsommerwetter und es gab wieder viele spannende Rennen - nur diesmal hatten die Nürtinger im Masters-Achter klar das Nachsehen. Nachdem die Stuttgarter RG am Samstag noch auf zwei Plätzen nicht "originalbesetzt" war, schlug am Sonntag die Stunde des Siegers. Thorsten Schnabel und Lutz Weiler hatten beide einen langen Weg auf sich genommen, um bei der letzten allgemeinen Regatta des Jahres als etatmäßiges Schlagpaar den Mastersachter zum Sieg zu führen. Der Einsatz lohnte sich! Die Stuttgarter Crew fuhr im Gegensatz zum Vortag auch auf der zweiten Streckenhälfte konstant und baute bis zum Ziel die Führung auf eine dreiviertel Länge aus. Beim Sportvorsitzenden Roland Mages (Bild), der am Sonntag im Mittelschiff zum Einsatz kam, war die Welt wieder in Ordnung. Bei den ganz Jungen gab es einen weiteren Debütanten für die Siegerliste: Daniel Schmid holte mit Max Würth am Sonntag den Sieg im Junior-C-Zweier 14! Philipp Merkt gelang im Männer-Einer Leichtgewicht die Revanche gegen Christopher Tucci aus Esslingen, dem er noch in Marbach knapp unterlegen war. Ansonsten siegten die Ruderer, die auch schon in Marbach und Bad Waldsee am Siegersteg anlegten:

Svenja Leemhuis Einer 14 Sa/So

Leemhuis/ Toth Zweier 14 So

Anika Eckardt Einer 15/16 Sa/ So

Anika Eckardt  Rgm. Vierer 15/16 Sa/So

Gesine Thiesen Rgm. Zweier 15/16 Sa

Merwarth/ Idkhafif Zweier o. 15/16 Sa/So

Merwarth/ Idkhafif Dopp.Zweier 15/16 So

Romana Grau Rgm.Vierer Frauen Sa/So

Grau/Schläger/Löffler/Bogenschütz Mix 4er

Löffler/Bogenschütz Dopp.Zweier Sa

Bogenschütz/Merkt Lgw. Dopp.Zweier So

Mages/Merkt Lgw. Dopp.Zweier Sa

Milosevic/ Mages Dopp. Zweier Sa

Anika Eckardt Rgm. Zweier 15/16 So


Ergebnisse Achterbilder

22In Marbach konnte die Siegerstatistik der Stuttgarter RG wieder ordentlich nach oben korrigiert werden. Insgesamt 21 mal legte die Stuttgarter RG am Siegersteg an. Mit Maximilian Wühr und Lasse Ellsässer trugen sich zwei ganz junge Ruderer zum ersten Mal in die Siegerliste ein. Sie siegten am Sonntag im Doppelzweier 13/14 unter den Augen ihres Coaches Klaus Knauer, der auch mit dem Rennen seines Doppelvierers 13/14 und des Doppelzweiers 13 sehr zufrieden war, obwohl man dort noch nicht ganz vorne mitrudern konnte. Bei den Junioren C taten sich besonders Svenja Leemhuis und Anna Toth (Bild, von links) hervor, die jeweils ihre Einer und den gemeinsamen Doppelzweier an beiden Tagen gewannen. Überhaupt gab es eine Menge Doppelsiege: Anke Schläger/ Romana Grau holten jeweils zwei Doppelzweiersiege pro Tag in den beiden Altersklassen der Frauen, Anika Eckardt gewann bei den 15/16Jährigen an beiden Tagen ihren Einer, den Doppelzweier mit Esslingen sowie den Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Esslingen und Waiblingen. Außerdem beherrschten Max Merwarth und Youssef Idkhafif den Zweier Ohne 15/16 an beiden Tagen souverän. Dazu kam noch ein Sieg im Mixed-Achter mit Anke Schläger, Benjamin Bogenschütz und Romana Grau an Bord. Benjamin Bogenschütz war darüber hinaus noch mit Philipp Merkt im Leichtgewichts-Doppelzweier der Männer erfolgreich, und Oliver Milosevic legte im Masters-Zweier zusammen mit seinem Lauffener Partner Thomas Lindenmann ebenfalls am Siegersteg an. Im Achter hatte die Stuttgarter RG aufgrund der zu erwartenden Spitzenmannschaften nicht gemeldet. Die 5000 Euro Prämie lockte die Sprintspezialisten aus Münster an den Neckar in Marbach. Sie waren es auch, die das Finale im Achter gegen eine Berliner Renngemeinschaft, dem Achter der Germania Frankfurt und den Achter aus Prag (Tschechien) gewannen. Bilder  Ergebnisse

15.09.2008: 11 Siege in Bad Waldsee: Junioren-Vierer holt Wanderpreis - Anika Eckardt und Felix Roy feiern drei Siege!

Bad Weather in Bad Waldsee! Kalt war es in Bad Waldsee, aber dagegen hilft zuverlässig jeweils schnelles Rudern. Schnell unterwegs war unser Junior-Doppelvierer 17/18, der sowohl am Samstag als auch am Sonntag gewinnen konnte. Allerdings benötigten Max Merwarth, Youssef Idkhafif und Felix Roy  Schützenhilfe aus Nürtingen, denn der erkrankte Simon Tabarelli wurde samstags durch Michael Kreisel und sonntags durch Henry Gieseler (beide aus Nürtingen) ersetzt. Am Sonntag gab es für den Sieg in diesem Rennen einen mächtigen Pokal. (siehe Bild) Ebenfalls zweimal erfolgreich waren Anna Toth und Svenja Leemhuis, die jeweils im Mädchen-Zweier 13/14 siegten. Svenja Leemhuis holte sich außerdem noch den Einer der 14Jährigen am Samstag. Anika Eckardt bezwang im Einer überraschend ihre bislang immer schnellere Konkurrentin aus Waiblingen. Zusammen mit Miriam Schöckle aus Esslingen, die die erkrankte Gesine Thiessen ersetzte, holte sie außerdem noch den Doppelzweier 15/16. Darüber hinaus saß sie noch Sonntag im Doppelvierer der Juniorinnen 15/16, den sie zusammen mit Miriam Schöckle und zwei Ruderinnen aus Waiblingen gewinnen konnte. Im Doppelzweier der Leichtgewichte 15/16 trugen sich Thomas Diehl und sein Esslinger Partner Fabian Kramer in die Siegerliste ein. Bei den "leichten" Männern lief es für das kurzfristig zusammengestellte Duo Oliver Milosevic und Mathias Mages wie am Schnürchen, und das Experiment endete mit einem deutlichen Sieg vor dem Rest des Feldes. Anke Schläger, Benjamin Bogenschütz, Felix Roy und Kathrin Bohnenstingl (Lauffen) siegten mit der schnellsten Zeit aller Mixed-Vierer bei den Männern und Frauen. Außerdem steuerte Anke Schläger mit ihren Kolleginnen aus Ulm, Esslingen und Lauffen noch einen Sieg im Frauen-Doppelvierer bei. Ergebnisse  LRVBW Seite mit Bildern

11.09.2008: Valentin Schätzlein ist Europäischer Hochschulmeister im Doppelvierer

Nachdem die Baden-Württembergischen Meisterschaften für Valentin Schätzlein nicht wie gewohnt richtig rund liefen, wollte der Deutsche Hochschulmeister im Doppelvierer zum Saisonabschluß noch mal beweisen, daß es auch anders geht. Und der Worldcup-Teilnehmer von Posznan zeigte, daß das konzentrierte Vierertraining sogar einen Krankheitsfall abfedern konnte.  Hier  Ausschnitte aus seinem Originalbericht aus Zagreb:

"Leider wurde Pascal, der bereits leicht angeschlagen nach Zagreb anreiste, richtig krank und wir standen vor dem Finale vor der Entscheidung, ob wir überhaupt das Finale fahren können oder nicht. Selbst ein Tag „trainingsfrei“, viel Ruhe und Schlaf konnte zwar Pascals Gesundheitszustand etwas verbessern, aber mich auf Schlag als Vize-Schlag wie gewohnt zu unterstützen, war undenkbar. Zusammen mit unserem ADH-Chefcoach Uwe Maerz entschlossen wir am Finaltag, Pascal auf den Bugplatz zu setzen und seine Hebel auch 1cm weicher zu stellen, um ihn so viel wie möglich zu schonen, aber dennoch nicht abmelden zu müssen. Somit waren wir entsprechend nervös und angespannt vor dem Finale. Einerseits besorgt um Pascals Gesundheitszustand - und ob er die 2000m durchhalten wird  -, und andererseits, ob es uns auch mit der Umbesetzung und derart geschwächt gelingen wird, uns gegen die internationale Konkurrenz zu behaupten. Im Ziel hatten wir 10sec Vorsprung auf die Österreicher, die uns bis zur Streckenhälfte einen Bug-an-Bug Kampf lieferten. Eingeleitet mit einem Zwischenspurt fanden wir einen Schubschlag, mit dem wir uns Schlag um Schlag absetzten konnten und den die Österreicher und die anderen Mannschaften, die bereits schon mit ein, zwei Bootslängen hinter uns und den Österreichern lagen, nicht mehr kontern konnten. Somit Sieg mit nochmals um 10sec verbesserten neuen EUSA-Rekord für Deutschland, vor der Mannschaft aus Österreich und der Mannschaft aus Großbritannien". 

Der gesamte Bericht - inclusive Valentins Eindrücken vom Worldcup in Posznan  - erscheint erst in der Winterausgabe der Barke, da es in die aktuelle Barke zeitlich nicht mehr klappte.

 

14.08.2008: Olympische Spiele in Peking - Mittwoch, der Dreizehnte bringt kein Glück für Nina Wengert

Es hat nicht gereicht für den deutschen Frauenachter mit Nina Wengert an Bord. Im Hoffnungslauf hätte man ein Boot hinter sich lassen müssen, um ins Finale einzuziehen. Aber auf den letzten 500m schaffte es der deutsche Achter nicht, seinen "Platz an der Sonne" zu halten. In einem insgesamt sehr engen Rennen war der deutsche Achter gut aus dem Start rausgekommen. Bis 1000m schien auch alles nach Plan zu laufen. Immer hatte man bis dahin eine halbe bis viertel Länge Abstand auf den fünften Platz, der das Aus bedeuten würde. Doch bei 1500m konnte man sehen, wie sich das Feld immer weiter zusammen schob, und der deutsche Achter mehr und mehr in Bedrängnis geriet. Im Endspurt auf den letzten 250m konnten die deutschen Frauen nicht mehr reagieren und mußten sich schließlich geschlagen geben. Alle fünf Achter kamen innerhalb einer guten Achterlänge ins Ziel. Die Weltspitze ist im Achterrudern bei den Frauen im olympischen Jahr unwahrscheinlich eng zusammengerückt. Das war zwar letztes Jahr auf der WM in München schon abzusehen, aber der Prozess hat sich in Peking noch weiter fortgesetzt. Alles probiert und doch verloren - ein trauriger Tag für Nina und die mitgereisten Fans. Hoffen wir, daß Nina ihren Kampfgeist nicht verliert und sich schon bald "London 2012" in den Kalender schreibt. 

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Zwei Artikel aus Peking (eins und zwei)  der "Heilbronner Stimme" über Katrin Reinert (Heilbronn), die mit Nina im Boot saß +++

26.07.2008: Sommerfest mit Jedermann-Barkeregatta: Der "Kanalmeister" heißt "Oceans Eight"! Nina Wengert auf Überraschungsbesuch!

Alle Sommer wieder kommt das "Duell im Kanal", die Mutter aller Barkeschlachten, der Kampf um jeden Zentimeter im Inselbadkanal vor dem Bootshaus. Am Ende des Dramas in mehreren Akten triumphierte "Oceans Eight", ein Team aus Ruderkursabsolventen und Daimler-Mitarbeiter unter der Leitung von Hans-Dieter Weber. Traditionell stark und wieder unter demselben Namen wie die Jahre zuvor kam auch die "Wilde Horde" der SG-Stern mit dem Antreiberduo Gunda Reimers und Daniel Streu als Dritte wieder aufs Podest. Gar nicht akademisch, sondern ungeheuer praktisch schaffte es das Meeresungeheuer "Charybdis" mit Uni-Ruderern an Bord bis ins Finale und wurde Zweiter. Unter dem Namen "China Rowing" um Marianne Wengert startete ein Team, dessen Stärken eigentlich ganz wo anders als im Rudern liegen sollten: Es ist die Spezial-Supporter-Truppe, die unsere Olympionikin Nina Wengert zu den Olympischen Spielen nach Peking begleiten wird. Unter dem Motto "Mit Nina nach China" kamen sie auf dem Kanal aber nicht sehr weit. Sie konnten sich bald im Anfeuern üben - und das sollten sie in Peking ja dann auch beherrschen. Keine Party - und erst recht keine Kanalregatta - ohne Überraschungsgast: Moderator Uwe Hallm hatte die original "ChinaNina" am Mikrofon. Kurz vor ihrer Abreise zu den Olympischen Spielen in Peking stattete sie ihrem Heimatverein noch einmal einen Besuch ab und verlieh der Veranstaltung einen Hauch von Olympia!  Bilder

19./20.07.2008: Baden-Württembergische Meisterschaften in Breisach - Sechs Titel und sechs Vizemeisterschaften für die Stuttgarter RG

Breisach war dieses Jahr wieder ein gutes Pflaster für die Ruderer und Ruderinnen der Stuttgarter RG. In allen Altersbereichen legte die Stuttgarter Rudergesellschaft am Siegersteg an: 6 Goldmedaillen, 6 Silbermedaillen und 3 "Bronzene" lautete die Bilanz am Ende der Meisterschaften. In der Gesamtwertung der 30 teilnehmenden Vereine um den "Preis des Ministerpräsidenten" belegte die Stuttgarter RG hinter Ulm und Radolfzell den dritten Platz. Doppelmeister wurden Tobias Reiner, der den Männer-Einer - und zusammen mit Christian Löffler auch den Männer-Doppelzweier gewann -,  sowie Hannes Currle, der den Jungen-Einer 13 und mit Tim Lutz auch den Jungen Doppelzweier 13 nach Stuttgart holte. Wegen eines grippalen Infekts war der Start von Anke Schläger im leichten Frauen-Einer bis zum Schluß fraglich. Letztendlich gab der Arzt grünes Licht und Anke verteidigte souverän ihren Titel aus dem Vorjahr. Zusammen mit Romana Grau holten sie im Frauen-Doppelzweier Silber hinter Esslingen und noch vor Ulm. Die leichten Männer trugen ebenfalls ihren Teil bei: Benjamin Bogenschütz und Philipp Merkt siegten im Doppelzweier und Valentin Schätzlein holte Silber im Einer. Valentin Schätzlein saß außerdem mit Tobias Reiner, Christian Löffler und Gerhard Müller im Doppelvierer, der sich nach einem erbittert geführten Duell mit Radolfzell mit Silber "begnügen" mußte. Ebenfalls Silber sicherte sich in ihrem ersten Einerrennen überhaupt Svenja Leemhuis im Mädchen-Einer 14. Nochmal Silber gab es durch Max Merwarth und Youssef Idkhafif im Zweier-Ohne 15/16. (Bild)  Sie forderten den amtierenden deutschen Meister aus Nürtingen heraus und kamen auf der 1000m Strecke bis auf einen Bugkasten heran. Ebenfalls Vizemeisterin in dieser Altersklasse wurde Anika Eckardt im leichten Einer und zusammen mit Gesine Thiessen holte sie noch einen dritten Platz im Doppelzweier. Eine der größten Überraschungen war der dritte Platz von Steffen Bedenik und Felix Roy im ungesteuerten Zweier der 17/18 Jährigen. Nach einer langen verletzungsbedingten Pause ruderte Felix Roy mit dem etatmäßigen Skuller Steffen Bedenik nach kürzester Vorbereitungszeit auf einen Bronzerang. Noch eine "Bronzene" gab es für den gesteuerten Doppelvierer 15/16 mit Max Merwarth, Youssef Idkhafif, Nico Livolsi, Thomas Diehl und Steuerfrau Anika Eckardt.  Ergebnisse und Bilder  Gesamtwertung  eigene Pics

   
14.07.2008: Baden-Württembergische Meisterschaften und "Kanalmeisterschaften" für Freizeitmannschaften vor der Tür

Am kommenden Wochenende werden in Breisach die baden-württembergischen Meisterschaften im Rudern ausgetragen. Die Stuttgarter Rudergesellschaft hat in zahlreichen Rennen gemeldet, und ihre Ruderer und Ruderinnen werden versuchen den einen oder anderen Titel ins Bootshaus an der Inselstraße zu holen. Aber die Trauben hängen hoch. Radolfzell, Mannheim, Karlsruhe und Heidelberg sind dieses Jahr die Favoriten auf den Gesamtsieg um den Preis des Ministerpräsidenten, der in den letzten zwei Jahren von der Stuttgarter RG gewonnen wurde. 

Am Samstag, den 26. Juli geht es im Neckar Seitenkanal vor dem Bootshaus in Untertürkheim um die "Kanalmeisterschaften" der Jedermann-Mannschaften, die in zwei großen Barken gegeneinander antreten. Schnellentschlossene 8er-Freizeitgruppen können sich noch hier anmelden

26.-28.06.2008: Bundeswettbewerb U15 in Salzgitter, Donaucup Ulm und Deutsche Hochschulmeisterschaften in Essen

Sehr zufrieden war Sportchef Roland Mages (Bild) an diesem Wochenende. Wieder einmal wurde ein Dreifacheinsatz erfolgreich bewältigt. Er selbst zeigte beim Donaucup in Ulm vollsten Einsatz und siegte sowohl bei den Masters als auch im Männerachter. Aber der Reihe nach: Weit fahren mußten die Jüngsten der Stuttgarter RG: Svenja Leemhuis/ Anna Toth und Hannes Currle hatten sich als Vertreter der Landesruderjugend Baden-Württemberg für den Bundeswettbewerb der U15-Ruderer in Salzgitter qualifiziert. Hier treten die besten Nachwuchsmannschaften aus allen 16 Bundesländern auf der 3000m Langstrecke und der Bundesregatta über 1000m gegeneinander an. Sowohl Leemhuis/ Toth bei den Mädchen-Doppelzweiern 94 als Zehnte als auch Hannes Currle im Jungen-Einer als Neunter der Langstrecke kamen in das B-Finale der Bundesregatta. Dort drehte Hannes Currle nochmal richtig auf und sicherte sich den Sieg über die 1000m. Der Mädchenzweier konnte sich - wie schon bei der Qualifikation - auf den 1000m nicht mehr verbessern. Seine Stärken liegen eindeutig im Ausdauerbereich und so landete er im B-Finale im geschlagenen Feld. Trotzdem eine ausgezeichnete Leistung, denn mit Anna Toth saß eine Ruderin im Boot, die eigentlich in der Leichtgewichtsklasse zuhause ist. Coach Claudia Meier war jedenfalls sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge. 

Parallel zu Salzgitter kämpfte der gesamte Rest der Trainingsmannschaft beim Donaucup in Ulm um die Medaillen. 17mal konnten die Boote der Stuttgarter RG auf der Kurzdistanz am Siegersteg anlegen. Eifrigste Medaillensammler waren die U17 Ruderer Max Merwarth und Youssef Idkhafif, die in ihren Rennen jeweils 5 Siege erringen konnten. Anke Schläger, Tobias Reiner und Benjamin Bogenschütz waren mit je drei Siegen in der Männer bzw. Frauenklasse erfolgreich. Besonders wertvoll waren die Siege im Doppelvierer und Achter der Männer, denn nach Ausfall von Christian Löffler wegen einer Viruserkrankung und der Abwesenheit vo Valentin Schätzlein durch den Einsatz auf den Deutschen Hochschulmeisterschaften war nicht unbedingt zu erwarten, daß die beiden Siege nach Untertürkheim gehen würden. Gute Nachrichten kamen dann von Valentin Schätzlein von den Hochschulmeisterschaften in Essen: Er siegte im Doppelvierer! 
Ergebnisse

11.-15.06.2008: Deutsche Meisterschaften U23/U19/U17 in Köln - Tobias Reiner holt Bronze im Doppelvierer

Die Stuttgarter RG startete in allen Altersklassen und holte im U23 Bereich eine Bronzemedaille durch Tobias Reiner (Bild, rechts) im U 23 Doppelvierer. Die Mannschaft aus Stuttgart/Halle/Siegburg/Pirna konnte den Kampf um die Silbermedaille gegen die  - mit den deutschen U 23 Meistern im Doppelzweier und dem deutschen Vizemeister im U 23 Einer besetzte -  Mannschaft aus Halle/ Dresden/ Magdeburg bis 100m vor dem Ziel offen halten, bevor diese sich durchsetzen konnte. Gold ging an die designierten U-23 WM-Starter aus Hamburg/ Magdeburg/ Kassel, die schon seit den deutschen Kleinbootmeisterschaften vom Bundestrainer in dieser Besetzung trainiert werden und ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. In drei Entscheidungen gab es für die Ruderer der Stuttgarter RG die undankbare „Holzmedaille“, d.h. den vierten Platz. Dabei ging es zweimal denkbar knapp her im Kampf um die Bronzemedaille: Im U 17-Achter verpasste die baden-württembergische Auswahl mit dem Stuttgarter Schlagmann Youssef Idkhafif die Bronzemedaille um 15/100 Sekunden gegen den Achter aus Rheinland-Pfalz. Gold ging an einen Achter aus Nordrhein-Westfalen vor dem Achter aus Niedersachsen. Tobias Reiner ruderte im U 23 Doppelzweier mit seinem Partner Heiner Schwartz aus Siegburg um 5/10 Sekunden an einer weiteren Bronzemedaille vorbei. Einen Schlag mehr hätten sie gebraucht, um die Dritten aus Konstanz/Vilshofen noch abzufangen. Die dritte „Holzmedaille“ ging an Anke Schläger im U23-Doppelvierer der Leichtgewichte. Hier war der Rückstand der Kombination Stuttgart/ Hannover/ Essen/ Hamburg auf den Bronzerang allerdings deutlich, so daß bei Anke Schläger eher die Freude über den vierten Platz überwog, nachdem sie im Einer im Halbfinale den Einzug ins A-Finale verpasste. 

Die weiteren Resultate: Philipp Merkt wurde mit seinem Breisacher Partner Jan Hagemann Fünfter im Finale des U-23 Zweier ohne Steuermann.
Youssef Idkhafif kam mit seinem baden-württembergischen U 17 Vierer mit Steuermann auf dem 6. Platz ins Ziel. Nur knapp zwei Sekunden fehlten auf den vierten Rang.
Steffen Bedenik belegte mit seinem Doppelvierer Stuttgart/ Radolfzell/ Breisach/ Waldshut den 6. Platz im Finale der U 19 Leichtgewichte.
Anika Eckardt siegte überlegen im kleinen Finale der U 17 Einer der Leichtgewichte und hatte  das A-Finale nur deswegen nicht erreicht, weil sie im Halbfinale auf die späteren Top-Platzierten stieß. 
Benjamin Bogenschütz wurde im kleinen Finale der U 23 Einer der Leichtgewichte Vierter.
Nico Livolsi und sein Cannstatter Partner Lorenz Brockmann verpassten im Hoffnungslauf der U17 Doppelzweier mit 9/10 Sekunden den Einzug ins Halbfinale. Bilder


30.5.-1.06.2008: Regatten Ratzeburg und Hamburg - Kräftemessen mit den Besten

Für die Junioren war die Regatta in Hamburg-Allermöhe, für die U-23-Männer und -Frauen die internationale Ratzeburger Ruderregatta der letzte Prüfstein für die Deutschen Jugendmeisterschaften bzw. die U23-Meisterschaften, die beide in 14 Tagen in Köln stattfinden werden. In Ratzeburg wurden zudem die nationalen Ranglisten in den Kleinbooten ausgerudert. Tobias Reiner hatte noch eine kleine Chance, um sich für die U23-Weltmeisterschaften qualifizieren zu können. Aber im Vorlauf konnte er sich nicht für das große Finale qualifizieren und belegte schließlich mit 3/10 Sekunden Rückstand auf Chris Hajek aus Halle den zweiten Platz im kleinen Finale. Rund 5 Sekunden hätte er schneller sein müssen, um sich noch einmal zu empfehlen. Anke Schläger (Bild) ruderte nicht die nationale Rangliste, konnte aber bei den Rennen am Samstag und Sonntag noch einmal zeigen, daß sie durchaus mitmischen kann. Mit einem knappen sechsten Platz im A-Finale im "leichten" U23 Einer überzeugte sie ebenso wie mit ihrem zweiten Platz im B-Finale in der offenen Leichtgewichtsklasse der Frauen. Versöhnliche Nachrichten aus Hamburg. Nach langen Anlaufschwierigkeiten kommen die Großboote aus Baden-Württemberg langsam in Schwung. Schlagmann Youssef Idkhafif führte den BaWü-Achter in Hamburg auf den zweiten Platz und wird auch in Köln im Achter und Vierer an den Start gehen. Bilder

2.06.2008: ++++++++++ Die neue Barke ist online ++++++++++++++++++++++

Wie immer gilt: Wer surft, ist früher informiert - die neue Barke liegt online hier bereit und kann gelesen werden. 

 

24./25.05.2008: Regatta Heidelberg - 12 Siege beim Wellenreiten in Heidelberg

Die Regatta Heidelberg bot auch 2008 das, was sie schon immer bieten konnte: Einen anspruchsvollen Kurs mit Strömung, Motorbootwellen und Überraschungseffekten. Tobias Reiner wollte den  Männer-Einer am Sonntag zur Vorbelastung für die am nächsten Wochenende in Ratzeburg stattfindenden nationalen Ranglistenrennen nutzen - und hätte fast sein blaues Wunder erlebt. Bei 300m schon klar in Führung liegend, touchierte er ein Welle, verlor den Skull und konnte mit viel Geschick gerade noch das Kentern vermeiden. Was dann kam war eine kleine Ewigkeit, bis er sein mit dem Blatt unter dem Boot verschwundenes Backbordskull wieder zu greifen bekam. Dann folgte eine Aufholjagd vom feinsten, die ihm letztendlich doch noch den Sieg sicherte. Es war einer von 12 Siegen für die Flotte der Stuttgarter RG, in der sich Benjamin Bogenschütz im Männer Einer der Leichtgewichte, Steffen Bedenik im U19 Einer der Leichtgewichte, Nico Livolsi mit seinem Cannstatter Partner Lorenz Brockmann im U17 Doppelzweier (Bild oben), Anika Eckardt im Einer U17 bzw. Doppelzweier U17 mit ihrer Partnerin Evelyn Schlachter (Waldshut) und Hannes Currle (Einer 13) mit jeweils zwei Siegen auszeichnen konnten. Tobias Reiner gewann außerdem mit Benjamin Bogenschütz noch überlegen den Doppelzweier der Männer mit Bestzeit aller drei Läufe. Bilder

 
16.-18.05.2008: Internationale Regatta Duisburg - Erfahrung sammeln im Schatten des Deutschlandachters und von Marcel Hacker. Valentin Schätzlein wird Dritter!

Die Regatta in Duisburg stand ganz im Zeichen des erneuten Aufeinandertreffens des Deutschlandachters und des chinesischen Achters. Außerdem stellte sich Marcel Hacker schon eine Woche nach dem Worldcup in München wieder der nationalen und internationalen Konkurrenz. Hacker hatte seine Konkurrenten sicher im Griff, aber der Deutschlandachter mußte an beiden Tagen an sein Limit gehen und hatte nur am Samstag das bessere Ende für sich. Für die Stuttgarter Ruderer Tobias Reiner und Benjamin Bogenschütz hieß es in erster Linie Erfahrung sammeln im U-23 Bereich. Benjamin Bogenschütz schaffte am Sonntag den Einzug ins B-Finale der Einer-Leichtgewichte, nachdem er auf den letzten Metern den bis dahin vor ihm liegenden Ruderer aus Großbritannien noch mit drei Zehntel Sekunden abfangen konnte. Im B-Finale belegte er dann Platz 4 und bestätigte seinen Aufwärtstrend seit den Kleinbootmeisterschaften. Tobias Reiner (Bild, 2 v. rechts) mußte mit seinem Partner Benjamin Bach aus Berlin im Doppelzweier mit dem B-Finale vorlieb nehmen. Dort holten sie sich den dritten Platz und hätten mit ihrer Zeit im A-Finale noch zwei Boote hinter sich gelassen. Im dritten deutschen Vierer - mit ihren Partnern Stefan Schaaf (Pirna) und Heiner Schwartz (Siegburg) - wurden sie im Finale zwar Letzte,  konnten sich aber im Gegensatz zum Vorlauf deutlich steigern und verfehlten den angestrebten fünften Platz nur um vier Zehntel Sekunden. Hier siegte Deutschland eins vor Deutschland zwei, Frankreich, Polen und einer slowenischen Mannschaft. Valentin Schätzlein knüpfte mit seinem Renngemeinschaftsvierer aus Limburg/ Großauheim an die guten Leistungen im vergangenen Jahr an. Der "leichte" Doppelvierer schaffte es jeweils an beiden Tagen mühelos ins A-Finale, rückte am Sonntag dem Nationalvierer bis auf zwei Sekunden auf die Pelle und verlor den zweiten Platz nur mit 5/100 Sekunden an Großbritannien. Ein guter internationaler Einstand für den Worlcup-Teilnehmer vom letzten Jahr! Anke Schläger konnte leider krankheitsbedingt nicht bei den "leichten" Frauen an den Start gehen.   Ergebnisse

Bilder

+++++ Nachtrag Oster-Rudercamp mit jeder Menge Pics +++++++++++++

3./4.05.2008: Internationale DRV-Juniorenregatta München - Anika Eckardt siegt im Doppelzweier

Die internationale Juniorenregatta in München ist traditionell die erste Standortbestimmung für die U19 und U17 Junioren, um sich für einen Start bei den Deutschen Jugendmeisterschaften zu empfehlen. Gegen Spitzenteams aus dem europäischen Ausland und Topteams aus dem Osten Deutschlands kann der Süden hier testen, inwieweit Chancen auf eine erfolgreiche Teilnahme bei den Jugendmeisterschaften Mitte Juni in Köln bestehen. Youssef Idkhafif und Max Merwarth versuchten bei den U17 Junioren im Auswahlvierer und -achter des Landesruderverbands gegen die Konkurrenz aus Rheinland-Pfalz, Bayern und des spanischen Ruderverbands die Bugspitze nach vorne zu fahren. Aber gegen die bereits in Mannheim erfolgreichen Boote aus Rheinland-Pfalz setzte es auch in München teilweise deutliche Niederlagen, und auch die spanischen Boote konnte man nicht gefährden. Nur gegen die Bayern hatte man jeweils die Nase vorne. Da aber auf der Jugendmeisterschaft noch mit starken Booten aus dem Norden, Nordwesten und Osten gerechnet werden muß, wird es dieses Jahr ganz schwer, in die vorderen Ränge zu fahren. Ebenfalls Lehrgeld zahlen mußte Steffen Bedenik bei den leichtgewichtigen U19-Junioren. Seine Renngemeinschaft mit Ruderern aus Waldshut und Radolfzell konnte sich sowohl im Vierer als auch im Zweier nicht vorne platzieren. Recht vielversprechend lief es dagegen bei der 15jährigen Anika Eckardt (Bild). Eigentlich im Leichtgewicht zuhause, startete sie sowohl im Einer als auch im Doppelzweier mit ihrer ebenfalls leichtgewichtigen Partnerin Evelyn Schlachter bei den Schwergewichten. Nachdem sie am Samstag knapp den Einzug in den ersten Lauf am Sonntag verpaßt hatten, revanchierten sie sich am Sonntag mit einem Sieg im zweiten Lauf. Im Einer schaffte Anika mit einem dritten Platz am Samstag ebenfalls den zweiten Lauf,  konnte aber bei heftigen Gegenwind nicht in die Entscheidung eingreifen. Ergebnisse   Photos 

19./20.04.2008: Regatta Mannheim: 8 Siege für die Stuttgarter RG

Erfolgreicher Saisonauftakt für die Stuttgarter Nachwuchsruderer bei der Regatta im Mannheimer Hafen. Während es für die Männer und Frauen in Brandenburg schon um Meisterehren ging, bedeutete Mannheim für den Nachwuchs erst den Auftakt einer Reihe von Wettkämpfen bis zu den Deutschen Jugendmeisterschaften bzw. den Bestenkämpfen der einzelnen Jahrgänge. Hannes Currle (Jg.95) sorgte als jüngster Starter der Rudergesellschaft für den ersten Sieg in diesem Jahr. Er siegte sowohl am Samstag als auch am Sonntag deutlich vor der Konkurrenz. Bei den 15/16 Jährigen konnten Nico Livolsi und Max Merwarth (Bild v.links) mit einem Doppelsieg im Doppelzweier der zweiten Leistungskategorie auf sich aufmerksam machen. Ebenfalls in der zweiten Leistungskategorie, aber bei den Männern, setzte sich Philipp Merkt mit seinem Partner Jan Hagemann (Breisach) im Zweier-Ohne durch. Anika Eckardt siegte im Einer der 15/16 Jährigen und wurde im Doppelzweier der höchsten Leistungsklasse mit ihrer Partnerin Evelyn Schlachter (Waldshut) knapp Zweite. Ihren ersten Sieg überhaupt feierten Thomas Diehl und Philipp Tabarelli im Leichtgewichts-Zweier der 15/16 Jährigen. Die zwei Newcomer haben erst letztes Jahr mit dem Rudern angefangen und setzten sich überraschend deutlich im Doppelzweier der dritten Leistungskategorie durch. Mit einem Sieg im "leichten" Doppelvierer der 17/18 Jährigen komplettierte Steffen Bedenik den erfolgreichen Saisonauftakt der Ruderer aus Untertürkheim. Nicht ganz zufrieden war Youssef Idkhafif, der im sogenannten B-Projekt des Landesruderverbandes im Vierer und Achter an den Start ging. Beide Rennen gingen an eine Auswahl aus Rheinland Pfalz. Ergebnisse

18.-20.04.2008: Deutsche Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg - Tobias Reiner wird nach Ratzeburg eingeladen/ Nina Wengert wird Dritte

Bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg/ Havel konnte sich Tobias Reiner weiter an die nationale Spitze heranarbeiten. Die ganz im Zeichen der Olympiaqualifikation stehenden Deutschen Meisterschaften im Einer und Zweier-Ohne sahen spannende Rennen um jeden Platz. Tobias Reiner schaffte es im zweiten U-23 Jahr unter die besten 24 Einerfahrer, belegte letztendlich den 20. Platz und schob sich in die Top 10 der U-23 Ruderer. Das katapultierte ihn in den erlauchten Kreis der U-23 Ruderer, die zu weiteren Maßnahmen im Rahmen der Mannschaftsbildung für die U-23 WM eingeladen werden. So geht es für ihn bereits nächste Woche nach Ratzeburg, wo der zuständige Bundestrainer zum Meßbootfahren und Stufentest bittet. 
In ihrem ersten Jahr in der Frauenklasse belegte die 18 jährige Anke Schläger einen 19. Platz. Die Dritte der Deutschen Jugendmeisterschaft vom vergangenen Jahr konnte im Leichtgewichts-Einer unter anderem die Jugendmeisterin des letzten Jahres hinter sich lassen. Ebenfalls unter die Top 24 fuhr Valentin Schätzlein im Leichtgewichts-Männer-Einer und belegte letztendlich Platz 23. Nina Wengert,  die seit zwei Jahren studienbedingt für den RV Saarbrücken an den Start geht, holte sich mit ihrer Partnerin Magdalena Schmude aus Berlin den dritten Platz im Zweier ohne Steuerfrau und darf sich weiter berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking  machen. Bilder  Ergebnisse

6.04.2008: Who can the can - Cannstatter Kanne bleibt für ein weiteres Jahr in Untertürkheim

Zum fünften Mal in Folge und zum zehnten Mal insgesamt gewann der Achter der Stuttgarter RG das Rennen um die Cannstatter Kanne von der Wilhelmsbrücke bis zum Bootshaus an der Aubrücke. Der Vorsprung auf den Zweiten, den Marbacher Ruderverein, war mit 15 Sekunden deutlich. Als Titelverteidiger war der Achter der Stuttgarter RG als erster auf die 3200m lange Strecke gegangen, und die Zuschauer im Ziel konnten aus den Abständen der folgenden Boote schon ahnen, daß die Titelverteidigung wieder gelingen könnte. Was die Zuschauer aber nicht sehen konnten, waren die dramatischen Sekunden auf dem ersten Drittel der Strecke, als Steuerbord-Schlagmann Thorsten Schnabel der Riemen aus der Dolle sprang und der Achter ungefähr 20 Sekunden nur zu siebt ruderte. Thorsten Schnabel versuchte währenddessen seinen Riemen wieder in die Dolle zu bekommen und den Verschluß zuzudrehen. Die acht Männer um Steuermann Jerome Graham bewiesen eiserne Nerven und eine tolle Moral, rissen sich wortwörtlich am Riemen und fuhren das Rennen noch nach Hause. Da machte es auch nichts, daß der anschließende Sprint um den "Heinz-Fritsch-Preis" mit ca. einer Zehntel Sekunde gegen Marbach verloren wurde. Der Achter der Ghibellinia Waiblingen hatte sich als Dritter im Wettbewerb um die Cannstatter Kanne ebenfalls noch für den Sprint im A-Finale qualifiziert und wurde Dritter. Das Sprint-B-Finale der Boote vier bis sechs gewann der Achter aus Friedrichshafen. Der Jugend-Achter der Stuttgarter RG mußte mangels Gegenmeldung in der offenen Klasse starten, zeigte eine saubere Wasserarbeit und belegte den achten Platz. Ergebnisse

Bericht Cannstatter Zeitung

31.03.2008: Judith Berger wird Ehrenmitglied der Stuttgarter RG - Wolfgang Becker wieder zum ersten Vorsitzenden gewählt

Die diesjährige Hauptversammlung der Stuttgarter RG stand ganz im Zeichen der Ernennung von Frau Judith Berger (Bild gbeck) zum Ehrenmitglied. Die "Grande Dame" des Rudersports in der Landeshauptstadt hat durch ihre zahlreichen Funktionen auf den verschiedenen Ebenen des Sports für ihre Stuttgarter Rudergesellschaft Türen geöffnet, Kontakte geknüpft und Wege aufgezeigt. Der Verein dankte es ihr nun mit seinen Möglichkeiten und ernannte sie einstimmig zum Ehrenmitglied. 
Der erste Vorsitzende bleibt auch weiter der erste Vorsitzende: Seit 1996 führt Wolfgang Becker die Stuttgarter Rudergesellschaft und wurde einstimmig für eine weitere Amtszeit gewählt. Mit Simon Munder wurde ein neuer Jugendleiter vom Vorstand bestätigt. Außerdem folgte Eva Laun der im November nach Mannheim gezogenen Claudia Meier im Ressort Öffentlichkeitsarbeit.  Verlässliche Säulen des Vereins bleiben als stellvertretender Vorsitzender Finanzen Günther Flegler, sowie Hans-Dieter Weber  als Hauswart. 

 

29.03.2008: DRV-Langstrecke Leipzig - Tobias Reiner nur 26 Sekunden hinter Marcel Hacker!

Mit einem 7. Platz ruderte sich Tobias Reiner bei der 6km Bundeskader-Überprüfung in der nationalen Rangliste weit nach vorn. Nur 25 Sekunden hinter Marcel Hacker kam der Stuttgarter Skuller ins Ziel und ließ einige klangvolle Namen hinter sich. Marcel Hacker war als einziger Ruderer des Top Teams Peking bei den Skullern an den Start gegangen. Aber er war nicht der Schnellste! Stephan Krüger vom Olympischen Ruderclub Rostock siegte bei den Männern und auch Lars Wichert vom Ruderclub Allemania aus Hamburg war bei den leichten Männern noch zeitschneller als der Olympiadritte von Sydney. Die weiteren Platzierungen der Ruderer von der Stuttgarter RG: Bei den leichten Einern belegte Valentin Schätzlein den 23. Platz und Benjamin Bogenschütz Platz 37. Anke Schläger mußte leider aufgrund einer fiebrigen Erkrankung bei den leichten Frauen abmelden. Ergebnisse

 

16.03.2008: Anrudern 2008 - vier neue Boote!

Über vier neue Boote durfte sich der sportliche Leiter Roland Mages freuen und sie nach der Taufe offiziell  in den Bootspark aufnehmen. Drei Boote wurden als Kunstname, wie z.B. das Akronym "Besaljedro" (besser als jede Droge), oder als mathematische Formel "F=m+a", bzw. als lustige Abkürzung, wie "FlüFli" (für das einzige Boot mit Flügelausleger und in Anlehnung an "Flügelflitzer") getauft. Ein Boot aber wurde in Erinnerung an den viel zu früh verstorbenen ehemaligen Sportvorsitzenden Michael Hummel auf seinen Spitznamen "Hummi" getauft. "Hummi" stand zu seiner Zeit als Sportvorsitzender selbst für eine aktive Bootspolitik und sorgte dafür, daß in der Vorbereitung zu den olympischen Spielen 1996 unser damaliger Top-Ruderer Bernhard Rühling mit einem nagelneuen, spendenfinanzierten Einer antreten konnte. Bernhard dankte es ihm und uns uns ja auch mit seiner Olympiateilnahme. Die Eltern von Michael Hummel (siehe Bild), die die Taufe des neuen Kindereiners "Hummi" vornahmen, bekommen hoffentlich bald die ersten Erfolgsmeldungen von ihrem "Patenkind". Roland Mages ehrte außerdem noch die Kilometersieger und stellte zusammen mit Simon Munder, der seit letztem Herbst als Co-Trainer wieder in seinen Heimatverein zurück gekehrt ist, die Trainingsmannschaft vor. Anschließend durfte gerudert oder direkt zur Kaffeetafel übergegangen werden. Bilder

 

9.03.2008: Langstrecke Breisach - Tobias Reiner gewinnt den U-23 Einer

Bei der traditionellen Frühjahrslangstrecke über 5300m in Breisach konnte von den Ruderern der Wettkampfmannschaft nur Tobias Reiner einen Sieg nach Untertürkheim holen. Im U-23 Einer siegte er vor seinem letztjährigen Renngemeinschaftspartner Lukas Wimberger aus Passau und vor seinem diesjährigen Zweierpartner Marc Rebholz aus Konstanz. Bei leichtem Gegenwind und einer starken Konkurrenz aus dem Südwesten der Republik gab es für die weiteren Starter der RG keine Spitzenplätze mehr. Steffen Bedenik bei den leichten A-Junioren landete immerhin im vorderen Drittel. Benjamin Bogenschütz bei den leichten U-23 Männer und Gesine Thiessen bei den B-Juniorinnen landeten im Mittelfeld. Routinier Valentin Schätzlein war mit seinem Ergebnis bei den leichten Männern nicht zufrieden, denn in dem kleinen Starterfeld erhoffte er sich mehr als einen 4. Platz. Die B-Junioren Max Merwarth und Youssef Idkhafif verbesserten sich zwar relativ zu den in Mannheim ebenfalls gestarteten zwei Ulmer Zweiern. Sie konnten ein Ulmer Boot deutlich distanzieren und lagen nur 6 Sekunden hinter dem schnelleren Ulmer Boot. Aber ihren Nachbarn aus Nürtingen konnten sie bei weitem nicht das Wasser reichen. Diese ruderten der Konkurrenz auf und davon. Newcomer Thomas Diehl landete bei den leichten B-Junioren im hinteren Drittel, konnte in dem großen Feld aber immerhin 10 Starter hinter sich lassen. Ergebnisse

 

26.02.2008: Neue BARKE online!! 

Noch bevor sie in den Druck geht, liegt die neueste Ausgabe unserer Vereinszeitschrift zum Download bereit. Viel Spaß beim Lesen!

 

31.01.2008: Nina lädt ein - Stuttgarts Top-Ruderin ist online!

Gute Nachrichten für alle, die seit Ninas studienbedingtem Umzug nach Saarbrücken auf dem Trockenen sitzen. Nina hat jetzt ihre eigene Homepage, auf der sie alle Fans, Freunde und Ruderinteressierte über ihre ruderische Entwicklung im Olympiajahr informiert. Natürlich sind für alle Analphabeten und Voyeure auch Bilder online. ;-) Wer lesen kann, ist allerdings klar im Vorteil, denn Nina hat schon einige Berichte aus dem Trainingsalltag ins Netz gestellt. Wer also wissen will, wie es zum Beispiel im Langlauftrainingslager in St. Moritz bei den Reichen und Schönen war oder wer erfahren will, warum Nina in Stuttgart immer noch gerne Zwischenstopps einlegt, der muß seinen Mauszeiger auf www.ninawengert.de bewegen. Da wird er oder sie  geholfen. Alle RGler haben natürlich die heilige Pflicht, sich in Ninas Gästebuch zu Wort zu melden, um ihr bei ihren Bemühungen um das begehrte Olympiaticket seelisch und moralisch beizustehen. Wir wissen alle: Nina hat's drauf! Dann sagen wir es ihr auch! Und jetzt ab auf ihre Seite!

 

19.01.2008 - Süddeutsche Ergometer-Meisterschaften in Stuttgart. 2x Gold, 3x Silber, 1x Bronze für die Stuttgarter RG

Beim Kampf auf dem Trockenen bzw. auf dem Windrad-Ergometer gab es Licht und Schatten für die Ruderer der Stuttgarter RG. Hannes Currle siegte bei den 13jährigen Jungs souverän vor der Konkurrenz. Konkurrenzlos im wahrsten Sinne des Wortes war Anna Toth, die bei den "leichten" 14Jährigen mangels Gegner ein einsames Rennen ruderte. Starke Konkurrenz hingegen bei allen Rennen der 15/16 Jährigen. Annika Eckardt hielt hier mit ihrem zweiten Platz und persönlicher Bestzeit bei den leichtgewichtigen Juniorinnen die Stuttgarter Fahne hoch und auch Thomas Diehl war bei den "leichten" Junioren als Siebter ganz gut mit dabei. Bei den Schweren gab es hingegen schwere Beine: Youssef Idkhafif und Max Merwarth kamen nicht an ihre persönlichen Bestzeiten heran und landeten auf Platz 12 und 13. Gesine Thiessen fuhr im Bereich ihrer Bestzeit, konnte als Neunte aber nicht um den Kampf um die ersten Plätze eingreifen. Die zwei Jahre jüngere Svenja Leemhuis, die erst seit kurzem die Rennmannschaft verstärkt, konnte sich gegenüber ihren Vorleistungen deutlich steigern, mußte sich allerdings hinter einer Ruderin aus Mannheim, die schon länger im Geschäft ist, mit dem zweiten Platz begnügen. Ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit ruderte bei den Männern Tobias Reiner, der in einem spannenden Lauf im Endspurt gegen Niklas Reisser aus Tübingen unterlag. Bei den "leichten" Männern ruderte Philipp Merkt (Bild)  trotz Trainingsrückstands im Bereich seiner Bestzeit und holte sich den dritten Platz. Felix Roy ruderte bei den 17/18 Jährigen im Bereich seiner Vorleistungen und war wegen einer gerade überstandenen Rückenverletzung ganz zufrieden mit seiner Leistung (Neunter). Quasi aus dem Krankenbett fuhr Steffen Bedenik auf den sechsten Platz bei den  leichten 17/18Jährigen. Mehr war da nicht drin. 

Ergebnisse

 

15.12.2007 - Winter-Talentiade Marbach: Hannes Currle gewinnt - Svenja Lemhuis wird Zweite!

Bei der Winter-Talentiade der Ruderjugend Baden-Württemberg, die auch dieses Jahr traditionell in Marbach stattfand, standen zwei Nachwuchssportler der Stuttgarter RG auf dem Podest. Hannes Currle (Bild links bei der Siegerehrung durch Landesjugenleiter Matthias Penkner, Mitte, und Landestrainer Marco Haaf, rechts)  entschied den Wettbewerb der 95er Jungs mit großem Vorsprung für sich, während Svenja Lemhuis bei den 94er Mädchen kapp hinter einer Karlsruher Nachwuchssportlerin den zweiten Platz belegte. Der Rest der gestarteten 10 Kids der Stuttgarter RG landeten nicht in den Top 3 Rängen, hatte aber trotzdem viel Spaß an den über 10 Stationen in der Marbacher Karl-Nusser-Sporthalle. Neben dem klassischen 500m Ergospurt konnten die Jugendlichen an den anderen Stationen ihre Geschicklichkeit und Bewegungsschnelligkeit mit dem Ball, an Kästen, Pilonen, Langbänken und anderen Aufgaben testen. In der "Nationenwertungen" landete die Stuttgarter RG auf dem 6. Platz. Da der 93er Jahrgang wegen Verletzungspech und Terminproblemen von unserem Nachwuchs nicht besetzt wurde, war man mit dem Ergebnis ganz zufrieden. NEU: Die Stuttgarter RG belegte mit einem Punkt Rückstand auf Bad Waldsee den dritten Platz! Die Organisatoren hatten sich gründlich verzählt! Sieger blieb allerdings wie gehabt Marbach!

Bilder 

 

12.12.2007 - BARKE ist online. 

Wer seine Barke nicht im Briefkasten gefunden hat oder sie schon wieder verlegt hat oder vielleicht das eine oder andere Bild auch farbig haben möchte: die neue Barke (und auch die eine oder andere alte Barke) kann man  hier online bewundern.

 

19.01.2008 - Süddeutsche Ergometer-Meisterschaften in Stuttgart. 2x Gold, 3x Silber, 1x Bronze für die Stuttgarter RG

Beim Kampf auf dem Trockenen bzw. auf dem Windrad-Ergometer gab es Licht und Schatten für die Ruderer der Stuttgarter RG. Hannes Currle siegte bei den 13jährigen Jungs souverän vor der Konkurrenz. Konkurrenzlos im wahrsten Sinne des Wortes war Anna Toth, die bei den "leichten" 14Jährigen mangels Gegner ein einsames Rennen ruderte. Starke Konkurrenz hingegen bei allen Rennen der 15/16 Jährigen. Annika Eckardt hielt hier mit ihrem zweiten Platz und persönlicher Bestzeit bei den leichtgewichtigen Juniorinnen die Stuttgarter Fahne hoch und auch Thomas Diehl war bei den "leichten" Junioren als Siebter ganz gut mit dabei. Bei den Schweren gab es hingegen schwere Beine: Youssef Idkhafif und Max Merwarth kamen nicht an ihre persönlichen Bestzeiten heran und landeten auf Platz 12 und 13. Gesine Thiessen fuhr im Bereich ihrer Bestzeit, konnte als Neunte aber nicht um den Kampf um die ersten Plätze eingreifen. Die zwei Jahre jüngere Svenja Leemhuis, die erst seit kurzem die Rennmannschaft verstärkt, konnte sich gegenüber ihren Vorleistungen deutlich steigern, mußte sich allerdings hinter einer Ruderin aus Mannheim, die schon länger im Geschäft ist, mit dem zweiten Platz begnügen. Ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit ruderte bei den Männern Tobias Reiner, der in einem spannenden Lauf im Endspurt gegen Niklas Reisser aus Tübingen unterlag. Bei den "leichten" Männern ruderte Philipp Merkt (Bild)  trotz Trainingsrückstands im Bereich seiner Bestzeit und holte sich den dritten Platz. Felix Roy ruderte bei den 17/18 Jährigen im Bereich seiner Vorleistungen und war wegen einer gerade überstandenen Rückenverletzung ganz zufrieden mit seiner Leistung (Neunter). Quasi aus dem Krankenbett fuhr Steffen Bedenik auf den sechsten Platz bei den  leichten 17/18Jährigen. Mehr war da nicht drin. 

Ergebnisse

15.12.2007 - Winter-Talentiade Marbach: Hannes Currle gewinnt - Svenja Lemhuis wird Zweite!

Bei der Winter-Talentiade der Ruderjugend Baden-Württemberg, die auch dieses Jahr traditionell in Marbach stattfand, standen zwei Nachwuchssportler der Stuttgarter RG auf dem Podest. Hannes Currle (Bild links bei der Siegerehrung durch Landesjugenleiter Matthias Penkner, Mitte, und Landestrainer Marco Haaf, rechts)  entschied den Wettbewerb der 95er Jungs mit großem Vorsprung für sich, während Svenja Lemhuis bei den 94er Mädchen kapp hinter einer Karlsruher Nachwuchssportlerin den zweiten Platz belegte. Der Rest der gestarteten 10 Kids der Stuttgarter RG landeten nicht in den Top 3 Rängen, hatte aber trotzdem viel Spaß an den über 10 Stationen in der Marbacher Karl-Nusser-Sporthalle. Neben dem klassischen 500m Ergospurt konnten die Jugendlichen an den anderen Stationen ihre Geschicklichkeit und Bewegungsschnelligkeit mit dem Ball, an Kästen, Pilonen, Langbänken und anderen Aufgaben testen. In der "Nationenwertungen" landete die Stuttgarter RG auf dem 6. Platz. Da der 93er Jahrgang wegen Verletzungspech und Terminproblemen von unserem Nachwuchs nicht besetzt wurde, war man mit dem Ergebnis ganz zufrieden. NEU: Die Stuttgarter RG belegte mit einem Punkt Rückstand auf Bad Waldsee den dritten Platz! Die Organisatoren hatten sich gründlich verzählt! Sieger blieb allerdings wie gehabt Marbach!

Bilder

25.11.2007 - Langstrecke Mannheim: Anika Eckardt siegt. Ansprechende Ergebnisse auf der 6000m-Strecke

Wer hätte das gedacht? Als jüngere Juniorin im ersten B-Jahrgang ruderte Anika Eckardt (Bild) allen anderen "leichten" 15/16Jährigen auf und davon. Gesine Thiessen mußte sich bei den "Schweren" zwar acht Ruderinnen beugen, konnte aber weitere 14 Ruderinnen hinter sich lassen. Ein gutes Ergebnis für die erst in diesem Jahr von "leicht" auf "schwer" gewechselte Juniorin. Einen guten Tag erwischten auch Youssef Idkhafif und Max Merwarth im ungesteuerten Zweier der 15/16Jährigen. Mit knappen Abstand auf die Sieger belegten sie einen dritten Platz, mit dem sie sehr gut leben können. Damit halten sie sich die Möglichkeit offen, bei der Achterbildung auf Landesebene berücksichtigt zu werden. Bei den "leichten" B-Einern fand sich Thomas Diehl in seinem ersten Trainingsjahr im letzten Viertel wieder, konnte aber noch ein paar Boote hinter sich lassen. Durchwachsen lief es bei den 17/18 Jährigen. Steffen Bedenik lieferte mit seinem 8. Platz bei 21 Booten ein gutes Ergebnis ab. Unter den 19 gestarteten Zweier-Ohne waren die zwei Boote mit Stuttgarter Beteiligung auf Platz 15, Felix Roy mit Christopher Herpel (Heidelberg), und Platz 17, Simon Tabarelli mit Max Hess (Waiblingen), platziert. Simon Tabarelli war allerdings auch mit erheblichem Trainingsrückstand am Start, da er verschiedene Verletzungsphasen seit den erfolgreichen Meisterschaftsrennen durchmachen mußte. Hier können wir sicher noch eine Leistungssteigerung erwarten. Auch Tobias Reiner war im Männer-Einer sicher noch nicht am Limit. Aus dem Training heraus ruderte er diesen Wettkampf als Vorbereitung für die Bundeskaderüberprüfung am nächsten Wochenende in Dortmund und hatte bei der starken Strömung Schwierigkeiten auf die nötige Frequenz zu kommen. Zwar belegte er einen zweiten Platz, aber der Rückstand zum siegenden Boot aus Kassel war für seine Möglichkeiten zu groß. 

Ergebnisse

20./ 21.10.2007 - Ländervergleichskampf Bay-BaWü-Hessen: Bahnstreik kostet den Gesamtsieg. BaWü am Sonntag drückend überlegen. 14 Siege für die RG

In Passau trugen die 12 bis 16jährigen Nachwuchsruderer aus Baden-Württemberg, Hessen und Bayern den diesjährigen Ländervergleichskampf aus. Baden-Württemberg hatte gleich am Anfang mit dem Handicap zu kämpfen, daß die gemeldeten Ruderer aus Gaienhofen/ Bodensee nicht anreisen konnten, weil aufgrund des Bahnstreiks das Transportproblem nicht gelöst werden konnte. Noch schlechter dran waren die Hessen, bei denen aufgrund der dort schon laufenden Herbstferien viele Ruderer und Betreuer im Urlaub waren. Sie stellten das kleinste Kontingent an Teilnehmern und waren deshalb schon rein rechnerisch nicht in der Lage, den Vergleichskampf zu gewinnen. Die Bayern hatte also alle Trümpfe in der Hand und konnten letztendlich auch gewinnen. Aber nur der in einer zweifelhaften Art und Weise gewonnene Zusatzwettbewerb, bescherte den Bayern einen äußerst knappen Sieg, denn am Sonntag - als die Länder ihre Großboote gegeneinander aufstellten - triumphierte Gelb-Schwarz auf eindrucksvolle Weise und Baden-Württemberg gewann fast jedes Rennen. Bei der Aufholjagd trugen sich die Teilnehmer der Stuttgarter RG 14mal in die Siegerliste ein. Wie schon im Herbst waren Max Merwarth und Youssef Idkhafif die fleißigsten Medaillensammler und siegten zusammen  dreimal in den Großbooten, während Youssef Idkhafif auch seinen Einer am Samstag gewinnen konnte. Anna Toth (Bild, rechts) holte ihren ersten Sieg und den gleich im Einer am Samstag. Auch am Sonntag punktete sie mit einem Sieg im Vierer für "BaWü". Auch Gesine Thiessen, Anika Eckardt (Bild, erste v.links), Johanna Rey (Bild, Mitte) und Hannes Currle siegten und punkteten für Baden-Württemberg und hatten ihren Anteil daran, daß die bayerische Mannschaft am Sonntag keinen Fuß auf den Boden bekam. 

Ergebnisse und Bilder

29./30.09.2007 - Herbstregattafinale in Bad Waldsee mit 17 Siegen

Geschafft! Die Herbstregattasaison 2007 ist mit der  Herbstregatta in Bad Waldsee zu Ende gegangen. In Bad Waldsee konnte die ohne die Landesmeister im Männerbereich und ohne die erkrankte Anke Schläger angereiste Mannschaft der Rudergesellschaft dennoch ordentlich punkten. Nach 11 Siegen beim Herbstauftakt vor drei Wochen in Marbach und 17 Siegen in Nürtingen konnten erneut 17 Siege eingefahren werden. Pechvogel der Regatta war in Waldsee der Nachwuchsskuller Wassili Menges, der einmal mit 4/10 Sekunden und einmal mit 2/10 Sekunden sein Einerrennen verlor. Glück hatten die Mastersruderer, die durch das Engagement von Volker Wöhrle und die Kooperation von Regattaveranstalter und Verband zwei Rennen bestreiten durften, die sonst ins Wasser des Stadtsees gefallen wären. Die Chance wurde sowohl vom Masters-Achter als auch vom  Masters-Doppelvierer genutzt und in Siege umgemünzt. Mit jeweils 8 Siegen auf den drei Herbstregatten führen Youssef Idkhafif und Simon Tabarelli in der Herbststatistik, gefolgt von Max Merwarth mit 7, Anke Schläger mit 6 und Hannes Currle mit 5 Siegen. 

6.-9.9.2007 - Christian Löffler gewinnt Gold bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften in Banyolas/ Spanien

Als amtierender Deutscher Hochschulmeister im Einer hatte sich Christian Löffler für die europäischen Titelkämpfe qualifiziert. Er hatte im Vorfeld ein wenig Respekt vor der 2000m-Strecke, denn die deutschen Titelkämpfe gingen nur über 1000m und auf den baden-württembergischen Meisterschaften war die Strecke mit 500m eine reine Sprintangelegenheit. Auf den Baden-Württembergischen Meisterschaften haderte Christian auch etwas mit seinem Schicksal, denn auf der Sprintstrecke kam er erst auf den letzten 100m richtig ins Rollen und hätte gerne noch ein paar zusätzliche Meter brauchen können. Auf der WM-Strecke von Banyolas hatte er auf der 2000m Strecke genug "Auslauf" und kam damit glänzend zurecht. Mit zwei Längen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten aus Österreich siegte er sehr komfortabel. Er hat nun von der 500m-Strecke über die 1000m bis hin zu den 2000 alles erfolgreich absolviert und überall mindestens einen Titel eingefahren. Jetzt kann er sich in Ruhe seiner Diplomarbeit widmen und hier ebenfalls erfolgreich durchs Ziel "rudern".   Link

21./22. 7. 2007 - 10 Titel bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Waldsee

Als Titelverteidiger des "Preis des Ministerpräsidenten" für den besten Verein der Meisterschaften wollte die Stuttgarter RG den im Vorjahr äußerst knapp errungenen Pokal verteidigen. Aber daß dies mit einem riesigen Punkteabstand auf den Zweitplatzierten gelang, hatte keiner erwartet. Valentin Schätzlein (Bild) war mit vier Titeln der erfolgreichste Titelsammler gefolgt von Anke Schläger (Bild) mit drei Titeln und Christian Löffler und Tobias Reiner mit je zwei Titeln. Tobias Reiner holte den prestigeträchtigen "Preis der Donau" für den Sieg im Männer-Einer wieder nach Stuttgart. Sein Vorgänger, Christian Löffler, gewann in diesem engen Rennen die Bronzemedaille und komplettierte den Triumph der Stuttgarter Skuller, an dem Philipp Merkt durch seinen Sieg mit Valentin Schätzlein im "leichten" Männer-Doppelzweier ebenfalls maßgeblich beteiligt war. Alle Skullrennen der Männer gingen somit nach Stuttgart.  Besonders eindrucksvoll war der Sieg im Männer-Doppelvierer. In dem 15 Boote Feld konnten sich im Endlauf Valentin Schätzlein, Christian Löffler, Stefan Heinze und Tobias Reiner durchsetzen. Auch bei den Frauen gab es zwei Titel. Anke Schlägers zweiter Titel war der im Frauen Doppelzweier mit Gunda Reimers. Daneben holte sie noch Gold im leichten Einer der Frauen und der Juniorinnen.  Bei den Junioren ging außerdem noch  der Vierer-Ohne in der Besetzung Simon Tabarelli, Felix Roy, Youssef Idkhafif und Max Merwarth an Stuttgart und bei den 13/14 Jährigen konnten sich Anika Eckardt und Johanna Rey über Gold freuen.

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28.6.-1.7.2007: Bundeswettbewerb der C-Junioren in Brandenburg/Werder - Siege auf der Kurzstrecke



Naß aber glücklich präsentieren sich unsere C-Juniorinnen (Jg.93/94) nach ihren erfolgreichen Kurzstrecken-Rennen (1000m)  am Sonntag. Nachdem es auf der 3000m Langstrecke am Freitag nicht für eine vordere Platzierung reichte, wurden unsere Mädchen als Vertreterinnen der Ruderjugend Baden-Württembergs in die jeweiligen C und D-Finals gesetzt. Anna Toth (rechts) und Lara Jäckl (links) gewannen ihr Finale im Doppelzweier der Leichtgewichte (Jg.)94und Lucy Baader (ab 2.v.links), Lea Fröhlich, Anika Eckardt und Johanna Rey gewannen ihren Lauf im gesteuerten Doppelvierer der 13/14 jährigen Leichtgewichte. Nicht im Bild ist Chiara Krafft, die im Einer der "leichten" 14 Jährigen den dritten Platz in ihrem Lauf belegte.

30.6/1.7.2007: Regatten Ulm und Offenbach

9 Siege in Ulm und zwei Siege in Offenbach lautete die Bilanz von den Vorbereitungsregatten in Ulm und Offenbach. Darunter waren auch zwei Siege des Männer-Achters in Ulm bzw. zwei Siege von Max Merwarth/ Youssef Idkhafif im Vierer mit ihren Nürtinger Partnern in Offenbach. 

 

21.-24. 6. 2007: Deutsche U 23/ U19 und U17-Meisterschaften in Brandenburg. Vier Medaillen für die Stuttgarter RG 

Sturm, Regen, Blitz und Donner - und am Ende doch viel Sonnenschein. Die Sonne schien nach viel Regen tatsächlich noch am Sonntag, dem Finaltag der U19/  U17-Meisterschaften. Und mit ihr konnten die Ruderer der Stuttgarter um die Wette strahlen, denn sie fischten drei Medaillen aus dem Beetzsee. Aber der Reihe nach: Weniger strahlen konnten am Samstag, dem Finaltag der U-23 Ruderer, die Athleten der Stuttgarter RG. Bei böigem Seitenwind versanken die Medaillenträume von Tobias Reiner und dessen Passauer Partner Lukas Wimberger genauso im aufgewühlten Wasser des Beetzsees wie die Hoffnungen von Philipp Merkt mit Partner Jan Hagemann (Breisach) im "leichten" Zweier ohne. Reiner/Wimberger wurden Fünfte im Männer-Doppelzweier und Merkt/ Hagemann Sechste im Zweier-Ohne. Für Philipp Merkt gab es aber noch ein Happy End, denn im abschließenden Achterrennen konnte er mit seinen Renngemeinschaftskollegen aus dem Berliner Raum noch eine Bronzemedaille einfahren. Am Sonntag war Anke Schläger (Bild)  bei den U19 Juniorinnen ca. 700m auf Goldkurs bei den "leichten" Juniorinnen. Am Ende wurde es ebenso die Bronzemedaille wie beim gesteuerten Vierer der U17 Junioren. Simon Tabarelli und Felix Roy saßen aber vier Stunden nach ihrem Vierer-Rennen im Achter des Teams Baden-Württemberg und hatten bis 100m vor dem Ziel die Hand an der Goldmedaille. Doch der Achter aus Schleswig-Holstein zog mit einem starken Finish noch vorbei, sodaß es am Schluß eine Silbermedaille für die beiden Stuttgarter wurde. 

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9./10.6.2007: 18 Siege in Breisach - 2 Boote für Bundeswettbewerb nominiert

Für die C-Junioren ging es in Breisach um die Qualifikation für den Bundeswettbewerb am 28.6-1.7. in Werder. Außerdem hatten die Juniorruderer und U-23 Athleten zwei Wochen vor ihren nationalen Meisterschaften die Möglichkeit, sich über die 1000m Strecke gegen teilweise namhafte Konkurrenz aus dem süddeutschen Raum zu beweisen. Chiara Krafft bei den leichten C-Juniorinnen 14 und der Mädchen-Vierer (Anika Eckardt, Lucy Bader, Johanna Rey, Lea Fröhlich) wurden aufgrund ihrer Leistungen von der Landesjugend für den Bundeswettbewerb nominiert.

Bei der neben den Qualifikationsrennen stattfindenden Regatta gab es eine Reihe von Mehrfachsiegen: Anke Schläger (Einer 17/18 bzw. LG-Einer) siegte in allen vier gemeldeten Rennen. Ebenfalls vier Siege verbuchten Simon Tabarelli und Felix Roy, die in Auswahlbooten (Vierer/ Achter) des Verbands an den Start gingen. Doppelsiege feierten Youssef Idkhafif/ Max Merwarth im Doppelvierer (15/16) zusammen mit ihren Nürtinger Partnern. Ebenfalls einen Doppelerfolg landete Hannes Currle bei den 12 Jährigen und Philipp Merkt im Männer-Zweier o. Stm. mit seinem Partner aus Breisach. Weitere Erfolge gab es für Steffen Bedenik (LG Einer 17/18), Gesine Thiesen (LG Doppelzweier 15/16), Nico Livolsi (Einer 14) und Lucie Baader (Einer 14)

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19./20. 5. 2007: Stuttgarter RG siegt in Essen, Köln und Heidelberg

Was für ein Wochenende! An drei Regattaplätzen in Deutschland kämpften die Ruderer der Stuttgarter RG um den Sieg. 

Auf der großen internationalen Essener Hügel-Regatta gelang Philipp Merkt (Bild) mit seinem Breisacher Partner Jan Hagemann ein Sieg im U 23 Zweier-Ohne der Leichtgewichte. Tobias Reiner stieß in seinem ersten Männer Jahr ins A-Finale der U-23 durch und Anke Schläger schlug sich als Juniorin achtbar in der U-23 Klasse und verpaßte am Samstag den Sprung ins A-Finale nur um 2/10 Sekunden. Bilder

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Auf der internationalen Juniorenregatta  Köln setzten sich Simon Tabarelli und Felix Roy im BaWü-Vierer mit Steuermann an beiden Tagen gegen die Konkurrenz durch. Bild

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In Heidelberg überprüften der Nachwuchs und die Hochschulruderer seine jeweilige Form. Der deutsche Hochschulmeister Christian Löffler und der Junioren-A-Skuller Steffen Bedenik waren mit jeweils drei Siegen am erfolgreichsten. Anika Eckardt (93), Hannes Currle (95) und Valentin Schätzlein (Männer LG) gewannen jeweils im Einer. Insgesamt gab es 9 Siege für die Rudergesellschaft. 

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12./13. 5. 2007: 5 Siege in Bamberg - "Männerausflug" endet erfolgreich

Nachdem letzte Woche aufgrund des Regattakalender nur die Junioren eine Regatta besuchen konnten, waren es diesmal die Männer, die "alleine" auf einer Regatta waren. In Bamberg konnten sich die Männer über eine hohe Erfolgsquote freuen, denn in fast jedem gemeldeten Rennen gab es einen Sieg zu verzeichnen. 

Erfolgreichster Teilnehmer war der amtierende Deutsche Hochschulmeister und baden-württembergische Meister im Einer, Christian Löffler (Bild), der sowohl seine beiden Einerrennen als auch beide Doppelzweier mit seinem Partner Francois-Xavier Bucher für sich entscheiden konnte. 

Den fünften Sieg steuerten Mathias Mages und Frieder Schmidt im Doppelzweier bei und feierten somit ein gelungenes Comeback nach einer längeren Abstinenz vom Wettkampfrudern. 

 Einen Wermutstropfen gab es dann doch noch. Der Doppelvierer ging mit sieben Zehntel Sekunden verloren, weil sich unsere Männer am Start überraschen ließen und auf der 1000m Strecke, den Rückstand nur noch bis auf diesen halben Bugkasten aufholen konnten und den Kontrahenten aus Regensburg den Sieg überlassen mußten. 

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5./6. 5. 2007: Anke Schläger siegt zweimal in München - B-Junioren vorsichtig optimistisch

Erstaunlich leicht konnte sich Anke Schläger (Bild) im Leichtgewichts-Einer der 17/18-Jährigen durchsetzen. Ohne Probleme entschied sie am Sonntag auf der internationalen DRV - Juniorenregatta in München den ersten gesetzten Lauf für sich, für den sie sich am Samstag durch einen Sieg in ihrer Abteilung qualifiziert hatte. In der selben Altersklasse, ebenfalls im Leichtgewicht, ruderte Steffen Bedenik nur hauchdünn an einem Sieg vorbei. Nach dem vierten Platz am Samstag, unterlag er im zweiten gesetzten Lauf einem Konkurrenten aus Kroatien nur knapp. Bei den B-Junioren lief es unterschiedlich gut. Simon Tabarelli und Felix Roy mußten sich im Vierer ohne Steuermann mit ihren Kollegen aus Heidelberg und Waiblingen zweimal einer hessischen Renngemeinschaft geschlagen geben. Im Achter, der aus Vierer ohne und Vierer mit aus Baden-Württemberg zusammengesetzt war, lief es dagegen umgekehrt. Unsere Jungs hatten die Nase vorne. Zum Sieg reichte es dennoch nicht, weil eine spanischen Auswahlmannschaft den Bug noch vor dem BaWü-Achter ins Ziel schieben konnte. Dennoch war man mit dem Abschneiden im Achter sehr zufrieden, nachdem er im Vorfeld nicht so hoch gehandelt wurde. Man ist aber auch durchaus optimistisch, im Vierer noch zulegen zu können und hofft bei der Kölner Juniorenregatta in zwei Wochen Boden gut zu machen. 

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28./29. 4. 2007: 14 Siege auf der Oberrheinischen Früh-Regatta in Mannheim

Die Leistungsträger waren die Erfolgsgaranten auf der großen Oberrheinischen Regatta im Mannheimer Mühlauhafen.  Anke Schläger (17/18-Jährige/ Bild links) und Tobias Reiner (U 23) gewannen alle ihre gemeldeten Rennen (je vier) und auch Felix Roy und Simon Tabarelli wiesen eine makellose Bilanz mit drei Siegen bei drei gemeldeten Rennen auf. Die beiden starteten sowohl im Vierer als auch im Achter im Junior B-Projekt des Landesruderverbands und werden wohl - wie auch Anke Schläger -  erst in einer Woche in München bei der internationalen Münchner Juniorenregatta auf ernsthafte Konkurrenz treffen. Steffen Bedenik holte sich bei den 17/18-Jährigen am Sonntag seine Abteilung im Leichtgewichts-Einer. Auch er wird in München sein Glück versuchen. Im Junioren C-Bereich gab es ebenfalls Grund zur Freude. Trainerin Claudia Meier freute sich über die ersten Erfolge ihrer Nachwuchsruderinnen Anika Eckardt und Lucy Baader. Sie gewannen einen Lauf bei den 13/14 Jährigen im Doppelzweier der Leichtgewichte und Anika Eckardt war darüber hinaus auch noch im "leichten" Einer erfolgreich. Zweite Plätze gab es bei den 15/16 Jährigen durch  Youssef Idkhafif/ Max Merwarth im Doppelzweier und Gesine Thiessen im "leichten Einer", sowie durch Nico Livolsi im Einer der 14-Jährigen.  Auch der Jüngste schlug sich tapfer: Hannes Currle, der erst seit einem Monat im Einer sitzt,  erkämpfte sich bei den 12-Jährigen einen dritten Platz im Sechs-Boote-Feld. 

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20.-22.4. 2006 Deutsche Kleinbootmeisterschaften in Köln 

Tobias Reiner (Bild) im Männer-Einer, Valentin Schätzlein im Leichtgewichts-Männer-Einer sowie Philipp Merkt (zusammen mit Jan Hagemann/ Breisach) im ungesteuerten Zweier vertraten die Farben der Stuttgarter RG bei den Kleinbootmeisterschaften in Köln. Bei guten äußeren Bedingungen erzielten Merkt/ Hagemann mit ihrem 2. Platz im C-Finale das beste Ergebnis aus Stuttgarter Sicht. Die von Landestrainer Klaus Günther trainierten Leichtgewichte waren damit sechstplazierter Nachwuchszweier (U 23) und dürfen sich damit im Hinblick auf die U-23 Meisterschaften im Juni weiterhin Hoffnungen auf eine Medaille im Zweier oder Großboot machen. Valentin Schätzlein siegte im G-Finale der Leichtgewichte. Im Hinblick auf seine verletzungs- und schulbedingten Pausen in der Vorbereitung war einfach nicht mehr drin. Der Vierte der letztjährigen Jugendmeisterschaften, Tobias Reiner, hatte in seinem ersten Jahr bei den "Großen" einiges Pech in der Auslosung und verlor seine jeweiligen Qualifizierungsläufe nur knapp. Mit etwas mehr Erfahrung und Taktieren hätte er es ohne weiteres auch zwei Läufe höher schaffen können. So blieb ihm am Ende nur der Sieg im G-Finale und die Erfahrung, daß die Trauben in der Männerklasse doch um einiges höher hängen als in der Jugendklasse. 

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25.3.2007: Stuttgarter RG gewinnt erneut Cannstatter Kanne - Junioren siegen ebenfalls

Bei der 21. Auflage des Stuttgarter Stadtachters um die Cannstatter Kanne über 3,2km gewann der Männer-Achter zum vierten Mal in Folge überlegen vor Tübingen, Stuttgart-Cannstatt und Marbach. Der Achter holte außerdem wie im vorigen Jahr den Heinz - Fritsch - Gedächtnispreis auf der Sprintstrecke. Ebenfalls erfolgreich war der Jugendachter, der ebenfalls beide Strecken und die Gegner vom Albertus - Magnus - Gymnasium und vom RC Lech Kaufering beherrschte.  

J.Graham, S.Heinze, F.X. Bucher, C. Löffler, T. Schnabel, T. Reiner, P. Merkt, F. Schmidt (von links)

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18.3.2007: Langstrecke Breisach - erste Standortbestimmungen

Auf vom Winde verwehten 5,3 Kilometern stellten sich die Ruderer aus dem Süden Deutschlands erstmals der Konkurrenz für eine erste Standortbestimmung. Allerdings waren nicht alle Klassen so besetzt, daß man tatsächlich von einer Standortbestimmung reden konnte. So gewannen Tobias Reiner/ Falk Hößler (StRG/ Heidelberg) im schweren Männer-Zweier ohne Steuermann sowie Philipp Merkt/ Jan Hagemann (StRG/ Breisach) "souverän" - weil nämlich kein Gegner dagegen meldete. Anke Schläger (Bild) wurde Zweite im Juniorinnen-Einer 17/18 - und am nächsten Tag krank. Simon Tabarelli klagt seit der Langstrecke ebenfalls über einen grippalen Virus, und deshalb ist es gut möglich, daß sein dritter Platz im Junioren-Zweier Ohne 15/16 mit Max Hess (Waiblingen) vielleicht noch verbessert hätte werden können. Gesine Thiessen schlug sich mit einem zweiten Platz bei den leichten Einern der 15/16 Jährigen achtbar und zeigt aufsteigende Tendenz, ebenso wie Steffen Bedenik (leichter Einer 17/18) der mit dem 13. Platz zwar im Mittelfeld landete - der Abstand zur Spitze wurde aber im Vergleich zur Langstrecke Mannheim geringer. Max Merwarth/ Youssef Idkhafif gewannen den Doppelzweier 15/16, allerdings wären sie in den stark besetzten Einern nicht über das Mittelfeld herausgekommen. 

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21.1.2007: Süddeutsche Indoor Meisterschaften: 5 x Gold für die Stuttgarter RG

Im Stuttgarter Haus des Sports ermittelten die süddeutschen Ruderer aller Jahrgänge und Gewichtsklassen ihre Meister auf dem Concept Ruderergometer. Fünfmal standen die Aktiven der Stuttgarter RG ganz oben auf dem Podest: Valentin Schätzlein (Männer Leichtgewicht/ Bild links) und Nico Livolsi (Jungen 14) verteidigten ihre Titel aus dem Vorjahr. Anke Schläger (Juniorinnen 17/18 Leichtgewicht), Annika Eckardt (Mädchen Leichtgewicht 14) und Hannes Currle (Jungen 12) eroberten die weiteren Siege. Bei den "leichten" Mädchen 14 und den "leichten" Männern kam es sogar jeweils zum Dreifachtriumph für die Stuttgarter RG. 

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26.11.2006: Langstrecke Mannheim: 
Tobias Reiner rudert ganz nach vorne

Unter den Augen von Landestrainer Klaus Günther wurden auf der knapp 6km langen Strecke die schnellsten Einer- und Zweier-Ohne Boote ermittelt. Bei den Junioren B gab's  außerdem noch die Möglichkeit im Doppelzweier und -vierer zu melden. Die Stuttgarter Ergebnisse:  Tobias Reiner (Bild)  entschied den Männereiner der 19-22 Jährigen für sich, Anke Schläger mußte sich bei den 17/18 Jährigen nur Carina Bär aus Heilbronn geschlagen geben und hatte dabei noch das Pech, am Ufer hängen geblieben zu sein. Simon Tabarelli und Max Hess (Waiblingen) belegten bei den 15/16 Jährigen im ungesteuerten Zweier mit nur 4 Sekunden Rückstand Platz 2. Youssef Idkhafif, Felix Roy und Max Merwarth kamen im Einer der 15/16 Jährigen im hinteren Mittelfeld ein, ebenso Gesine Thiessen im "leichten" Einer der 15/16 Jährigen und Steffen Bedenik im "leichten" Einer der 17/18 Jährigen.
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14./15.10.2006: Herbstcup in Kettwig - Die "Goldjungs" gewinnen auch im Norden

Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Lauffen waren sie nicht zu schlagen - und auch beim Kettwiger Herbstcup setzten sie sich durch. Die Besonderheit bei dieser beliebtesten Herbstregatta im Nordwesten Deutschlands ist der Wettkampf über verschiedene  Wettkampfdistanzen: 250m, 750m 2500m und schließlich 4000m sind an den zwei Wettkampftagen zu absolvieren. Die 250m und die 2500m konnten (Archivbild Landesmeisterschaft v.rechts) Valentin Schätzlein, Martin Krause, Christian Löffler und Matthias Kachel, der für Philipp Merkt (im Bug) im Boot saß, für sich entscheiden. Bei den anderen Strecken mischten sie ebenfalls ganz vorne mit, so daß sie am Ende die Punktewertung eindeutig für sich entscheiden konnten. Ein schöner Erfolg und Saisonabschluß für das baden-württembergische Meisterboot.  
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7./8.10.2006: Ländervergleichskampf in Hanau - Nachwuchs holt 11 Siege

Einen erfolgreichen Abschluß gab es für den Nachwuchs der Stuttgarter RG in Hanau. Mit 11 Siegen steuerte man die nötigen Punkte bei und somit  Baden - Württemberg im Länder - Vergleichskampf gegen Hessen und Bayern wieder die Nase vorn hatte. (Bild: Max Merwarth/ Youssef Idkhafif (v. links), die im siegreichen baden-Württembergischen Achter 14 Jahre saßen). Simon Tabarellis Herbstserie hielt auch am Samstag bei den Vereinsrennen: Im Einer blieb er ungeschlagen und zusammen mit Felix Roy holte er sich auch noch den Doppelzweier bei den 15/16 Jährigen. Seinen ersten Sieg feierte Magnus Engelfried im Leichtgewichts-Einer 13 und in der schweren Klasse gewann Nico Livolsi ebenfalls für die Stuttgarter RG. Beim Vergleichskampf am Sonntag, bei dem die Ruderer der einzelnen Landesruderjugenden in Großbooten (Vierer/ Achter) gegeneinander antraten, gab es nochmal sieben Siege für die Nachwuchsruderer in den von den Landesjugendleitern gesetzten Großbooten. 

Baden-Württembergische Siege mit Stuttgarter Ruderern:

Achter 16 und Mixed Achter 16: Simon Tabarelli
Achter 14: Max Merwarth/ Youssef Idkhafif
Vierer 16 Abt. 1: Simon Tabarelli
Vierer 16 Abt. 2: Felix Roy
Vierer 13: Nico Livolsi
Vierer 13 Leichtgewicht: Magnus Engelfried

Ergebnisse 
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HERBSTREGATTA-TICKER:

Regatta Waldsee 30.9./1.10. 2006: 12 Siege
2x Katja Lober/ Nina Wengert (RVS) Frauen-Do-2er
2x Gunda Reimers/ Anke Schläger Frauen-Do-2er
Anke Schläger/ Tobias Reiner Mixed 2er
Valentin Schätzlein/ Christian Löffler Männer-Do-2er
Schätzlein/Löffler/Wengert/ Lober Mixed-Do-Vierer
Schätzlein/Löffler/Reiner/Milosevic (LRC) Do-Vierer
Gunda Reimers in Rgm. Frauen-Do-Vierer
Simon Tabarelli (Einer 15/16)
Tobias Reiner (Einer 17/18)
Max Merwarth (Einer 14)

Regatta Nürtingen 23./24.9.2006: 16 Siege
2x Nico Livolsi (Einer 13)
2x Merwarth/ Idkhafif (Do-Zweier 14)
2x Simon Tabarelli (Einer 15/16)
2x Anke Schläger/ Tobias Reiner Mixed 2er 
2x Tobias Reiner (Einer 17/18)
2x Masters-Vierer 
2x Masters-Achter
Anke Schläger/ Gunda Reimers (Frauen-Zweier)
Philipp Niedermeier (Einer 17/18)
Bilder von Günter Beck

Regatta Marbach 16./17.9.2006: 10 Siege
2x Simon Tabarelli (Einer 15/16)
2x Tobias Reiner (Einer 17/18)
Anke Schläger/ Tobias Reiner Mixed 2er 
Anke Schläger/ Julia Philipp (StCRC) Zweier 17/18
A. Schläger/ K. Bohnenstingl (LRC) Zweier Frauen
Christian Löffler/ Katja Lober Mixed 2er
Christian Löffler in Rgm. Männer Doppelvierer
M. Mages/ F. Schmidt (Lgw. Männer-Do-Zweier) 

 

22./23. 7. 2006: Stuttgarter Rudergesellschaft gewinnt "Preis des Ministerpräsidenten" bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften

+++++ Neu: Bilder von Jonas+++++ nochmals aktualisiert!+++++++

Platzierungen:

Gold:

Männer-Einer: Christian Löffler

Lgw. Männer-Einer: Valentin Schätzlein

Lgw. Männer-Doppelzweier: Valentin Schätzlein, Philipp Merkt

Männer-Doppelvierer: Valentin Schätzlein, Martin Krause, Christian Löffler, Philipp Merkt

Lgw. Mädchen-Einer 13: Chiara Krafft

 

Silber:

Lgw. Mädchen-Einer 13: Johanna Rey

Frauen-Doppelzweier: Gunda Reimers, Anke Schläger

Männer-Doppelzweier: Martin Krause, Christian Löffler

Master-Achter: Volker Wöhrle, Wolfram Diehl, Steffen Jacob, Volker Stauch, Klaus Knauer, Roland Mages, Lutz Weiler, Stefan Heinze, Stf. Katja Lober

 

Bronze: 

Lgw. Männer-Einer: Matthias Kachel

Juniorinnen-Einer 17/18: Anke Schläger

Juniorinnen-Doppelzweier 17/18: Anke Schläger, Josefa Dengler

Junior-Einer 17/18: Tobias Reiner

Jungen-Doppelzweier 14: Max Merwarth, Youssef Idhkafif

Photos

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29. 6 - 2. 7. 2006: Volle "Krafft" voraus! Chiara Krafft gewinnt einen Lauf beim Bundeswettbewerb in Köln-Hürth. 

Sie durfte nicht Vierer rudern, weil sie im Einer gebraucht wurde. Jetzt hat sie den verdienten Lohn erhalten. Chiara Krafft gewann im Leichtgewichts-Einer der 13 Jährigen eine Abteilung beim Bundeswettbewerb in Hürth. Zwar gab es in den anderen Läufen noch ein paar Schnellere, aber das störte in diesem Moment nicht. Gewonnen ist gewonnen! Außerdem hatte sie das baden-württembergische Duell gegen ihre Heidelberger Konkurrentin klar für sich entschieden und ihre Nominierung für den Bundeswettbewerb bestätigt. (Bilder u.a. von Chiara siehe Photos von Günter Beck auf der LRVBW-Homepage)

Auch der Vierer der 13 Jährigen Mädchen (hier das "Mittelschiff" mit Lucy Baader und Anika Eckardt v.l.) ließ keinen Zweifel an seiner Nominierung aufkommen und entschied ebenfalls das baden-württembergische Duell klar für sich. Auf der am Freitag stattgefundenen 3000m Langstrecke lag man klar vor dem Bodensee-Vierer aus Gaienhofen und qualifizierte sich somit für den zweitbesten Lauf auf der 1000m Strecke. Bei diesem am Sonntag ausgetragenen Rennen gab es dann allerdings nichts mehr zu holen für Johanna Rey, Lucy Baader, Lea Fröhlich, Anika Eckardt und Steuerfrau Lara Jäckl. Doch Trainerin Claudia Meier war hochzufrieden mit dem Erreichen des B-Finals, da die Mädchen erst seit kurzem dabei sind und schon die Qualifikation für den Bundeswettbewerb ein toller Erfolg war. Die Stuttgarter RG war noch mit einem dritten Boot für die Landesruderjugend Baden-Württemberg am Start. Der Vierer in der Altersklasse der 13/14 Jährigen zog sich achtbar aus des Affäre. Youssef Idhkafif, Max Merwarth, Nico Livolsi und Magnus Engelfried waren mit ihrer Langstreckenzeit knapp am C-Finale vorbeigerudert, drehten dann aber im D-Finale voll auf und holten sich eine Silbermedaille. 

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22.-25. 6. 2006: Deutsche Jugendmeisterschaften/ U-23 Meisterschaften: 
Tobias Reiner überrascht mit viertem Platz im Einer!

Tobias Reiners Weg ins Finale der 17/18 jährigen Junioren erinnerte ein wenig an den des Fußball-Europameisters Griechenland: Zuerst war man nur froh, dabei zu sein. Dann wollte man die Vorrunde überstehen und dann wurde jedes Spiel ein Endspiel. Ähnlich bei Tobias Reiner. Das Nachwuchstalent stieg erst Ende Februar zum ersten Mal in den Renneiner, nachdem er bei den Süddeutschen Ergometermeisterschaften mit einer guten Platzierung auf sich aufmerksam machte. Nachdem auch der Langstreckentest in Breisach mit einem dritten Platz erfolgreich verlief, durfte er zum ersten Mal von einem Start auf der "Deutschen" träumen. Auf den anschließenden Regatten in Mannheim und Heidelberg zeigte er, daß er auch bei schwierigen äußeren Bedingungen bestehen konnte  - und nach einer erfolgreichen Generalprobe in Breisach stand fest: Tobias Reiner startet bei den Jugendmeisterschaften. In Essen hatte er es im Vorlauf gleich mit dem späteren Sieger aus der Potsdamer Kaderschmiede zu tun. Bei schwierigen äußeren Bedingungen belegte er den dritten Platz und mußte in den Hoffnungslauf. Dort jubelte er zum ersten Mal, denn als Hoffnungslaufsieger hatte er das Halbfinale erreicht und somit die Pflicht erfüllt. Was jetzt noch kam, war die Kür und die gestaltete er eindrucksvoll.  Mit einer kämpferischen und technischen Meisterleistung mit versehentlich falsch eingelegten "Löffeln" sicherte er sich durch seinen dritten Platz im Halbfinale einen Platz im Finale. Dort lagen dann Freud und Leid dicht beieinander. Mit einer erfolgreichen Änderung seiner bisherigen Renntaktik, bei der er bisher immer von hinten das Feld aufrollte, blieb er von Anfang mit vorne dabei. Einzig der favorisierte Potsdamer konnte sich entscheidend vom Feld lösen, aber dahinter entbrannte der Kampf um die Plätze. Tobias Reiner hatte sich 250m vor dem Ziel gerade an das bis dahin drittplatzierte Boot herangerudert als er in den Bojenketten der Regattastrecke des Baldeneysees in Essen hängenblieb und dadurch eine Länge verlor. Das kostete ihn die Bronzemedaille, denn er kam nur noch auf eine halbe Länge an den späteren Dritten vom Regattaverband Ems-Jade-Weser heran. Doch auch die so ungeliebte "Holzmedaille" bedeutet einen großen Erfolg für Tobias Reiner und ist Anreiz genug, es im nächsten Jahr wieder zu versuchen. 

Auch bei den Juniorinnen war die Stuttgarter RG vertreten. Anke Schläger erreichte das Halbfinale, konnte sich dort aber erwartungsgemäß nicht durchsetzten. Am Ende reichte es zu einem 5. Platz im kleinen Finale. Nachdem sie das Jahr über im ungesteuerten Zweier gestartet ist und erst vor drei Wochen wieder in den Einer wechseln mußte, konnte sie mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein. 

Parallel zu den Deutschen Jugendmeisterschaften fanden auf dem Baldeneysee auch die deutschen U-23 Meisterschaften statt. Hier war die Stuttgarter RG mit Valentin Schätzlein und Philipp Merkt vertreten. Valentin Schätzlein schaffte es im Leichtgewichts-Einer ins Finale. Dort war aber dann Endstation und ihm blieb nur der sechste Rang. Ein klein wenig hatte er von einer Medaille geträumt, doch auch im zweiten gemeldeten Rennen, dem Doppelvierer der Leichtgewichte landete er mit seiner Renngemeinschaft am Schluß des Feldes. Ähnlich erging es Philipp Merkt im Leichtgewichtsbereich der Riemenruderer. Sowohl im Achter als auch im Vierer landeten er und seine Renngemeinschaftskollegen aus dem Leichtgewichtsprojekt "Südwest" auf den Plätzen. 

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17./ 18. 6. 2006: RG Achter siegt in Bamberg. Christian Löffler mit 6 Siegen

Einen recht erfolgreichen Ausflug ins Fränkische unternahmen die Männerruderer der Stuttgarter RG (Bild: Achter-Schlagmann Philipp Stauch). Während die Junioren daheim für die anstehenden Meisterschaften trainieren mußten, sammelten die Männer Trophäen für den Vereinsschrank. Erfolgreichster Sammler und Jäger war hier der frischgebackene Deutsche Hochschulmeister Christian Löffler, der die 1000m Strecke in Bamberg dominierte und alle seine gemeldeten Rennen gewinnen konnte. Seine zwei Einerrennen dominierte er nach Belieben und auch im Doppelzweier mit Martin Krause und im Doppelvierer mit Matthias Kachel, Jonas Heimbach und Martin Krause legte er als Erster am Siegersteg an. Matthias Kachel gewann außerdem noch überlegen den Leichtgewichts-Einer der Männer. Ein Höhepunkt der Regatta war das Drei-Boote-Feld im Männer-Achter. Neben unserer Crew wollten Vereinsachter aus Würzburg und Speyer diese prestigeträchtige Bootsgattung für sich entscheiden. Aber unser Achter hatte sich schon auf der Hälfte der Strecke mit einer halben Länge vor den anderen beiden Booten abgesetzt und kontrollierte von da an das Rennen sicher. Philipp Stauch, Stefan Heinze, Sebastian Volk, Lutz Weiler, Jonas Heimbach, Christian Löffler, Matthias Kachel, Martin Krause und Steuerfrau Meret Sigle saßen im erfolgreichen Stuttgarter Boot. Mit sieben Siegen bei fast zu schönem Sommerwetter war Bamberg ein gutes Pflaster für unsere Männer. 

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10./ 11. 6. 2006: 2x Gold auf den Hochschulmeisterschaften in Hamburg - Nachwuchs in Breisach erfolgreich. Valentin Schätzlein in Ratzeburg um 6/10 Sekunden an Studenten-WM Qualifikation gescheitert. 

Drei Regatten an einem Wochenende für die Ruderer der Stuttgarter RG. Während die Jüngsten in Breisach um die Qualifikation für den Bundeswettbewerb in Hürth kämpften, ruderten die Studenten der Trainingsmannschaft in Hamburg um den Titel eines deutschen Hochschulmeisters. Wer von den studentischen Ruderern allerdings für Deutschland bei den Studentenweltmeisterschaften an den Start gehen wollte, mußte sich bei der internationalen Regatta in Ratzeburg über die 2000m Konkurrenz im Feld der nationalen Renngemeinschaften der Spitzenklasse qualifizieren. 

Ratzeburg: Valentin Schätzlein wollte mit seinem Würzburger Partner Stephan Schad schnellstes studentisches Boot werden und fast hätte er es geschafft. Ganze 6/10 Sekunden fehlten den beiden für die Qualifikation. Philipp Merkt startete in Ratzeburg bei den Männern im Leichtgewichts Zweier ohne und Vierer. Im Zweier konnte er sich mit seinem Mannheimer Partner Tobias Schumm nach einem Vorlaufsieg für das Finale qualifizieren. Dort belegten die beiden in ihrem ersten gemeinsamen Rennen den vierten Platz. Im Vierer machte man bis kurz vor dem Ziel der favorisierten Mannschaft aus dem Norden der Republik das Leben schwer. Zum Schluß setzten sich jedoch die Favoriten durch. Trotzdem konnte man zufrieden sein, denn in Duisburg war der Abstand noch groß gewesen. 

Hamburg: Besser als erwartet lief es bei Christian Löffler in Hamburg. Er mußte seinen Hochschulmeistertitel vom Vorjahr verteidigen und war sich aufgrund seiner langen Krankheitsphase im Winter nicht sicher, ob ihm das gelingen würde. Aber er konnte sich sogar noch souveräner als im Vorjahr durchsetzen. Ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen landete der leichte Doppelvierer mit Matthias Kachel, Martin Krause, Claudio Vit und einem Mannheimer Ruderer. Martin Krause und Christian Löffler komplettierten mit einem zweiten Rang im schweren Doppelzweier die hervorragende Medaillenausbeute bei diesen Hochschulmeisterschaften. 

Philipp Niedermeier/ Tobias Reiner 

 

Breisach: Auch in Breisach durfte gejubelt werden. Nachdem Max Merwarth und Youssef Idhkafif zunächst die direkte Qualifikation für den Bundeswettbewerb in Hürth mit einem dritten Platz im Zweier der 14 Jährigen verfehlt hatten, kam nach der Trainerbesprechung Claudia Meier mit der frohen Botschaft. Aufgrund der Zweier und Einer-Resultate darf die Stuttgarter RG die vakante Stelle des zweiten Baden-Württembergischen Bootes beim Bundeswettbewerb besetzen. Große Freude also bei Max Merwarth, Youssef Idhkafif, Magnus Engelfried und Nico Livolsi. Letztere hätten sich ohnehin über den Mixed Vierer qualifiziert. Claudia Meier verzichtete jedoch auf den Mixed Vierer, weil sie noch eine Option im Mädchen-Vierer hatte, die sie nun auch wahrnehmen wird. Johanna Rey und Anika Eckardt sitzen wohl auf jeden Fall im Vierer. Wer noch dazukommt, entscheidet sich in den nächsten Tagen. Chiara Krafft hat sich nämlich noch im Einer qualifiziert und mit Lucy Baader, Lara Jäckl und Lea Fröhlich kann Claudia Meier auf drei weitere Mädchen der Altersklasse 12/13 zurückgreifen. 

Für die Junioren ging es um keine Qualifikationen, aber Breisach bot eine gute Gelegenheit, sich vor den Jugendmeisterschaften in zwei Wochen noch einmal einem "Praxistest" zu unterziehen. Tobias Reiner empfahl sich für die Jugendmeisterschaften durch einen Sieg im Männer-Einer und konnte im Junioren-Doppelzweier der 17/18Jährigen mit Philipp Niedermeier im ersten gesetzten Lauf einen vierten Platz erkämpfen. Philipp holte sich außerdem die dritte Abteilung des Junioren-Einers. Ebenfalls einmal erfolgreich war Simon Tabarelli, der am Samstag sein Rennen bei den 15/16Jährigen gewann und sich somit für den ersten Lauf am Sonntag qualifizierte. Dort konnte er allerdings nicht mehr zulegen und mußte mit dem 6.Platz vorlieb nehmen. 

 

20./ 21. 5. 2006: Regatten Heidelberg und Köln. 8 Siege bei Wind und Wellen

Selbst die Segler hätten sich nicht gefreut, denn orkanartige Böen sind einfach des Guten zuviel. In Köln wurde die Regatta immer wieder unterbrochen und am Samstag erst um 21 Uhr beendet, während in Heidelberg die Regatta am Samstag Nachmittag abgebrochen werden mußte und die restlichen Rennen des Samstags ersatzlos gestrichen wurden.

Köln: In Köln kämpfte Anke Schläger bei den 17/18 jährigen Juniorinnen mit ihrer Renngemeinschaftspartnerin Juliane Böhmer aus Ludwigshafen im Zweier ohne Steuerfrau um eine gute Platzierung, um sich für die Jugendmeisterschaften in Essen zu empfehlen. Zwar konnte der Zweier das Ergebnis der Prüfungsregatta in München relativieren, wo es doch zu einen beträchtlichen Rückstand auf das zur Zeit national dominierende Boot aus Ulm/ Heilbronn gekommen war. Aber der Abstand zur Ulm/ Heilbronner Kombination, die im letzten Jahr die Vizeweltmeisterschaft errang, ist mit ca. 40 Sekunden immer noch so groß, daß ein Start bei den Jugendmeisterschaften in weite Ferne gerückt ist. Zwar konnten sie sowohl am Samstag als auch am Sonntag in ihrem Lauf Boote hinter sich lassen, aber von 16 gestarteten Zweiern am Sonntag belegten sie im Zeitvergleich den 13. Platz - zu wenig, um bei der Jugendmeisterschaft ins Finale vorstoßen zu können. 

Heidelberg: In Heidelberg kämpfte vom C-Juniorinnen Vierer bis zum Männer-Achter die gesamte Trainingsmannschaft der Stuttgarter RG um den Sieg. Der Männer-Achter war am Samstag vom Rennabbruch betroffen und kam erst am Sonntag zu seinem ersten Regattastart nach dem Stadtachter. Leider verpatzte der Acher die Startphase und verlor dadurch auf den Hauptkonkurrenten vom Karlsruher RV Wiking gleich entscheidend an Boden. Zum Schluß waren es vier Sekunden auf Karlsruhe. Dazwischen lag noch ein Renngemeinschaftsachter aus mehreren Vereinen. Im zweiten Achter-Lauf verpaßte Philipp Merkt mit seinem Leichtgewichts-Projektachter des Landesruderverbands den Sieg gegen den favorisierten Achter aus Frankfurt um eine Sekunde, während der zweite Achter aus Frankfurt deutlich zurücklag. Auf der anspruchsvollen, von Motorboot- und Windwellen geprägten Regattastrecke ruderten die Aktiven der Stuttgarter RG zu insgesamt acht Siegen. Einen Doppelerfolg feierte Tobias Reiner (Bild oben) im Junior-Einer der 17/18 Jährigen. Er gewann seinen Lauf am Samstag und siegte auch am Sonntag im schnellsten der fünf Läufe. Christian Löffler setzte sich am Samstag im Männer-Einer durch und gewann außerdem zusammen mit Martin Krause den schnellsten Lauf im Männer-Doppelzweier. Ebenfalls zweimal gewann der "leichte" Doppelzweier der Männer mit Claudio Vit und Matthias Kachel. Einen Überraschungserfolg lieferten Simon Tabarelli und Felix Roy am Samstag im Junioren-Doppelzweier der 15/16 Jährigen, indem sie ihre Konkurrenten aus Luzern deutlich in Schach hielten. Bei den 13/14 Jährigen holte sich Youssef Idhkafif im Jungen-Einer 14 einen Sieg. Allerdings lief es im Doppelzweier mit seinem Partner Max Merwarth nicht wie gewohnt und sowohl am Samstag als auch am Sonntag landeten sie im geschlagenen Feld. Erfreulich verlief die Premiere des Mädchen-Vierers 12/13. Johanna Rey, Anika Eckardt, Lucy Baader, Chiara Krafft und Steuerfrau Lea Fröhlich erkämpften sich hinter den favorisierten Heidelbergerinnen einen sicheren zweiten Platz vor Gaienhofen. 

Bilder

Ergebnisse Köln

Ergebnisse Heidelberg

 

13./ 14. 5. 2006: Kurzstrecken-Regatta Nürnberg. 8 Siege für die Jüngsten

Claudia Meier war mit zwei B-Junioren und sechs C-Junioren nach Nürnberg angereist. Ihre erste Alleinfahrt mit dem Hänger meisterte sie souverän, und auch der Nachwuchs sorgte mir acht Siegen dafür, daß sich die Reise lohnte. Chiara Krafft und Johanna Rey sicherten sich ihren ersten Regattasieg überhaupt. Im Leichtgewichts-Zweier der 13 Jährigen hatten sie die Bugspitze vorne und Johanna konnte sich zudem im Einer noch einen weiteren Sieg holen. Ebenfalls zum ersten Mal bekam Felix Roy eine Siegermedaille um den Hals gehängt. Mit dem erfahrenen Simon Tabarelli an Bord siegte er im Junioren-Doppelzweier der 15/16 Jährigen nach einem Herzschlagrennen mit einer Zehntel-Sekunde Vorsprung vor einem bayerischen Boot. Simon konnte darüber hinaus an beiden Tagen einen Einer-Erfolg verbuchen und war somit erfolgreichster Teilnehmer der Stuttgarter RG bei dieser Regatta. Ebenfalls einen Doppelsieg landeten Max Merwarth und Youssef Idhkafif im Doppelzweier der 14 Jährigen. An beiden Tagen siegten sie mit deutlichem Vorsprung vor der meist bayerischen Konkurrenz. Einen weiteren Sieg steuerte Nico Livolsi im Einer der 13 Jährigen bei, der ebenfalls deutlich Wasser zwischen sich und die Konkurrenz legte. Magnus Engelfried konnte bei seiner Premiere im Einer der 13 Jährigen an beiden Tagen mit einem zweiten Platz glänzen - zum Sieg reichte es noch nicht ganz. Insgesamt gesehen war Claudia Meier trotz der Strapazen mit einer langen Anreise und der zweimaligen Zeltübernachtung sehr zufrieden. 

 

29/ 20. 4. 2006: Oberrheinische Ruderregatta Mannheim. Drei Siege und einige Fragezeichen

Zwar waren am Wochenende vor der Regatta in Mannheim bereits die Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg, trotzdem gilt die Regatta Mannheim traditionell als Saisonauftakt. Denn auf dieser Regatta können vor allem die Nachwuchsruderer zum ersten Mal im Jahr ihre Trainingsleistungen auf der 1500m Strecke gegen die nationale Konkurrenz aus dem süddeutschen Raum überprüfen. Tobias Reiner (Bild) siegte am Sonntag im Einer, aber am Samstag zeigte sich die Strecke von ihrer unfreundlichsten Seite. Der böige Schiebewind und die Schaumkronen auf dem Wasser stellten große Anforderungen an die Nachwuchsruderer und selbst die U-23 Ruderer hatten alle Hände voll zu tun, um mit diesen Bedingungen fertig zu werden. Kenterungen waren an der Tagesordnung. Auch Tobias Reiners Hoffnungen auf den ersten Sieg beim ersten Einerrennen überhaupt versanken in den Wellen des Mannheimer Hafenbeckens. Am Samstag blieben seine Attacken auf der 1500m Strecke immer wieder in den Wellen hängen, und er mußte zwei Gegner ziehen lassen. Daß das 17 jährige Talent, der erst seit Herbst letzten Jahres intensiver rudert das Zeug für einen Sieg hatte, zeigte er eindrucksvoll am zweiten Tag, als er sein zweites Einerrennen überhaupt mit mehreren Längen Vorsprung gewann und die zweitbeste Zeit aller gestarteten A-Junioren hinlegte. Ebenfalls überzeugen konnte Philipp Merkt im U-23 Bereich. Schon bei den Kleinbootmeisterschaften konnte man erkennen, daß es dieses Jahr gut läuft -  und mit Siegen im Schwergewichts-Vierer-ohne und im Männer-Achter bewies er, daß er nicht unverdient im Leichtgewichtsprojekt des Landesruderverbands mitrudert. Ziel des Projekts sind die Deutschen U-23 Meisterschaften in Essen, wo man im Achter und vielleicht auch im Vierer eine Medaille anstrebt.

 Zwei ganz knappe Niederlagen verhinderten weitere Medaillen: Bei den B-Junioren verpaßte Simon Tabarelli am Samstag um zwei Zehntel Sekunden den Sieg im Einer, während Matthias Kachel am Sonntag im Leichtgewichts-Männer Einer sogar nur um eine Zehntel Sekunde das Nachsehen hatte. Zwei weitere zweite Plätze steuerten Tobias Reiner und Philipp Niedermeier im Junioren-Doppelzweier der 17/18 Jährigen bei. Nicht so rund lief es bei den Jüngsten. Allerdings waren auch die Erwartungen nicht so hochgeschraubt, denn einige Boote waren überhaupt zum ersten Mal am Start und die schwierigen Bedingungen auf der Strecke taten ein Übriges. Hier muß man die weiteren Regatten in zwei Wochen in Nürnberg bzw. drei Wochen in Heidelberg abwarten, bevor man sagen kann, in welche Richtung die Reise geht. 

Ergebnisse

 

21.-23. 4. 2006: Deutsche Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg/ Havel. Leistungen und Wetter durchwachsen

Es hätte eigentlich der große Angriff werden sollen, doch dann wurden die Deutschen Kleinbootmeisterschaften für Valentin Schätzlein (rechts) zum Alptraum. Traditionell ist das Starterfeld bei den Meisterschaften im Leichtgewichtsbereich groß, die Leistungsdichte hoch und Valentin Schätzlein noch relativ jung in seinem letzten U-23 Jahr. Somit machte man sich keine Illusionen über einen Einzug ins A-Finale. Aber das B-Finale sollte es schon sein für den U-23 Vizemeister von 2004. Aber schon im Vorlauf verlor Valentin den Anschluß an das Feld und konnte sich auch nicht mehr zurück arbeiten. Und im Hoffnungslauf kam es noch schlimmer. Bei dem Versuch niemand enteilen zu lassen (nur der Sieger wäre ins Halbfinale gekommen) hat er wohl überzogen und der Rückstand auf den Hoffnungslaufsieger Oevermann, mit dem er sich letztes Jahr auf den U-23 Meisterschaften noch einen heißen Kampf geliefert hatte, wuchs auf über 20 Sekunden an. Das Kapitel Kleinbootmeisterschaften hatte sich somit erledigt und die große Frage, warum das Unternehmen Kleinbootmeisterschaften so daneben ging,  bleibt in der anschließenden Woche mit einer Leistungsdiagnostik zu klären. 

Platz 15 für den Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann

Besser lief es beim Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann Philipp Merkt (Bild links)/ Jan Hagemann (Breisach). Der erst kürzlich gebildete Renngemeinschaftszweier mit der jungen Nachwuchsmannschaft schnupperte schon im Vorlauf am Halbfinale, das dann aber mit 8/10 Sekunden nicht erreicht wurde. Doch im Hoffnungslauf nutzten sie ihre Chance und qualifizierten sich für eins der drei Semifinals. Dort war aber dann der Ofen aus und sie mußten mit dem C-Finale vorlieb nehmen, in dem sie dann einen dritten Platz belegten und somit insgesamt fünfzehntes Boot in dieser Kategorie wurden. Allerdings waren nur fünf U23 Boote vor ihnen, was wiederum zu Hoffnungen für die U-23 Meisterschaften berechtigt. 

B-Finale für Anke Schläger beim Juniorentest des DRV

Gleichzeitig mit den Deutschen Kleinbootmeisterschaften trugen die 17/18 jährigen Junioren ihre zentrale  Leistungsüberprüfung in den Kleinbooten aus. Hier war die Stuttgarter RG mit Anke Schläger in einem Renngemeinschafts-Zweier Ohne vertreten. Auch diese Kombination ist noch recht jung und wurde erst vor drei Wochen zusammengesetzt. Zum Auftakt gab es im Vorlauf einen 4. Platz, der zum Einzug ins Halbfinale berechtigte. Mit einem weiteren vierten Platz im Halfinale verpaßte man den Einzug ins A-Finale mit einem Rückstand von fünf Sekunden und mußte mit dem B-Finale vorlieb nehmen. Ähnlich wie bei Valentin Schätzlein führte dann die "Alles-oder-nichts"-Taktik im B-Finale zu einem Leistungseinbruch in der zweiten Streckenhälfte, der die technisch noch unausgereifte Mannschaft auseinanderfallen ließ. Somit gab es letztlich nur einen letzten Platz in diesem B-Finale. Fazit: Erfreulich war, daß die Stuttgarter RG mit ihren Talenten wieder auf den Regatten der höchsten Leistungsebene vertreten ist. Allerdings fehlt nach ganz oben noch ein ganzes Stückchen. Aber: alle Stuttgarter sind U-23 Athleten bzw. Anke Schläger wird auch im nächsten Jahr noch bei den 17/18 Jährigen an den Start gehen und somit gibt es noch Entwicklungsmöglichkeiten. 

Ergebnisse

 

2.4.2006: RG-Achter schafft das Double beim Stuttgarter Stadtacher!

Claudio Vit, Valentin Schätzlein, Matthias Kachel, Stefan Heinze, Jonas Heimbach, Christian Löffler, Lutz Weiler, Philipp Stauch (v. links n. rechts) 

Es war ein bewegender Moment, als Schlagmann Philipp Stauch aus der Hand von Frau Fritsch den "Heinz-Fritsch-Gedächtnispreis" für den sprintschnellsten Achter entgegennehmen konnte. Unerwartet war diese Zugabe auf den zuvor errungenen Sieg bei der 19. Auflage des Kampfes um die "Cannstatter Kanne". Eigentlich hatte man sich ganz auf die Titelverteidigung beim traditionellen Langstreckenrennen um die Cannstatter Kanne konzentriert. "Unsere Sprint-Vorbereitung bestand aus zwei Startübungen am Samstag" kommentierte Team-Captain Lutz Weiler die Ausgangssituation für den in diesem Jahr erstmalig als eigenständigen Wettbewerb ausgetragenen 400m Sprint von der Aubrücke stromaufwärts zum Cannstatter Bootshaus. Aber trotz der gewaltigen Anstrengung des gerade mal zwei Stunden zurückliegenden Rennens über die 3300m und der "suboptimalen" Sprintvorbereitung ging man selbstbewußt auf die 400m-Strecke. Immerhin hatte man die "Kanne" mit 15 Sekunden Vorsprung vor dem Stuttgart-Cannstatter Ruderclub gewonnen und konnte somit eine gewisse Grundschnelligkeit und vor allen Dingen Stehvermögen vorweisen. Und das Stehvermögen gab den Ausschlag für den Sieg gegen die Sprintspezialisten aus Waiblingen, die bis 50m vor dem Ziel die Bugspitze vorne hatten. Am Ende aber schob sich der Stuttgarter Achter unwiderstehlich vorbei und sicherte sich den neuen Wanderpreis für den sprintschnellsten Achter. Frau Fritsch selbst ließ es sich nicht nehmen, auf das Siegerpodest zu steigen und jedem einzelnen Ruderer zum Sieg zu gratulieren. Der einzige Wermutstropfen: Unsere erfolgreiche Steuerfrau, Martina Schwenkel, hatte schon vor dem Stadtachter angekündigt, daß dies ihr letzter Start sein würde. Um so schöner war es, daß sie noch zwei weitere Medaillen ihrer Sammlung hinzufügen konnte. 

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12.2.2006: Deutsche Langdistanz-Meisterschaften auf dem Ergometer - Philipp Merkt wird Vizemeister bei den "leichten" Männern

Der Zeitpunkt für einen Ergometerwettkampf hätte nicht passender gewählt sein können. Da in Stuttgart der Neckar nach kurzer Tauperiode erneut Eisgang zu verzeichnen hatte - und somit kein Training auf dem Wasser zuließ -, mußte man ohnehin mit dem Ergometer in der Halle vorlieb nehmen. Philipp Merkt vertrat in Starnberg die Stuttgarter Farben und quälte sich erfolgreich über die 30min auf dem Concept-Ergometer. Am Ende sprang ein zweiter Platz für ihn heraus. Dafür nahm er den weiten Anreiseweg nach Starnberg gern in Kauf - in Stuttgart hätte er ja ohnehin auch nur Ergometer fahren können. Die Bilder links zeigen Philipp Merkt "bei der Arbeit" und dem Vergnügen, d.h. bei der Siegerehrung.

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21.1.2006: Süddeutsche Indoormeisterschaften in Stuttgart: Valentin Schätzlein gewinnt das Prestigeduell auf dem Ergometer

Mit einem souverän herausgeruderten Sieg in der Leichtgewichtsklasse der Männer unterstrich Valentin Schätzlein (Bild links) auf den virtuellen 2000m eindrucksvoll seine Ambitionen, in seinem letzten U-23 Jahr noch einmal voll anzugreifen. Der ehemalige Jugendmeister im leichten Doppelzweier und U23-Vizemeister 2004 im Einer startete letztes Jahr ausbildungsbedingt für Berlin, konnte dort aber nicht an seine alten Leistungen anknüpfen. Mit seinem alten und neuen Trainer Mario Kolar, und in vertrauter Umgebung, ist er jetzt wieder auf dem Weg nach ganz vorn. Mit Matthias Kachel auf Platz 3 und Pillipp Merkt auf Platz 5 kamen zwei weitere Starter der Stuttgarter RG im Leichtgewichtsbereich der U23 unter die ersten Fünf. Valentin Schätzlein entschied mit seiner Zeit neben der U23 auch die offene Konkurrenz der Leichtgwichte für sich, denn kein anderer war schneller. Einen  zweiten Sieg für die Rudergesellschaft gab es bei den Jüngsten. In der Klasse der 13Jährigen siegte Nico Livolsi unangefochten. Eine Klasse höher sorgte Youssef Idhkafif mit seinem zweiten Platz ebenfalls für eine positive Überraschung. In der erstklassig besetzten Konkurrenz der 17/18Jährigen machte Tobias Reiner durch einem achten Platz auf sich aufmerksam und rückte den etablierten Kaderruderern gehörig auf den Pelz. Nicht so gut lief es für Anke Schläger bei den 17/18Jährigen und Josefa Dengler bei den 15/16Jährigen. Die Platzierungen waren mit Platz 3 für Josefa und Platz 4 für Anke durchaus im erwarteten Bereich, aber beide verfehlten die angestrebten persönlichen Bestzeiten.  Bilder
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8./9.10.2005: Ländervergleichskampf in Karlsruhe - Sieg für Team Baden-Württemberg/ 3 Stuttgarter Siege auf der Regatta am Samstag

Am ersten Oktoberwochenende durften die Jüngsten nicht zur Regatta nach Nürtingen, denn sie mußten für den Ländervergleichskampf am vergangenen Wochenende in Karlsruhe üben. Deswegen war die Stuttgarter RG in Nürtingen nur mit einer kleinen Mannschaft vertreten, die allerdings bei 13 Starts 8 Siege einfahren konnte. Die C- und B-Junioren feierten dagegen in Karlsruhe ihren Saisonausklang - und durchaus erfolgreich. Bei der Regatta am Samstag siegte der Vierer der 12/13 Jährigen mit Youssef Idhkafif (Bild), Max Merwarth, Carl-Philipp Roth, Nico Livolsi und Steuermann Magnus Engelfried auf der 500m Strecke im Karlsruher Rheinhafen. Max Merwarth und Youssef Idhkafif setzten noch einen drauf und konnten auch ihr Doppelzweier-Rennen für sich entscheiden. Bei den 15/16 jährigen Juniorinnen setzte sich Josefa Dengler im Einer gegen die Konkurrenz durch. Sie saß auch am Sonntag beim Ländervergleichskampf mehrmals in siegreichen Booten des Teams Baden-Württemberg und auch die anderen Samstags-Starter punkteten in den von den Landestrainern zusammengesetzten Booten für das Team-BaWü, so daß am Ende Baden-Württemberg vor Hessen und Bayern die Nase vorne hatte. 

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24./25.9.2005: Kurzstreckenregatta Marbach : "Schläger"- Festival: 6 Siege für Anke Schläger/ 19 Siege insgesamt

Sechs Starts - sechs Siege! Die 500m-Regatta in Marbach dürfte Anke Schläger gut in Erinnerung bleiben. An beiden Tagen gewann sie mit Josefa Dengler den Doppelzweier des jüngeren Junioren-Jahrgangs und mit Kathrin Bohnenstingl aus Lauffen den Doppelzweier des älteren Jahrgangs jeweils in der höchsten Leistungskategorie. Dazu kamen im jüngeren Jahrgang noch ein Sieg im Einer und ein Sieg im Doppelvierer zusammen mit Josefa Dengler,  Wiebke Neumann (Radolfzell), Julia Philipp (Cannstatt) und Steuerfrau Martina Schwenkel. Josefa Dengler holte sich am Sonntag noch einen Sieg im Einer des jüngeren Jahrgangs und kam somit auf insgesamt vier Siege. Ebenfalls jeweils vier Siege sammelten Philipp Merkt und Mathias Mages. Zusammen gewannen sie an beiden Tagen den U-23 Doppelzweier der Leichtgewichte und konnten zudem auch noch ihre Einer-Rennen für sich entscheiden, d.h. Philipp Merkt siegte im Leichtgewichts-U23-Einer, während Mathias Mages den Leichtgewichts-Einer der älteren Junioren für sich entschied. Meret Sigle erkämpfte sich am Sonntag ihren ersten Saisonsieg im Einer der älteren Juniorinnen und Jonas Heimbach und Christian Löffler landeten am Samstag im Männer-Doppelzweier einen Sieg. Bei den Jüngsten hielt Max Merwarth die Stuttgarter Fahne hoch: Am Sonntag gewann er im Einer der 13-Jährigen sein Rennen, während sein Altersgenosse Youssef Idhkafif nur ganz knapp am Sieg vorbeischrammte. Bei den Ältesten steuerten Roland Mages und Steffen Jacob im Master-C-Doppelzweier noch zwei Siege für die Stuttgarter RG bei, und auch bei den immer beliebter werdenden Mixed-Rennen gab es im Mixed-Achter der Männer und Frauen einen Sieg mit Stuttgarter Beteiligung. Nina Wengert, Ulrike Putzich und Katja Lober saßen am Sonntag im siegreichen Boot der Renngemeinschaft Stuttgart/Waiblingen.

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17/18.9.2005: Kurzstreckenregatta Bad-Waldsee - 10 Siege 

Siege in Waldsee - nie waren sie so wertvoll wie dieses Mal. Bis auf einen Sieg holten die Ruderer und Ruderinnen der Stuttgarter Rudergesellschaft alle Siege jeweils in der höchsten Leistungsklasse in meist vollen Feldern. So setzten sich die C-Junioren Max Merwarth und Youssef Idhkafif im Sechs-Boote-Feld durch und auch im gesteuerten Doppelvierer gingen sie zusammen mit Simon Tabarelli, Jens Eisele und Steuermann Carl-Philipp Roth im Fünf-Boote-Feld als erste über die Ziellinie. Es gab noch weitere Doppelsieger: Mathias Mages gewann an beiden Tagen souverän die erste Leistungsklasse im Leichtgewichts-Einer der älteren Junioren und Katja Lober und Nina Wengert dominierten deutlich den Doppelzweier der Frauen. Die beiden saßen zusammen mit Christian Löffler (Bild links)  und Valentin Schätzlein auch im erfolgreichen Mixed-Vierer. Im Leichtgewichtseiner der  Männer konnten Matthias Kachel den offenen und Philipp Merkt den U-23-Einer für sich entscheiden. Einen weiteren Sieg gab es außerdem bei den jüngeren Juniorinnen im Doppelzweier: Die Vizemeisterinnen bei den diesjährigen Landesmeisterschaften, Anke Schläger und Josefa Dengler,  gewannen ihr Rennen deutlich. 

Ergebnisse

 

5.9.2005: The day after - Frauenachter mit 6. Platz in Gifu

Nina Wengerts "Mission" ist zu Ende. Platz 6 für den Frauenachter bei der WM im japanischen Gifu. Die Bilanz für den DRV ist eher ernüchternd. Einzig die leichten Frauen holen Gold, Marcel Hacker wird durch höhere Gewalt, bzw. einen Holzbrocken in der Bahn, an der "Ausübung" seiner Arbeit gehindert und auch der Männer-Achter war mit Bronze nicht ganz zufrieden. Aber das interessiert uns nur am Rande, denn wir warteten natürlich alle auf den Frauen-Achter. Nach den Vorläufen war klar, daß die junge Mannschaft nicht um die Medaillen mitfahren kann. Am Ende sprang "nur" der sechste Platz heraus. ABER: Mit sechs Sekunden Rückstand auf Gold ist die langfristige Perspektive im Jahre 3 vor Peking alles andere als schlecht. Wenn man dann noch das Rennprofil genauer anschaut, dann weiß man, daß dieser Achter bald um die Medaillen mitfährt:

1.AUS 1:29,51/1:28,48/1:30,93/1:28,28 = 5:58,10
3.NED 1:30,23/1:29,41/1:31,09/1:28,68 = 5:59.61
6.GER 1:29,16/1:31,37/1:33,29/1:30,55 = 6:04,37

Die zweiten und dritten 500 waren der Knackpunkt. Sie fallen im Vergleich zu den anderen Teams zu stark ab. Unser Achter war von der Grundschnelligkeit her so schnell wie die Niederländerinnen, die Bronze gewannen. Aber die Ausdauer ist eine Sache der Trainierbarkeit bzw. des Trainingsalters. Und unsere acht Ruderinnen haben größtenteils mit ihren internationalen Karrieren gerade erst begonnen. Fazit: Der sechste Platz wurde errungen - nicht verloren. Guten Heimflug Nina

 

Wettkampf und Training: frühere Artikel Saison 2003 - 2005