Rudern in der Stuttgarter Rudergesellschaft
   
 
   
   
Home  
   
ANFAHRT  
Vorstand  
Kontakt  
Verein  
Vereinszeitschrift  
   
Wettkampf  
Fördergruppe  
Talentförderung  
AGs  
Trainer  
   
Kurse  
Wanderrudern  
   
Impressum  
   
   
   
   
   
   
   

 



 

ACHTUNG: WIR SIND UMGEZOGEN. Alles zur Stuttgarter Rudergesellschaft eV. finden Sie ab sofort unter strg1899.de.
Diese Seite wird ab sofort nicht mehr betreut.

 

19.2.2011: Go, WiGy go! - AG-Mädels rocken den Ergocup in Marbach!

Sie waren die Jüngsten – und so gab es nicht einmal eine eigene Startklasse für die 7 Mädels von der Ruder-AG des Wirtemberg-Gymnasiums. Das hielt sie aber nicht davon ab, in der nächsthöheren Startklasse im Ergostaffel-Wettbewerb an den Start zu gehen. Damit auch alle 7 Mädchen an den Start gehen konnten, mussten zwei Mädels doppelt ran, denn jede Staffel durfte nur aus drei Teilnehmern bestehen. Lina Warth und Catharina Groich lösten ihre Aufgabe durch Rudern bis zur Selbstaufgabe und halfen in der dritten Staffel aus, da dort mit Luca Waibel nur eine Starterin gewesen wäre. Die zweite Staffel des WiGy Vanessa Fürnhaber, Lorine Moschberger und Anna Fritz waren die mit Abstand leichteste Mannschaft am Start. Aber bis zu Hälfte lagen sie dicht an dicht mit den anderen zwei Staffeln vom Wirtemberg-Gymnasium, von denen die Staffel mit Lina Warth, Sophia Maier und Catharina Groich im Kampf um den Bronzeplatz gefährlich nahe an die Gastgeberinnen vom Friedrich-Schiller-Gymnasium herankamen. Leider reichte es zum Schluß nicht ganz und man wurde „nur“ beste WiGy-Staffel. Ganz vorne war eine Staffel aus Mannheim vor einer weiteren Staffel des Friedrich-Schiller-Gymnasiums. Aber wie schon erwähnt, waren die alle älter als unsere jungen Amazonen. Zum Schluß gab es noch ein kleines Durcheinander bei der Siegerehrung, denn Lina Warth und Catharina Groich hatten sich durch ihren Doppelstart sozusagen selber geschlagen. Das konnte der Offizielle bei der Siegerehrung nicht ganz nachvollziehen und brauchte Nachhilfeunterricht. Ja – auch als Älterer lernt man nie aus! Aber unsere Mädels bekamen letztendlich alle ihre Urkunden und freuten sich, dass sie sich mit perfekten Wechseln und viel Kampfgeist so gut in der höheren Wettkampfklasse geschlagen hatten.

 

22.1.2011: Süddeutsche Ergometer-Meisterschaften Ludwigshafen – Tim Lutz holt Bronze bei den Junioren 15/16

Volle Meldefelder und eine hohe Qualität der Rennen bot der vierte Ergocup in Ludwigshafen, der erstmals im Rahmen der Serie der Deutschen Ergometermeisterschaften ausgetragen wurde. Nach den Stationen Berlin und Lübeck für die Ruderer aus dem Osten und dem Norden ging es für die Ruderer aus der Mitte und dem Süden Deutschlands darum, sich auf der bundesweiten Ergometer-Rangliste möglichst weit nach vorne zu fahren. Mit Tim Lutz (Bild links) bei den Junioren 15/16 und Svenja Leemhuis bei den Juniorinnen A stehen vor dem in zwei Wochen stattfindenden letzten Lauf zur Serie zwei Nachwuchssportler aus der Stuttgarter RG unter den besten 10 Ergometerruderern Deutschlands. Beide belegen momentan den 10.Platz in ihrer Altersklasse und glänzten bei den Süddeutschen Meisterschaften mit vorderen Plätzen. Tim Lutz kam hinter dem nach Ludwigshafen in der Rangliste führenden Heidelberger Ruderer Bastian Faralisch und einem weiteren Heidelberger Ruderer auf den dritten Platz in der Junioren 15/16-Konkurrenz. Svenja schrammte als Vierte bei den Juniorinnen 17/18 nur knapp am Podium vorbei. Mit Hannes Currle hatte die Stuttgarter RG noch einen schnellen B-Junior im Rennen. Er belegte bei den Junioren 15/16 den siebten Platz und sortierte sich in der bundesweiten Rangliste auf Platz 23 ein. Bei den Leichtgewichts-Männern stellte die Konkurrenz in Ludwigshafen die Ergocups in Berlin und Lübeck in den Schatten. In einem Klassefeld, bei dem die ersten drei auch direkt die Führung in der Gesamt-Rangliste übernahmen, kam Benjamin Bogenschütz auf den sechsten Platz und damit auf Platz 15 in der deutschen Rangliste. Florian Roller knackte in seinem ersten Jahr als Männer-Leichtgewicht die sechseinhalb Minuten Marke  und belegte Platz 12. In der Rangliste bedeutete das Rang 27. Bei Philip Sporer lief es bei den leichten A-Junioren nicht wie erhofft. Zwar ist ohnehin kein ausgewiesener Ergometerruderer, aber er wollte auf der 2000m Strecke eigentlich an die 7 Minuten Grenze heranfahren, was aber deutlich nicht gelang. Bei Siret Saarsalu ging es in der Frauen-Konkurrenz mehr um den Erfahrungseffekt. In einem erlesenen Feld triumphierte hier trotzdem eine Stuttgarterin: Nina Wengert kam vor Christiane Huth aus Potsdam über die Ziellinie! Für Svenja Leemhuis und Florian Roller gab es in den abschließenden Sprintwettbewerben über 350m noch eine schöne Zugabe. Beide entschieden ihren Lauf deutlich für sich.

 

27./28. 11.2010: The Flying Platschman - Benjamin Bogenschütz rudert sich in die Elite der Leichtgewichte

a721adac6fe45dc9df5d41d62c6b9dd0Wie rudert man am schnellsten die 6km auf dem Dortmunder Emskanal? Das fragten sich alle Teilnehmer bei der alljährlichen zentralen Leistungsüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes unter den Augen von Cheftrainer Hartmut Buschbacher. Benjamin Bogenschütz hatte ein überzeugendes Konzept entwickelt und die Wirksamkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Man nehme kurz vor dem Start ein Bad im Emskanal, obwohl die Temperaturen rund um den Gefrierpunkt dazu eigentlich nicht einladen. Danach kommt man verspätet an den Start und darf als Nachstartet die Konkurrenz vor sich hertreiben. Und dann landet man zum Staunen aller Fachleute auf Platz 10 und von den Topskullern im Leichtgewicht fehlte im Gegensatz zu den Schwergewichten nur ein einziger. Aber damit ist die Erfolgsgeschichte des "Flying Platschman" noch nicht zu Ende. Aufgrund der Top-Ten-Platzierung im Einer erkämpfte sich Benjamin Bogenschütz das Startrecht im Leichtsgewichts-Doppelzweier, den er am Sonntag mit seinem neu zugeordneten Partner Pascal Ludwig aus Limburg bestritt. Mit eine Statistenrolle wollten sich die beiden aber nicht zufrieden geben und gaben alles auf der 6km Strecke. Und das war soviel, dass es auf die Sekunde zeitgleich mit einem höher eingeschätzten Boot zum Sieg reichte. Zwei weitere Top-Boote hatten ebenfalls das Nachsehen, und auch die übrigen nachgemeldeten Zweier hatten mit dem Sieg nichts zu tun. 
Fast unter die Top-Ten bei den schweren Einern kam Tobias Reiner. Mit einem 13. Platz beendete er am Samstag die Einer-Konkurrenz und war als Kaderruderer und WM-Teilnehmer im Doppelvierer gesetzt. Hier war allerdings eine Boot mit vor ihm platzierten Skullern 19 Sekunden schneller, was aber aufgrund der Einzelergebnisse zu erwarten war. Tobias befindet sich erst seit kurzem wieder im Hochleistungstraining und diese Leistungsüberprüfung kam eigentlich noch zu früh.

Mit Felix Roy und seinem Nürtinger Partner und diesjährigen Junioren-Vizeweltmeister im Achter Henry Gieseler war ein weiteres Boot mit Suttgarter Beteiligung in Dortmund dabei. Die beiden Nachwuchsruderer konnten erwartungsgemäß noch keine Rolle bei der Verteilung der vorderen Plätze spielen. Aber der Aufwärtstrend des im Herbst neu gebildeten Zweiers war unverkennbar und die zwei zeigten sich deutlich verbessert gegenüber der regionalen Überprüfung in Mannheim vor einer Woche. 

Von daher war Dortmund "cool" und zwar in jeder Hinsicht.

 

9./10.10.2010: Zweimal Silber und einmal Bronze bei den Deutschen Sprintmeisterschaften in Kettwig!

Die  Schwabenpfeile waren auf der 350m-Sprintstrecke in Kettwig schnell unterwegs. Deutschlands Ruderer ermittelten in Essen-Kettwig ihre schnellsten Sprinter  in den verschiedenen Alters- und Bootsklassen  - und die Stuttgarter Ruderer zeigten, dass der Süden nicht nur bei den Autos etwas von Geschwindigkeit versteht. Der erst 19 jährige Felix Roy (Bild rechts) überraschte bei den Männern die gesamte Konkurrenz - bis auf einen. Nur der Titelverteidiger aus Hamm konnte den Stuttgarter auf Distanz halten. Nach Vorlauf und Halbfinales erkämpfte sich Felix Roy im Finale auf  der Mitte der Strecke die zweite Position und baute seinen Vorsprung auf den Drittplatzierten aus Waldsee sogar noch aus. Es war am Samstagabend auf der in Flutlicht getauchten Strecke in Essen-Kettwig die erste Entscheidung mit Stuttgarter Beteiligung. Es folgte der U19-Doppelzweier der Juniorinnen. Und Gesine Thiessen und die erst 16 jährige Svenja Leemhuis bezwangen mit den David Zwillingen aus Krefeld zwei Bronzemedaillengewinnerinnen bei den Weltmeisterschaften über die Normalstrecke. Die Krefelderinnen hatten wohl mit den späteren Siegern aus Ingelheim gerechnet, kaum aber mit dem "Schwabenturbo" aus Untertürkheim.  Am Sonntag gab es ein weiteres Aufeinandertreffen dieser Ruderinnen im U19-Mixed-Doppelvierer. Hier hatten das Krefelder Boot den Bugball vor dem Stuttgarter Doppelvierer. Allerdings bedeutete das nur die Silbermedaille für Krefeld, denn Gold ging an den TVK Essen mit einem WM-Goldmedaillengewinner im Doppelzweier an Bord. Max Merwarth und Youssef Idkhafif saßen mit Gesine Thiessen und Svenja Leemhuis im Bronzeboot aus Untertürkheim und nutzten ihre letzte Chance auf Edelmetall, denn im Zweier und im Vierer (mit Philip Sporer und Nico Livolsi) reichte es nicht für die Medaillenplätze. Auch Felix Roy hatte noch einen zweiten Versuch. Im Doppelzweier der Männer erkämpfte er sich mit Mikkel Vogel (Bild links) den sechsten Platz. Bei den 25 Booten in dieser Zweierkonkurrenz lagen naturgemäß Freud und Leid auf dieser kurzen Strecke eng beieinander. Mit nur drei Zehntel verpassten das Untertürkheimer Duo auf der 5-Bahnen Strecke das A-Finale und zeigte mit ihrem Sieg im kleinen Finale, dass mit etwas Glück noch eine Medaille möglich gewesen wäre.   

15.8.2010: Tobias Reiner holt Silber bei den Studenten-Weltmeisterschaften in Szeged/Ungarn


Mit einem knappen Bugkasten Rückstand auf den siegreichen chinesischen Doppelzweier holte Tobias Reiner mit seinem Dresdner Partner Andre Sieber in Szeged/Ungarn die Silbermedaille im Doppelzweier.

 Nach den Vorläufen hatte man eigentlich mit den Italienern gerechnet, die im Vorlauf die deutsche Kombination noch hinter sich lassen konnte. Aber im Finale kam alles ganz anders. Die Chinesen, die wohl während der Vorläufe gepokert hatten, und mit den harten Gegenwindbedingungen gut zurecht kamen, erwiesen sich als der größte Gegner. 

Während die Chinesen gleich vom Start weg in Führung lagen, arbeitete sich unsere Mannschaft vom vierten Platz bei 1000m bis auf eine Sekunde an die Chinesen heran und verwiesen die Australier letztendlich klar auf den Bronzeplatz. Die Italiener konnten bis 1500m mit Reiner/Sieber mithalten, mussten dann aber abreißen lassen und landeten nur auf dem sechsten Platz. Vierter wurde Rumänien und auf Platz fünf landete Ungarn.  Video Siegerehrung Ergebnisse

31.7.2010: Deutsches Meisterschaftsrudern München: Benjamin Bogenschütz und Valentin Schätzlein holen Bronze im Leichtgewichts-Doppelzweier

Letztes Jahr war es noch ein Spaziergang für die beiden "leichten" Männer der Stuttgarter Rudergesellschaft, als sie sich in Essen den Meistertitel im Doppelzweier sicherten. Dieses Jahr war es Schwerstarbeit, um am vergangenen Wochenende überhaupt aufs Siegertreppchen zu kommen. Das hing damit zusammen, dass im Vorjahr die Meisterschaften in die große internationale Essener Ruderregatta eingebettet waren und einige Spitzenteams einem Doppelstart aus dem Weg gehen mussten. Dieses Jahr wurden die Meisterschaften wiederum in eine große internationale Regatta integriert - allerdings war dies eine Regatta für die älteren Altersklassen, den sogenannten Masters. Somit gab es keine Interessenskonflikte und ein weit anspruchsvolleres Feld als im vergangenen Jahr. Schon bei Meldeschluss war man sich der Größe der Aufgabe bewusst: in den Booten von Mainz und Konstanz saß jeweils ein amtierender U-23 Weltmeister. Im Konstanzer Boot ruderte außerdem noch mit Ingo Vogt ein Ruderer, der letztes Jahr für Deutschland auf den Weltmeisterschaften im Einer an den Start gegangen war. Aber es waren nicht die favorisierten Konstanzer, die auf der 2000m-Strecke den Bugball in Führung schoben, sondern die Boote aus Mainz und Karlsruhe. Auch die Zweier aus Hamburg und Gießen drückten ordentlich aufs Tempo und attackierten das Stuttgarter Duo, das sich auf Platz 4 festgesetzt hatte. Aber das war die  Position, die man eigentlich  unbedingt vermeiden wollte, denn das Siegertreppchen besteht nun mal nur aus drei Stufen. Bei der 750m-Marke erfolgte der im Rennplan vereinbarte Spurt der Stuttgarter Kombination und brachte das Boot bis auf wenige  Zentimeter an das Karlsruher Boot heran. Es entwickelte sich zwischen den Booten aus Mainz und Konstanz sowie Karlsruhe und Stuttgart ein Kampf um die Plätze eins und zwei bzw. drei und vier. Es gelang sowohl den Konstanzern als auch dem Stuttgarter Zweier sich auf den zweiten 1000m Stück für Stück nach vorne zu arbeiten. Zum Schluß lag jeweils eine Länge zwischen den ersten vier Booten, nachdem die Boote aus Hamburg und Gießen in der zweiten Hälfte abreißen lassen mussten. Ein Blick auf die Ergebnistafel zeigte anschließend  die hohe Qualität dieses Rennens, denn die Siegerzeiten der ersten drei Boote entsprachen fast aufs Zehntel denen der siegreichen Boote im Doppelzweier der schweren Männer. Glücklich ließen sich die beiden Stuttgarter die Medaillen überreichen und freuten sich zusammen mit den Masters-Ruderer Christian Löffler und Gerhard Müller, die alle gemeldeten Rennen im Skullbereich der Euro-Masters siegreich beenden konnten. 

++ Noch mehr Pics von den Landesmeisterschaften von Konrad Erdtmann findet ihr hier ++

24./25.7.2010: Landesmeisterschaften in Lauffen - Anna Toth und Löffler/Bogenschütz holen Gold/ Sieben Vizemeisterschaften für die Stuttgarter RG 

Keiner strahlte am Wochenende so schön wie Anna Toth, als sie bei den Ruder-Landesmeisterschaften den Titel im Leichtgewichts-Einer der 15/16 Jährigen gewonnen hatte.(Bild: Konrad Erdtmann) Mit einem von vorne gefahrenen Start-Ziel Sieg feierte sie eine von zwei Landesmeisterschaften für die Stuttgarter RG. Die zweite Meisterschaft sicherten sich mit der umgekehrten Taktik Christian Löffler und Benjamin Bogenschütz. Nachdem Christian Löffler am Samstag im Männer-Einer der schon sicher geglaubte Sieg durch den letztjährigen Vierer-Juniorenweltmeister  Michel Overlack aus Radolfzell entrissen wurde, ging er mit seinem Partner Benjamin Bogenschütz das Rennen über die 1000m-Strecke etwas verhaltener an. Ab der 500m-Marke zeigten die beiden dann, dass sie diesen Titel unbedingt wollten. Mit knapp zwei Längen Vorsprung lagen sie am Schluß vor Radolfzell und Christian Löffler gelang die Revanche für den so knapp verlorenen Einer, denn im Boot von Radolfzell saß sein Konkurrent vom Vortag. Neben diesen zwei Meisterschaften gingen sieben Vizemeisterschaften an die Stuttgarter RG. Neben dem erwähnten Männer-Einer steuerten Löffler/Bogenschütz sowie Felix Roy und Philipp Merkt im Doppelvierer eine Silbermedaille bei. Diese Medaille wog besonders schwer, weil man den letztjährigen Meister aus Esslingen in Schach halten konnte und im Schlußspurt fast noch die Radolfzeller abfangen konnte. Zudem mußte man auf Tobias Reiner verzichten, der zur gleichen Zeit in Brest/Weißrussland auf der U23-WM als Ersatzmann dabei war. Svenja Leemhuis feierte gleich drei Vizemeisterschaften: Sie legte jeweils im Einer der 15/16 Jährigen und im Doppelzweier derselben Altersklasse zusammen mit Anna Toth als Zweite am Siegersteg an. Außerdem gelang ihr eine Altersklasse höher mit Gesine Thiessen die Vizemeisterschaft im Doppelzweier. Tim Lutz und Hannes Currle hießen die Silbermedaillengewinner im Junioren-Zweier ohne Steuermann 15/16. Sie mußten sich nur den Drittplatzierten auf der Deutschen Jugendmeisterschaften aus Heidelberg beugen. Timo Niehoff und Kilian Dengler verpassten durch einen kapitalen Krebs mit vier Zehntel Sekunden den zweiten Platz und wurden bei den 13/14 jährigen Leichtgewichtsruderern Dritter im Doppelzweier. Im Mixed-Achter der Männer und Frauen, der seit zwei Jahren in das Programm der Meisterschaften aufgenommen wurde, landete man auf dem zweiten Platz und komplettierte die trotz krankheitsbedingter Ausfälle und der Abwesenheit von Tobias Reiner gute Bilanz der Meisterschaften mit dem viertbesten Ergebnis aller teilnehmenden Vereine in der Mannschaftswertung. Zahlreiche Top-Bilder von Stefan Niehoff findet ihr hier

 
17.7.2010: Sommerfest mit Jedermannregatta: Pics online

Zwar hat der Regen sich ausgerechnet zum Sommerfest gezeigt, aber trotzdem sind Jens und Moni zahlreiche Schnappschüsse der Regatta und des Fests gelungen. Anschauen kann man die Impressionen vom "Duell im Kanal" und dem Sommerfest hier und da


23.-27.6.2010: Deutsche Jahrgangsmeisterschaften U-23-U-17 in Essen: Tobias Reiner wird Deutscher Meister im U-23 Doppelvierer  - Svenja Leemhuis wird Fünfte im U-17 Vierer

Was war das für eine Zitterpartie für Tobias Reiner bei den Deutschen U-23   Meisterschaften auf dem Essener Baldeneysee! Der Bundestrainer hatte im Vorfeld entschieden, dass alle noch offenen Plätze für die U-23 Nationalmannschaft in Essen über den Einer entschieden werden. Tobias kämpfte sich über Vorlauf und Halbfinale in die Einer-Entscheidung. Durch einen fünften Platz qualifizierte er sich für einen Platz in einem der beiden Top-Boote des Deutschen Ruderverbandes. Nur gut zwei Stunden nach seinem Einerfinale siegte er mit seinen Teamkollegen aus Hamburg und Dresden mit einem komfortablen Vorsprung von zwei Längen auf den zweiten vom Bundestrainer gesetzten Vierer aus Berlin/Magdeburg. Dadurch löste Tobias Reiner sein Ticket für die in vier Wochen stattfindenden U-23 Weltmeisterschaften in Brest/Weißrussland. Ob er dort im deutschen Vierer startet, oder ob er die Ersatzposition im Männer-Skullbereich einnehmen wird, entscheidet sich bei der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung der U-23 Nationalmannschaft, die am Donnerstag in Ratzeburg beginnt. 

Svenja Leemhuis gelang bei den U-17 Vierern ebenfalls der Sprung ins Finale. Nach einem guten Halbfinalrennen hoffte man natürlich auf eine Medaille bei den jungen Nachwuchshoffnungen aus Baden-Württemberg. Leider reichte es im Finale aber dann doch "nur" zum fünften Platz in dieser traditionell umkämpften Königsklasse der Nachwuchsruderer. Philip Sporer kämpfte sich mit seinem Mannheimer Partner im U- 19 Leichtgewicht-Doppelzweier im B-Finale auf einen dritten Platz, während Anna Toth und ihre Ulmer Partnerin Lara Mücke im Hoffnungslauf der U-17 Leichtgewichte. das B-Finale nur um einen Platz verpassten. 

Bilder
 
Sommer Rudercamp 2010 für Kinder zwischen 10 und 12 Jahren - 3tägiger Ruderkurs in den Sommerferien

Kein Bock auf langweilige Sommerferien?  Lieber Spaß und Action erleben, als öde daheim "rumzusitzen"? Dann bist du bei uns genau richtig! Das Abenteuer beginnt mit dir - und zwar ganz in der Nähe. Auf dem wunderschönen Neckar zwischen dem Inselbad Untertürkheim und dem Cannstatter Wasen werden wir 3 unvergessliche Tage miteinander verbringen. Rudern ist eine vielseitige Wassersportart, bei der ihr in gesteuerten Viererbooten, Dreierbooten oder sogar mit der großen Barke rudern könnt. Keine Angst! Das Team der Stuttgarter RG bringt euch schnell das Rudern bei - und wir sorgen für ein tolles Programm. Vor allem steht der Spaß im Vordergrund. Du bringst Begeisterungsfähigkeit und Motivation mit - wir sorgen für den Rest, d.h. Boote und das dazugehörige Equipment, freundliche, aufgeschlossene und kompetente Betreuer sowie die Verpflegung am Mittag und ein Alternativprogramm bei zu schlechtem Wetter. Die Kosten betragen pro Teilnehmer 60 Euro.  

Melde dich jetzt unter sommerrudercamp@hotmail.de an und sei dabei, wenn unser Abenteuer beginnt.

Termine 
Camp 1:    von Mo 30.08.2010 bis Mi 01.09.2010  von 10 Uhr- 18 Uhr
Camp 2:    von Mo 06.09.2010 bis Mi 08.09.2010  von 10 Uhr- 18 Uhr

16.6.2010: : Ruderfest mit "Kanalmeisterschaften" für Freizeitmannschaften am 17. Juli 2010 - Endspurt in der Anmeldung - Starterfeld fast komplett

Am Samstag, den 17. Juli geht es im Rahmen des Ruderfests 2010 im Neckar Seitenkanal vor dem Bootshaus in Untertürkheim um die "Kanalmeisterschaften" der Jedermann-Mannschaften, die in zwei großen Barken gegeneinander antreten. Jeder Verein, Stammtisch, Freundeskreis oder wer immer sich zu acht zusammenfindet, kann daran teilnehmen. Ausführliche Infos zum Event und zur Anmeldung hier

14-16.5.2010: Regatten Duisburg und Heidelberg. Tobias Reiner wird Vierter in Duisburg - Niehoff/Dengler qualifizieren sich in Heidelberg für Bundeswettbewerb

Auf zwei Regatten schickte die Stuttgarter RG an diesem Wochenende ihre Sportler ins Rennen. Auf der Heidelberger Regatta kämpften die Junior-C-Ruderer um die Qualifikation für den Bundeswettbewerb der Anfang Juli in Hürth stattfinden wird. Auf der internationalen Regatta in Duisburg versuchten die Männer gegen die Kaderruderer aus dem Inland und die Nationalteams des Auslands zu bestehen. Am besten gelang das Tobias Reiner (Bild), dem in der Konkurrenz der 19-22jährigen Einerruderer über Vorlauf und Halbfinale am Samstag als einziger Deutscher der Einzug ins A-Finale gelang. Dort belegte er nach harter Gegenwehr knapp den vierten Platz. Bei den leichten Einern konnten weder Valentin Schätzlein noch Benjamin Bogenschütz ins Halbfinale vorrücken, wobei Benny Bogenschütz erst auf den letzten 200m die Hoffnung auf ein Weiterkommen begraben musste. Am Samstag starteten Schätzlein/Bogenschütz im leichten Doppelzweier und mussten leider auch hier auf den letzten 200m die Hoffnungen auf einen Finalplatz begraben. Es war aber das erste Rennen der beiden in dieser Saison und eine Steigerung hinsichtlich der geplanten Titelverteidigung bei den Deutschen Großbootmeisterschaften ist durchaus drin. Tobias Reiner wurde am Sonntag vom Deutschen Ruderverband in den Doppelvierer der 19-22Jährigen gemeldet. Nach der etwas unglücklichen Entscheidung, kurz vor dem aufkommenden Gegenwind auf der voll im leichten Seitenwind liegenden ungeschützten Außenbahn die Hebel härter zu stellen, war nur der vierte Platz hinter Italien, Schweiz und sechs Zehntel hinter Österreich möglich. Holland und Polen landeten auf Platz fünf bzw.sechs. 
In Heidelberg setzte sich der Aufwärtstrend des leichten Doppelzweiers von Anna Toth und ihrer Ulmer Partnerin Lara Mücke fort. Sie gewannen an beiden Tagen in der Klasse der 15/16Jährigen. Felix Roy siegte am Samstag im Männer-Vierer und -Achter in einer süddeutschen Renngemeinschaft und Timo Niehof und Kilian Dengler gelang in ihrem zweiten Rennen der erste Sieg bei den 13/14jährigen Leichtgewichten. Da sie an beiden Tagen der Regatta das beste baden-württembergische Boot in dieser Klasse waren, wurden sie von der baden-württembergischen Ruderjugend für den Bundeswettbewerb Anfang Juni in Hürth nominiert. 
Bilder Duisburg
 Bilder Heidelberg

 

8./9.5.2010: Internationale Regatta München: Svenja Leemhuis mit drei Siegen bei drei Starts

Vierzehn Tage nach dem Saisonauftakt in Mannheim, bei dem Svenja Leemhuis im BaWü-Doppelvierer den einzigen Sieg für die Stuttgarter RG errudert hatte, war es erneut die junge Nachwuchsruderin, die in der Klasse der 15/16Jährigen bei der internationalen DRV-Regatta in München kräftig abräumte. Am Samstag konnte sie ihre Doppelzweier-Abteilung mit ihrer neuen Partnerin Karolina Farr aus Karlsruhe und der zweitbesten Zeit aller gestarteten Zweier gewinnen. Ein paar Stunden später holte sie sich mit dem BaWü-Vierer (Bild links) den zweiten Sieg an diesem Tag.Die erkrankte Sofie Weber aus Eberbach wurde von der Waldseerin Hannah Steiner vollwertig ersetzt. Gespannt war man im Vierer am zweiten Tag auf den direkten Vergleich mit dem Vierer aus Potsdam, der am Samstag die andere Abteilung des Juniorinnen-Vierers gewonnen hatte. In einem spannenden Rennen setzte sich der BaWü-Vierer auf den letzten 250m schließlich mit einer dreiviertel Länge durch und entsprechend groß war der Jubel. Die weiteren Starter der Stuttgarter RG versuchten sich ebenfalls so teuer wie möglich zu verkaufen. Anna Toth verbesserte sich bei den "leichten" 15/16Jährigen mit ihrer Partnerin Lara Mücke im Vergleich zu Mannheim deutlich und konnten vor allem am Sonntag den Abstand auf die Top-Boote weiter verkürzen, auch wenn man jeweils mit einem vierten und einem dritten Platz vorlieb nehmen mußte. Philip Sporer hatte es mit seinem Partner aus Mannheim im Leichtgwichts-Doppelzweier der 17/18Jährigen nur mit einem Drei-Boote-Feld zu tun. Gegen den Sieger aus Radolfzell war kein Kraut gewachsen und auch die Konkurrenten aus München konnten sich in der zweiten Hälfte vom Stuttgart/Mannheimer Boot lösen, so dass jeweils nur der dritte Platz übrig blieb. Gesine Thiessen, die eigentlich diese Saison im Riemenzweier unterwegs war, musste sich im Einer der 17/18Jährigen beweisen, da sie gerade ohne Zweier-Partnerin dasteht. Zwar konnte sie sich nicht für das A oder B-Finale platzieren, aber viel hatte für das B-Finale nicht gefehlt. Sie wird versuchen, bis zur nächsten internationalen Regatta in Köln mit einer neuen Partnerin aus Offenbach wieder bei den Riemenfrauen mitzumischen. In zwei Wochen wird auch Svenja Leemhuis sowohl im Doppelzweier als auch im Vierer wieder an den Start gehen. 

 

16.-18.4.2010: The Fast and the Furious - Deutsche Kleinbootmeisterschaften Brandenburg. Tobias Reiner und Benjamin Bogenschütz rudern sich ins C-Finale

Auf dem Beetzsee in Brandenburg/Havel fanden unter guten Wasser- und Witterungsbedingungen die Deutschen Kleinbootmeisterschaften der Männer und Frauen statt. Neben Tobias Reiner und Benjamin Bogenschütz, die es bereits auf der zentralen Langstrecke in Leipzig mit der Elite des deutschen Rudersports zu tun hatten, ging auch Valentin Schätzlein nach überstandener Sehnenscheidenentzündung im Leichtgewichts-Männer Einer an den Start. Leider lief es für ihn gar nicht rund, und er verpasste bereits im ersten Vorlauf den wertvollen Platz drei, der zum Erreichen der TOP 24 notwendig gewesen wäre. Schließlich fand er sich dann im F-Finale wieder und beendete auf Platz 31 diese Deutschen Meisterschaften. Wesentlich besser lief es in derselben Klasse bei Benjamin Bogenschütz, der sich bis ins C-Finale vorarbeiten konnte, mit Platz 17 sehr zufrieden war und sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Finals nach vorne gerudert hatte. Mit Platz 16 verliefen die Kleinbootmeisterschaften für den U23 Ruderer Tobias Reiner ebenfalls sehr erfolgreich. Auch er hat den Abstand zu den Top-Ruderern wie z.B. Marcel Hacker, mit dem er es im Vorlauf zu tun hatte, wesentlich verkürzen können. Damit ist er noch im Rennen um die Plätze für die U-23 WM in Brest/Weißrussland. Allerdings ist die Leistungsdichte bei den U23 Ruderern sehr hoch, und es wäre verfrüht, sich mit dem Gedanken einer WM-Teilnahme anzufreunden. Schon in vier Wochen in Köln muß Deutschlands Skullerelite zur zweiten zentralen Leistungsüberprüfung antreten  - und da können die Platzierungen schon wieder mächtig durcheinandergewirbelt werden. Selbst der Weltmeister im Doppelzweier, Stephan Krüger, musste sich ins B-Finale einsortieren - so eng ging es bei Deutschlands besten Skullern zu. Ergebnisse

 

27./28.3.2010: DRV-Kaderlangstrecke Leipzig-Burghausen/ Ergometertest - Benjamin Bogenschütz und Tobias Reiner mit persönlichen Bestleistungen

Unter den Augen des Cheftrainers des Deutschen Ruderverbandes gaben Tobias Reiner in der offenen Klasse und Benjamin Bogenschütz bei den Leichtgewichten ihre Visitenkarte ab. Auf dem Ergometer schafften es beide, mit persönlichen Bestzeiten jeweils unter die Top 20 der besten deutschen Skuller zu fahren. Auf der 6km Strecke auf dem Wasser lagen sie mit Platz 21 (Tobias Reiner) und Platz 22 (Benjamin Bogenschütz) ebenfalls in Reichweite der Top 20. Valentin Schätzlein, der auch bei den Leichtgewichten an den Start gehen wollte, musste leider wegen einer akuten Sehnescheidenentzündung abmelden. Alle drei Stuttgarter Skuller hoffen nun, bei den in drei Wochen stattfindenden Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg/Havel möglichst weit nach vorne zu fahren. Das D-Finale - also ein Platz von 19-24 - wäre ein realistisches Ziel, ein Platz im B-Finale eine große Überraschung und vom A-Finale darf nach den Ergebnissen von Leipzig keiner träumen. Die Elite des Deutschen Rudersports war mit ca. 1 Minute auf dieser Langstrecke so weit entfernt, dass dieser Rückstand sich auch auf der olympischen Distanz von 2000m nicht egalisieren lassen wird.  Ergebnisse

21.3.2010: Blau bleibt die Farbe des Sieges: Männerachter holt zum zwölften Mal die Cannstatter Kanne - Junioren schlagen die Masters aus Ulm/ Frauen siegen im kleinen Sprintfinale

Gott sei Dank - es gab kein verflixtes siebtes Mal! Zum siebten Mal in Serie und zum zwölften Mal insgesamt siegte die Stuttgarter Rudergesellschaft bei der 24. Auflage der Cannstatter Kanne über 3200m. Wie immer hatten Hiobsbotschaften bis zuletzt die Vorbereitung für die Cannstatter Kanne geprägt. Der frisch gebackene deutsche Langstrecken-Ergometermeister Philipp Merkt fiel durch eine unfallbedingte Fingerentzündung aus. Dann funkte der Schlagmann Valentin Schätzlein nach dem letzten Vorbereitungswochenende SOS wegen einer Sehnenscheidenentzündung an der Außenhand, die er allerdings bis zum Stadtachterstart wieder halbwegs in den Griff bekam. Und als es endlich losging, ging auch der Wind so richtig los. Nicht unbedingt von Vorteil für die physisch starke, aber aufgrund der wenigen gemeinsamen Kilometer noch nicht hundertprozentig eingefahrene Stuttgarter Stadtachtermannschaft. Aber die Jungs fanden "über den Kampf zum Spiel" und sicherten sich mit 14 Sekunden Abstand die begehrte Kanne. Und trotz einiger sehenswerter Bremseinlagen beim "Heinz-Fritsch-Sprintrennen",  konnte man anschließend auch noch die Kurzstrecke knapp vor Mainz und Esslingen für sich entscheiden. (Bild v.links: Felix Roy und Lutz Weiler mit dem "Heinz-Fritsch-Pokal") Auch die anderen Teams der Rudergesellschaft hatten ihre Erfolgserlebnisse, obwohl sie keine direkte Gegenmeldung hatten. Die Junioren trotzten auf der Langstrecke dem Angriff der alten Hasen aus Ulm, und die Frauen münzten ihre drei Sekunden Gutschrift auf der Sprintstrecke in einen Sieg gegen die Ulmer Masters und die eigenen Junioren um. Ein großer Tag für die Blauen und eine tolle Mannschaftsleistung aller drei Boote aus Untertürkheim. Ergebnisse
Bilderstrecke von Wolle  Bilderstrecke von Wolle (Männerachter)  Bilder Homepage StCRC